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Winter-Sicherheitstraining: Fahrspaß trotz Schnee und Eis

Montag, 8. November 2010

Eis und Schnee auf der Fahrbahn können auch den besten Autofahrern das Leben schwer machen – zumindest benötigen sie eine gute Portion Erfahrung auf dem rutschigen Untergrund. Spezielle Winter-Sicherheitstrainings bieten eine optimale Vorbereitung für die kalte Jahreszeit und helfen Autofahrern, eine gefährliche Situation souverän zu meistern.

Nach einer kurzen Einweisung wird den Teilnehmern die richtige Technik für ein kontrolliertes Fahren auf eisigem oder schneebedecktem Untergrund gezeigt. Dabei müssen die Teilnehmer auf Glatteis mit viel Tempo enge Kreisbahnen oder sogar Slaloms fahren. Ziel ist es, dass die Teilnehmer einschätzen können, wie sie in bestimmten Situationen am besten reagieren und dies üben. Die Übung gibt den Teilnehmern die nötige Routine und Sicherheit in brenzligen Situationen.

Ein Fahrsicherheitstraining ist (nicht nur) für den Winter sinnvoll, Kurse werden von vielen Unternehmen dort angeboten, wo besonders viel Schnee liegt, wie zum Beispiel in Oberbayern, Österreich, Schweden, Finnland oder Norwegen. Einige generelle Regeln gibt es, die jeder Autofahrer einhalten sollte, um gefährliche Situationen zu verhindern. Hier sind von uns ein paar Tipps:

1. Die richtigen Reifen
Das Wichtigste überhaupt sind natürlich die Reifen – wer im Winter bei Schnee noch mit Sommerreifen fährt, handelt fahrlässig und verstößt gegen die Sorgfaltspflichten des Fahrers. Die Winterreifen bremsen auf Eis und Schnee viel besser, weil sie dort aufgrund der Reifenmischung und Profilanordnung eine bessere Traktion haben.

2. Abstand halten
Eine weitere Regel für den Winter ist, einen größeren Sicherheitsabstand zum Vorausfahrenden zu halten und das Tempo zu verringern – bei Schnee und Eis ist der Bremsweg deutlich länger als auf trockener Fahrbahn.

3. Vorsichtig und vorausschauend fahren
Gefährliche Fahrmanöver durch abruptes Lenken, Beschleunigen oder Bremsen können besonders in Kurven zum Ausbrechen des Fahrzeugs führen. Bei glatten Straßen können auch das Überholen und ein Spurwechsel zur Gefahr werden. Hier sollte generell Vorsicht walten: An Kreuzungen oder vor Ampeln kann es wegen vieler Bremsvorgänge besonders glatt sein genauso wie auf Brücken oder Kuppen, in Waldstücken oder auf Strecken entlang von Flüssen.

4. Anfahren bei Eis und Kälte
Höhere Gänge und niedrige Motordrehzahlen verhindern, dass die Antriebsräder auf der glatten Fahrbahn durchdrehen. Deshalb: Bei Glatteis zum Anfahren besser den zweiten Gang einlegen und behutsam Gas geben. Anschließend sollte möglichst schnell in den nächst höheren Gang gewechselt werden.

5. Auto notfalls stehen lassen!
Sicherheit geht vor! Wenn es zu stark schneit oder die Straßen extrem glatt sind – lassen Sie das Auto lieber stehen. Damit riskieren Sie keinen unnötigen Unfall.

Nick Sommerfeld

WM, die schönste Zeit des Sommers 2010

Dienstag, 29. Juni 2010

Ich bin begeisterter Fußballfan und finde es nach jedem Spiel spannend zu sehen, wie Fußballfans nach den WM-Spielen mit ihren hübsch geschmückten Autos als Korso durch die Innenstädte rollen. Das Gemeinschaftsgefühl bei einer solchen Situation ist einfach einmalig.

Doch vielen ist gar nicht bewusst, gegen wie viele Verkehrsregeln man dabei verstößt. Soll die Hupe in der Regel als Warnzeichen dienen und der Sicherheitsgurt zum Schutz der Insassen, wird bei einer einzigen Fahrt darauf gepfiffen, wenn man laut hupend und halb aus dem Auto hängend sich dem Korso anschließt. Da hängt es dann vom Ermessen der Verkehrspolizei ab, einzuschreiten oder zuzusehen. Das Massenphänomen Autokorso hat halt seine Schattenseiten: Wenn zum Beispiel eine herunterfallende Fahne ein anderes Auto beschädigt, haften dafür der Fahrer und Halter des Fahrzeuges zusammen mit der Kfz-Haftpflichtversicherung. Oftmals wird sich jedoch bei einem Autokorso nicht feststellen lassen, von welchem Fahrzeug eine Gefährdung ausging. Da hilft dann nur die Inanspruchnahme der eigenen Vollkaskoversicherung, sofern man denn eine solche abgeschlossen hat. Dies ist ziemlich ärgerlich.

Der Verkehrspolizei und den Kfz-Versicherungen sagen Autokorsos aus Sicherheitsaspekten deshalb so ganz und gar nicht zu. Sie berufen sich dabei gemeinsam  auf die Grundsätze der Verkehrssicherheit. Teuer kann es werden, wenn Sie bei der Teilnahme an einem Autokorso Halte- oder Parkverboten missachten und beim verbotenen Hupen erwischt werden. Ganz vermeiden sollten Sie Aktionen, die die Sicherheit von Ihnen oder anderen Verkehrsteilnehmern gefährden könnte – so gilt selbstverständlich auch bei einem Autokorso die Gurtpflicht für alle Insassen des Autos.

Alkohol und Straßenverkehr passen auch im Falle eines Autokorsos überhaupt nicht zusammen. Auch hier gilt: Trunkenheit am Steuer wird hart bestraft!

Also Leute, immer schön drauf achten, dass bei all der Freude die Sicherheit im Straßenverkehr das oberste Gebot bleibt! Denn wenn alle vernünftig bleiben, drückt die Polizei bestimmt auch mal ein Auge zu…

Sicherheitstraining für Motorradfahrer

Freitag, 9. April 2010

Es geht wieder los, es geht wieder raus: Kaum ist der Frühling da, beginnt für Motorradfahrer die Saison. Doch leider sind die meisten nach der langen Pause im Winter noch nicht wieder so richtig in ihrem Element – und das kann ganz schön gefährlich werden, und zwar für alle Verkehrsteilnehmer. Da kann auch ein winterliches Schlagloch, ein Wildwechsel oder ein kleiner Hund zu einem unüberwindbaren Hindernis werden. Und wer bei so einem Kampf den Kürzeren ziehen würde, muss ich nicht erwähnen, oder?

Wer sich also nach dem Winterschlaf wieder aufs Motorrad schwingen möchte, sollte sich Zeit nehmen, um sich wieder an die Maschine zu gewöhnen. Am besten nimmt man auch an einem Sicherheitstraining für Motorradfahrer teil – schon ein Tag intensives Training kann einem zeigen, wo die eigenen Grenzen liegen. Im Crashkurs lernt man außerdem, Gefahrensituationen zu erkennen, zu meistern und bestenfalls natürlich zu verhindern. Danach ist man wieder fit für die Straßen und kann das Fahren so richtig genießen.

Ich wünsche allen Motorradfahrern einen tollen Start in die Saison! Aber lasst es ruhig angehen – die Saison ist noch lang genug.

Wuff Wuff
Bruce

Ist mein KFZ fit für den Frühling?

Mittwoch, 7. April 2010

Langsam aber sicher kommt nach dem harten Winter endlich die Sonne wieder öfters zum Vorschein und man bekommt eine Idee von Frühling. Als Autofahrer, aber auch als Biker mit Leib und Seele, bedeutet das aber erst einmal ein wenig Arbeit, bevor die Saison startet: Auto und Motorrad müssen frühlingsfit gemacht werden.

Ich mach das immer so: Als erstes steht ein gründlicher Frühlingsputz auf dem Programm, um auch die letzten Reste Streusalz zu entfernen. Danach sorge ich für gute Sicht, indem ich die Scheiben gründlich von innen und außen reinige und bei der Gelegenheit auf Steinschläge hin untersuche. Denn Heizung und Lüfter im Dauerbetrieb hinterlassen einen störenden Schmierfilm auf der Scheibeninnenseite. Durchblick im Frühjahr schaffe ich außerdem, indem ich meine Scheibenwischer kontrolliere und Waschwasser nachfülle. Ab April muss es dann auch nicht mehr mit Frostschutzmittel versehen sein, einfache Reinigungszusätze reichen vollkommen aus.

Als Letztes ziehe ich dann Sommerreifen auf, checke den Reifendruck und kontrolliere den Ölstand und die Beleuchtung. Den Frühlings-Check aller sicherheitsrelevanten Teile überlasse ich allerdings den Fachmännern der Werkstatt meines Vertrauens.

Etwas anders sieht es bei meinem Motorrad aus. In der Garage hat es vom eiskalten Winter wenig mitbekommen. Aber die lange Standzeit macht auch ihm zu schaffen. Auch hier heißt es erst einmal reinigen. Danach wird die aufgeladene Batterie wieder eingebaut. Die Reifen brauchen wie beim Auto besondere Aufmerksamkeit. Dabei achte ich darauf, ob sie noch genügend Profil haben und überprüfe den Reifenluftdruck. Danach folgt die Kontrolle des Ölstands, des Kühlwasserstandes sowie der Check der Bremsleitungen, -züge und –beläge und des Zustandes der Bremsflüssigkeit. Als letztes reinige und schmiere ich die Kette.

Aber dann, dann kann es endlich losgehen – auf die Straße in die Sonne.

Nebelschlussleuchten – nur richtig eingesetzt schützen sie vor Unfällen

Freitag, 12. März 2010

Wurden Sie schon einmal von einer Nebelschlussleuchte geblendet? Dann wissen Sie was für ein unangenehmes Gefühl das ist. Dabei kann das so einfach vermieden werden.

Die Nebelschlussleuchten sind die roten Zusatzleuchten hinten am Auto, die besonders hell strahlen. In Deutschland muss fast jedes Fahrzeug mit solchen Nebelschussleuchten ausgestattet sein, da sie ein Instrument zur aktiven Sicherheit sind, da so Fahrzeuge auch in dichtem Nebel besser sichtbar sind.

Das grelle Licht kann aber nicht nur vor Unfällen schützen, sondern bei falscher Benutzung auch zu Unfällen führen, indem Fahrer nachfolgender Fahrzeuge geblendet werden. Leider sieht man viel zu oft Fahrzeuge auf den Straßen, die selbst bei normaler Witterung in den dunklen Abendstunden die Nebelschlussleuchten in Betrieb haben und so die anderen Verkehrsteilnehmer blenden.

Deshalb dürfen Nebelschlussleuchten laut §17 Abs.3 Straßenverkehrsordnung (StVO) in Deutschland nur benutzt werden, wenn die Sichtweite unter 50 m beträgt. Für alle, die kein Gefühl dafür haben was 50 m sind: Das ist genau der Abstand zwischen zwei Markierungspfosten am Straßenrand.

Aber Vorsicht: andere Länder, andere Sitten. Im Ausland gelten bezüglich der Benutzung von Nebelschlussleuchten andere Richtlinien. Informieren Sie sich, bevor Sie verreisen.

Toter Winkel

Freitag, 5. März 2010

Beim letzten Spaziergang wurden mein Frauchen und ich fast von einem abbiegenden LKW überrollt. Schuld war der tote Winkel, in dem wir uns laut Fahrer befanden. Der tote Winkel ist ein großes Problem. Zwar weiß jeder Fahrer, dass es diesen nicht einsehbaren Bereich seitlich, vor oder neben dem Fahrzeug gibt, dennoch wird diese Tatsache in der Fahrpraxis schnell einmal vergessen. So kommt es immer wieder zu schweren Unfällen.

Ob es nun kleine Hündchen inklusive Frauchen oder Herrchen, andere Fahrzeuge, Radfahrer oder Fehler anderer Verkehrsteilnehmer sind – befindet sich etwas im toten Winkel, wird es gefährlich, denn für den Fahrer bleibt dieser Bereich unsichtbar. Allein schon wegen ihrer Größe und Konstruktion stellt der tote Winkel vor allem bei LKWs, Bussen und Motorrädern eine besonders hohe Gefahr dar.  Die Zahl der Unfälle aufgrund des toten Winkels kann dank spezieller Spiegel und Spurwechselassistenten heutzutage schon deutlich verringert werden. Das Wichtigste ist aber nachwievor vorausschauendes Fahren: Beim Abbiegen und Spurwechseln ist, neben einem Blick in die Innen- und Außenspiegel, ein achtsamer Schulterblick unbedingt notwendig, um die Gefahren des toten Winkels so gut wie nur möglich zu vermeiden.

Auch wenn ich mich jetzt wie ein Fahrlehrer anhöre: Liebe Fahrer, denkt daran: blinken, Schulterblick und erst dann abbiegen. Ansonsten lande ich irgendwann doch einmal unterm Fahrzeug – und das ist ein Kampf, den ich einfach nicht gewinnen kann.

Wuff Wuff


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