Finanzkrise, die Griechen ham all ihr Jeld verpulvert und dem Euro jeht´s ooch nicht so jut – bei der derzeitigen Lage dreh´ ick jeden Cent lieber zweemal um. Deshalb wird meen nächstes Auto wohl een Gebrauchtwagen. Auf dem Markt kann man eenige hübsche Flitzer finden, jedoch deutlich unterm Listenpreis.
Doch für den Gebrauchtwagenkauf ohne böse Fallen sollte man eenige Tipps beachten. Ansonsten kann eenen auch der günstigste Gebrauchtwagen teuer zu stehen kommen:
Bevor es wirklich konkret wird, sollte man sich jenaustens informieren. Was erwartet man von eenem Auto? Bevorzugt man bestimmte Marken? Welche Autos erfüllen die Kriterien? Hat man sich für een Auto entschieden, sollte man Kontakt zum Verkäufer aufnehmen, bevor jemand anderes schneller ist. Man sollte eenen Besichtigungstermin vereenbaren. Dafür sollte man mindestens zwee Stunden eenplanen, um janz jenau zu überprüfen, ob Kilometerstand, Vorschäden und Vorbesitzer mit der Anzeige übereinstimmen und den Zustand des Wagens kontrollieren. Man sollte sich keenesfalls drängen lassen. Nur een Verkäufer, der etwas zu verbergen hat, hätte Sorgen, dass man dabei etwas entdeckt. Nach eener ausgiebigen Begutachtung, sollte man den Wagen ooch noch Probe fahren. Dabei sollte man sich voll und janz auf das Fahrzeug konzentrieren und es auch bei höheren Geschwindigkeiten testen.
Wenn der Gebrauchtwagen auf janzer Linie überzeugt, dann kann man mit dem Verkäufer in Preisverhandlungen treten. Doch nur wer sich vorher über eenen anjemessenen Preis informiert, wird beim Preis nicht über den Tisch gezojen. Bei der Bezahlung jilt: Nur im Jegenzug jegen den Fahrzeugbrief sollte man Barjeld überreichen.
Und wer – wie icke – mit all dem Kram überfordert ist sollte sich Hilfe vom Experten holen. TÜV und ADAC bieten zum Beispiel günstige „Vertrauens-Checks“ an. Und gloobt mir, die Investition lohnt sich. Denn die Jungs sehen wirklich allet.
Tschüssikowski, der Klaus