Kfz-Versicherung früher und heute
Dienstag, 15. Februar 2011
Oft höre ich in Gesprächen über das Thema Kfz-Versicherung: „Früher war alles noch einfach!“ Und es ist richtig: Früher, das heißt noch in den 90er Jahren, erfolgte die Einstufung in der Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung einfach nach PS. Ein Auto mit weniger Leistung (PS) war billiger als ein Auto mit mehr PS. Mehr musste man fast nicht wissen. Man brauchte dann nur noch einen Vergleichstest aus einer der Finanzzeitungen und konnte so ziemlich sicher sein, dass man auch eine günstige erwischt hat. Und meistens blieb man auch jahrelang „seiner“ alten Versicherung treu.
Heute ist das ganz anders. Ein Auto mit weniger Leistung (PS) kann durchaus mehr kosten als ein Auto mit höherer Leistung. Es wurde nämlich in den 90er Jahren eine modellbezogene „Typenklasse“ eingeführt, welche die bisherige PS-Staffelung zu Gunsten einer stärkeren Differenzierung und einer gerechteren Einteilung nach dem Schadenverlauf von Auto-Modellen abgelöst hat. Eine Überprüfung des Schadenverlaufs von rund 8.600 Auto-Modellen im bundesdeutschen Straßenverkehr bestätigte damals, dass einzelne Fahrzeug-Typen, die in den PS-Klassen zusammengefasst waren, am Unfallgeschehen in sehr unterschiedlichem Maße beteiligt waren. Weitere Kriterien für die Höhe des Versicherungsbeitrags sind zum Beispiel berufsbezogene Merkmale, das Alter und die Fahrerfahrung sowie die Schadenfreiheitsklasse des Kunden.
Um die Risiken genauestens einschätzen zu können, achten die Kfz-Versicherer auch auf den Wohnort des Kunden. So sind beispielsweise die Schäden mit Autos, die in Berlin zugelassen sind, statistisch höher als bei Autos mit Münchner Kennzeichen – was sich natürlich auf die von den Versicherungsnehmern zu zahlenden Versicherungsbeiträge auswirkt. Bei Direct Line wird sogar noch genauer differenziert: Wir sind vor einigen Jahren dazu übergegangen, die Kunden sogar nach Postleitzahlen einzugruppieren, weil es auch innerhalb der Städte gewaltige statistische Unterschiede bei den Schäden gibt: So sind etwa Fahrzeuge, die in Gegenden mit hoher Verkehrsdichte zugelassen sind in eine höhere Risikoklasse eingeteilt. Für jedes Risiko wird also ein angemessener Preis verlangt. Und damit fahren die meisten Kunden gut!
Unser Tipp: Für Autofahrer lohnt es sich immer, frühzeitig Informationen einzuholen und verschiedene Tarife zu vergleichen. Und das geht heute auch viel einfacher als früher. Auf der Webseite von Direct Line können sich Verbraucher beispielsweise in weniger als 5 Minuten ein unverbindliches Angebot für die Kfz-Versicherung erstellen. Dazu benötigen sie lediglich ihre letzte Beitragsrechnung und ihren Fahrzeugschein. Den Antrag für die passende Kfz-Versicherung können sie im Anschluss ganz bequem online stellen.
Generell ist es angesichts der vielen unterschiedlichen Anbieter wichtig, die richtige Wahl zu treffen: Und hier trennt sich die Spreu vom Weizen: Denn neben Preis, Leistung und Qualität sind auch immer die Erreichbarkeit und die Vertrauenswürdigkeit des Kfz-Versicherers ausschlaggebend.
Monika



Pünktlich zur „Versicherung-Wechsel- Saison“ bis zum 30.11. hat das Magazin Finanztest der Stiftung Warentest in seiner 