Archiv des Tags tipps

Wintertipps

Montag, 31. Januar 2011

Der Winter ist noch lange nicht vorbei. Kaum fallen wieder die ersten Schneeflocken, herrscht auf den meisten Straßen reges Chaos mit vielen Verzögerungen, Staus, Unfällen und Pannen. Ich habe hier ein paar Tipps für Sie, um mit dem Fahrzeug sicher durch den Rest des Winters zu kommen.

Nur mit den richtigen Reifen kommen Autofahrer auf Eis und Schnee sicher voran. Seit 04. Dezember 2010 gilt die geänderte Straßenverkehrs-Ordnung (StVO): Matsch- und Schneereifen (M & S Reifen) sind Pflicht bei Glatteis, Schneematsch, Schneeglätte, Eis und Reifglätte auf der Fahrbahn. M & S Reifen gibt es als Winter- und Ganzjahresreifen, die Bezeichnung M & S ist seitlich auf dem Reifen eingeprägt. Empfehlenswert sind Reifen mit dem zusätzlichen „Three-Peak-Mountain“-Siegel (Berg-Piktogramm mit Schneeflocke). Sie sind im Gegensatz zu den mit der Bezeichnung M & S gekennzeichneten Reifen durch die Reifenindustrie in einem standardisierten Test geprüft und als wintertauglich befunden worden.

Eine Profiltiefe von mindestens 1,6 Millimetern ist gesetzlich auch für Winterreifen vorgeschrieben. Für die Sicherheit bei winterlichen Straßenverhältnissen empfehlen die Reifenhersteller jedoch eine Mindestprofiltiefe von 4 Millimetern.

Wer dennoch mit Sommerreifen bei Glatteis, Schneematsch, Schneeglätte, Eis und Reifglätte fährt, muss mit 40 Euro Bußgeld und einem Punkt in Flensburg rechnen. Wenn der Verkehr durch die Sommerreifenutzung behindert wird, beträgt das Bußgeld sogar 80 Euro und es gibt einen Punkt in Flensburg. Bei einem Unfall kann die Kasko-Versicherung die Zahlung kürzen – wer bei winterlichen Straßenverhältnissen ohne M & S Reifen fährt, handelt grob fahrlässig.

Das A und O ist, einen größeren Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug zu halten und die Geschwindigkeit zu verringern. Bei glatter Fahrbahn ist der Bremsweg deutlich länger als auf trockenem Untergrund. Gefährliche Fahrmanöver durch abruptes Lenken oder Beschleunigen können besonders in Kurven zum Ausbrechen des Fahrzeugs führen. Neben vorsichtigem Fahren ist es besonders im Winter besonders wichtig, für eine gute Sicht zu sorgen – bei Gefahren auf der Fahrbahn können Autofahrer vorausschauender reagieren, wie zum Beispiel bei Schlaglöchern oder umgefallenen Bäumen auf der Fahrbahn. Zudem können Verkehrsschilder zugeschneit oder verdreckt sein, sodass sie nur noch schwer zu erkennen sind.

Vor der Fahrt sollten zunächst Dach, Motorhaube und Heckpartie von Schnee befreit werden, sodass die eigene Sicht oder die des nachfolgenden Verkehrs durch verwehten Schnee nicht beeinträchtigt werden kann. Außerdem sollten alle Scheiben rundherum sowie beide Außenspiegel, Scheinwerfer, Blinker, Rückleuchten und das Kfz-Kennzeichen frei von Schnee, Eis und typischem Winterschmutz sein. Die Scheinwerfereinstellung sollte in einer Werkstatt überprüft werden. Schließlich sind noch ausreichend Frostschutzmittel in den Scheibenwaschwasserbehälter und intakte Scheibenwischer(blätter) für eine gute Sicht nötig.

Wichtig: Es ist die Pflicht eines jeden Autofahrers, die Fahrweise den Sichtverhältnissen anzupassen und für eine gute Sicht zu sorgen.

Insbesondere im Winter gibt es wegen der Kälte und der schlechten Straßenverhältnisse viele Unfälle und Pannen. Deshalb sollten Fahrzeuge immer gut versichert sein. Die Kfz-Haftpflicht Versicherung reguliert nach einem Unfall fremde Personen- und Sachschäden. Sie kommt auch bei grober Fahrlässigkeit des Schadenverursachers für fremde Schäden auf. Bei Schäden am eigenen Fahrzeug – in der Kaskoversicherung – sieht es aber anders aus: Bei grob fahrlässigem Verhalten im Winter, wie zum Beispiel bei Glatteis bzw. tiefem Schnee mit Sommerreifen fahren, mit zu hoher Geschwindigkeit unterwegs sein oder das Eis von den Autoscheiben nicht vollständig entfernt haben, müssen Fahrer damit rechnen, für die Schäden am eigenen Fahrzeug ganz oder teilweise selbst aufzukommen.

Bla und Blubb

Amalia

Kuriose Erfindungen für’s Auto – Sprit sparen mit Extras

Donnerstag, 6. Januar 2011

Zu Beginn des neuen Jahres habe ich eine lustige Zusammenstellung von technischen Neuerungen, um den Kraftstoffverbrauch zu verringern und die Umwelt zu schonen.

1. „Kind, fahr langsam!“

Mit dem Autoschlüssel „MyKey“ von Ford können Eltern unter anderem die Höchstgeschwindigkeit für ihren Wagen einstellen, wenn der fahrberechtigte Nachwuchs mit ihm unterwegs ist: Wird die eingestellte Höchstgeschwindigkeit erreicht, läutet eine Alarmglocke, spätestens bei 130 km/h. Das ist ganz schön nervig! So spart der Nachwuchs aber unweigerlich Sprit, fährt automatisch langsamer und ist deshalb sicherer unterwegs. Außerdem lässt sich durch den Schlüssel das ESP nicht deaktivieren, das Auto-Radio funktioniert erst, wenn der Fahrer angeschnallt ist.

„MyKey“ gibt es jedoch bislang nur in den USA.

2. Ein „Eco-Pedal“ gegen Bleifüße

Das „Eco-Pedal“ von Nissan baut einen spürbaren Gegendruck auf, wenn der Fahrer zu sehr auf das Pedal drückt. Während der Fahrt ermittelt das System die Daten zum Kraftstoffverbrauch und zur Getriebeeffizienz, aus denen der bestmögliche Beschleunigungswert berechnet wird. Gibt der Fahrer mehr Gas, als es die Elektronik für nötig erachtet, erzeugt das Gaspedal einen Gegendruck – was dem Fahrer sicherlich auf die Nerven geht. Dadurch wird der Wechsel zwischen Gasgeben, starkem Bremsen und erneutem Gasgeben vermieden – der Fahrstil wird ausgeglichener und schont so die Umwelt.

3. „Eco Drive“ mit Lern-Faktor

„Eco Drive“ wurde von Fiat speziell für junge Autofahrer entwickelt, um ihnen beim Sprit-Sparen zu helfen – ohne als Oberlehrer aufzutreten! Nach jeder Fahrt stellt Eco Drive fest, wie energieeffizient der Fahrer gewesen ist – und wo Verbesserungspotential vorhanden ist. Und so funktioniert es: Das System liest die Daten aus dem CAN-Bus aus, dem elektronischen Nervenzentrum des Autos, und speichert sie auf einem USB-Stick. Den Stick nimmt der Fahrer nach der Fahrt heraus und überspielt die Daten auf den Computer zuhause. Ein Programm, das sich der Fahrer kostenlos von der Fiat-Website herunterlädt, analysiert aus den Daten sein Fahrverhalten: Wie stark hat er beschleunigt und gebremst, wurden die Schaltempfehlungen beachtet und wie gleichmäßig hat der Fahrer sein Auto bewegt?

Mit diesen technischen Tricks kann man also Benzin sparen. Tipps für Autofahrer, die auf diese technischen Hilfsmittel noch verzichten, jedoch energieeffizient fahren wollen, gibt es zum Beispiel hier.

Gute Fahrt!

Bla und Blubb

Amalia

Silvesterparty – und wo parke ich mein Auto?

Mittwoch, 29. Dezember 2010

Ich freue mich ja schon so auf Silvester! Dieses Jahr feiere ich mit ein paar Freunden in Berlin eine tolle Party. Aber was mache ich eigentlich mit meinem Auto, wenn um Mitternacht das Feuerwerk erst richtig losgeht? Nach der Silvesternacht sind nämlich Schäden am Auto durch Feuerwerkskörper keine Seltenheit – vor allem, wenn man ein Cabriolet besitzt. Um dieses Risiko gering zu halten, sollte jeder Autofahrer ein paar Dinge beachten, denn nicht immer kommt die Versicherung für Schäden auf.

Das Auto gehört an Silvester am besten in die Garage oder unter einen Carport. Dort ist es vor Schäden durch Böller und Raketen am besten geschützt. Wer keine geeignete Unterstellmöglichkeit hat, sollte sein Fahrzeug besser in ein Parkhaus stellen oder zumindest aus einer gefährlichen Zone entfernen. Vor allem das Parken vor Kneipen oder an großen und belebten Straßen ist zu Silvester ungünstig.

Kommt es doch zu einem Brand- oder gar Explosionsschaden, übernimmt in der Regel die Teilkaskoversicherung den Schaden, also auch für eine verirrte Silvesterrakete. Ist der Verursacher bekannt, zahlt dessen private Haftpflichtversicherung. Für Dellen durch herabfallende Gegenstände und Vandalismus durch Unbekannte kommt die Vollkaskoversicherung in der Regel auf. Besonders Besitzer von Cabrios müssen zu Silvester noch größere Vorsicht walten lassen. Bei Cabrios zahlt die Teilkaskoversicherung zwar auch die Schäden, die durch eine Explosion hervorgerufen werden, eine Beschädigung des Cabrio-Daches durch die herabfallende Glut von Raketen deckt sie aber nicht ab. Hier greift ansonsten die Vollkaskoversicherung.

Nicht nur beim Parken ist an Silvester Vorsicht geboten. Auch eine Autofahrt ist risikoreich, da so mancher Übeltäter brennende Böller gern auf vorbeifahrende Fahrzeuge wirft. Deshalb ist es ratsam, das Auto in der Zeit von etwa 23.30 bis 01.00 Uhr stehen zu lassen. Wenn man das eine oder andere Gläschen Schampus getrunken hat, sollte man das Auto sowieso stehen lassen!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

Monika

Tipps für den Gebrauchtwagenkauf

Donnerstag, 3. Juni 2010

Finanzkrise, die Griechen ham all ihr Jeld verpulvert und dem Euro jeht´s ooch nicht so jut – bei der derzeitigen Lage dreh´ ick jeden Cent lieber zweemal um. Deshalb wird meen nächstes Auto wohl een Gebrauchtwagen. Auf dem Markt kann man eenige hübsche Flitzer finden, jedoch deutlich unterm Listenpreis.

Doch für den Gebrauchtwagenkauf ohne böse Fallen sollte man eenige Tipps beachten. Ansonsten kann eenen auch der günstigste Gebrauchtwagen teuer zu stehen kommen:

Bevor es wirklich konkret wird, sollte man sich jenaustens informieren. Was erwartet man von eenem Auto? Bevorzugt man bestimmte Marken? Welche Autos erfüllen die Kriterien? Hat man sich für een Auto entschieden, sollte man Kontakt zum Verkäufer aufnehmen, bevor jemand anderes schneller ist. Man sollte eenen Besichtigungstermin vereenbaren. Dafür sollte man mindestens zwee Stunden eenplanen, um janz jenau zu überprüfen, ob Kilometerstand, Vorschäden und Vorbesitzer mit der Anzeige übereinstimmen und den Zustand des Wagens kontrollieren. Man sollte sich keenesfalls drängen lassen. Nur een Verkäufer, der etwas zu verbergen hat, hätte Sorgen, dass man dabei etwas entdeckt. Nach eener ausgiebigen Begutachtung, sollte man den Wagen ooch noch Probe fahren. Dabei sollte man sich voll und janz auf das Fahrzeug konzentrieren und es auch bei höheren Geschwindigkeiten testen.

Wenn der Gebrauchtwagen auf janzer Linie überzeugt, dann kann man mit dem Verkäufer in Preisverhandlungen treten. Doch nur wer sich vorher über eenen anjemessenen Preis informiert, wird beim Preis nicht über den Tisch gezojen. Bei der Bezahlung jilt: Nur im Jegenzug jegen den Fahrzeugbrief sollte man Barjeld überreichen.

Und wer – wie icke – mit all dem Kram überfordert ist sollte sich Hilfe vom Experten holen. TÜV und ADAC bieten zum Beispiel günstige „Vertrauens-Checks“ an. Und gloobt mir, die Investition lohnt sich. Denn die Jungs sehen wirklich allet.

Tschüssikowski, der Klaus

Wo würden Sie eher einen Gebrauchtwagen kaufen?

Ergebnisse ansehen

10 Tipps für den Wechsel der Kfz-Versicherung

Freitag, 20. November 2009

© Dmitriy Melnikov - Fotolia.comDer Weg zu einer neuen Versicherung – vom Versicherungsvergleich bis zur Kündigung – ist ganz leicht. Das zeigen auch unsere 10 Tipps zum Versicherungswechsel  – wenn Sie die beachten, kann gar nichts mehr schief gehen…

Vergleichen

  1. Mit dem Wechsel der Kfz-Versicherung kann man mehrere hundert Euro im Jahr sparen.
  2. Der Vergleich verschiedener Anbieter im Tarif-Dschungel lohnt sich: Bei mehr als 100 Versicherungen in Deutschland ist die Auswahl ebenso groß wie der Preisunterschied.
  3. Nutzen Sie dazu einen kostenlosen Kfz-Versicherungsvergleich im Internet.
  4. Bei vielen Versicherungen fließen sogenannte „weiche Kriterien“ wie Fahrpraxis oder Nutzung des Autos als Firmen- oder Familienwagen in die Berechnung der Prämie mit ein. Manche Unternehmen belohnen so „gute“ Fahrer mit besonders günstigen Angeboten.

Prüfen

  1. Erst prüfen, dann abschließen. Als Kunde sollte man sich keinesfalls unter Druck setzen lassen, sondern in Ruhe vergleichen. Dabei sollte man das Kleingedruckte ganz genau lese und stets das Gesamtpaket im Blick haben. Ebenfalls nicht unwichtig ist die maximale Absicherung im Schadenfall. Hier ist beispielsweise eine Deckungssumme von 100 Millionen Euro pauschal sowie eine Deckungssumme bei Personenschäden je geschädigter Person von 8 Mio pauschal erwähnenswert.
  2. Neben einem guten Preis zählt auch der Service. Vorher sollte man sich deshalb bestens informieren: Wird der Kundenservice beim jeweiligen Anbieter groß geschrieben? Sind Servicemitarbeiter rund um die Uhr erreichbar? Wie schnell ist die Schadenregulierung? TÜV-Siegel und Tests unabhängiger Medien geben Aufschluss über die Servicequalität des jeweiligen Unternehmens.

Kündigen

  1. Erst kündigen, wenn der neue Versicherer den Vertragsabschluss bestätigt hat. Nur so bleibt ein durchgehender Versicherungsschutz gewährleistet.
  2. Alte Kfz-Versicherung rechtzeitig kündigen. Der Großteil aller Versicherungen kann zum Jahreswechsel gekündigt werden, der Stichtag dabei ist der 30. November.
  3. Ein Wechsel ist ohne Kündigung möglich, wenn man das Fahrzeug wechselt. Der bisherige Vertrag endet automatisch mit der Abmeldung des alten Fahrzeugs.
  4. Bei einer Prämienerhöhung hat man stets ein einmonatiges Sonderkündigungsrecht.

© RBS Insurance Services Limited. Alle Markenrechte vorbehalten.Kontakt | Impressum | Datenschutz