Weihnachtsbaumtransport
Montag, 15. Dezember 2008Sicher in die jute Stube
Janz klarer Fall: Keen Weihnachten ohne Weihnachtsbaum. Aber wie krieg ich dit olle Ding denn nun in die jute Stube? Ab ins Auto mit dem Baum? Oder besser uffs Autodach? Der Weihnachtsbaumtransport stellt nicht nur mir Jahr für Jahr vor ein riesen Problem, um nicht zum waghalsigen Weihnachtsbaum-Chauffeur zu werden.
Vorbildlich und streng nach Vorschrift jehört een Weihnachtsbaum ins Auto, am besten in nen Kombi mit großer Ladefläche. Da liegt er prima, behindert nicht die Sicht und vor allem stellt der Baum so dit kleenste Risiko für andere Autofahrer dar. Wird een Baum so befördert, muss er jut jesichert werden. Lässt sich die Hecklappe nicht mehr vollständig schließen, muss sie runterjeklappt und mit Kordeln oder Schnüren fixiert werden. Keene jute Lösung isses den Baum uff´ m umjeklappten Beifahrersitz zu transportieren. Im Falle eenes Unfalls könnte der unjesicherte Baum direkt neben dem Fahrer zur großen Jefahr werden.
Iss dit jute Stück so groß, dat er hinten aus´ m Kofferraum rausguckt oder über dit Heck ragt, wenn er auf dem Dach liegt, muss der Baum mit Spannjurten jesichert und mit nem roten Wimpel oder Tuch markiert werden.
Iss der Baum nicht richtig jesichert, wurden Kennzeichen, Blinker oder Rücklichter verdeckt oder Sicherungsjurte oder Seile verjessen, kann die Polizei Autofahrern bei “mangelhaft gesicherter Ladung” ein Bußgeld von bis zu 50 Euro erteilen, und bis zu 3 Punkte in Flensburg verordnen.
Also verjessen Sie „passt, wackelt und hat Luft” janz schnell wieder, sicher kommt der Weihnachtsbaum von A nach B, wenn Sie meene Tipps beachten.
Frohe Weihnachten und nen juten Rutsch!


