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Schnelle Hilfe im Schadenfall: Die verbesserte Autounfall App von Direct Line

Dienstag, 11. Oktober 2011

Fast jeder Verkehrsteilnehmer war schon einmal betroffen: Es hat gekracht. Ob selbstverschuldet oder nicht, nach einem Unfall liegen die Nerven blank und zunächst einmal gilt es, den ersten Schreck zu überwinden. Aber gerade jetzt ist schnelles Handeln gefragt. Viele Autofahrer wissen jedoch nicht, wie man sich in einer solchen Situation richtig verhält, oder vergessen es in der Aufregung schlicht und einfach. Wir bei Direct Line möchten Betroffene in dieser Situation unterstützen und im Schadenfall mit unserer kostenlosen Autounfall App schnelle Hilfe leisten.

Mit der Autounfall App sichert Ihr schnell und lückenlos alle Beweise zum Schadenfall. Noch von der Unfallstelle können der Schaden an Direct Line oder eine andere Autoversicherung gemeldet und alle Angaben übermitteln werden. Dabei habt Ihr freien Zugriff auf alle Funktionen der App, auch ohne Direct-Line-Kunde zu sein. Dank dem Feedback der User konnten wir die App noch weiter verbessern und Euren Bedürfnissen anpassen. Mit einem verbesserten User-Interface, einer vereinfachten Integration der persönlichen Einstellungen und einer übersichtlicheren Verwaltungsfunktion im Schadenfall ist die App nun noch leichter zu bedienen. Auch die Optik wurde komplett überarbeitet. Weil wir unseren Kunden stets einen umfassenden Service bieten möchten, freuen wir uns immer über Eure Vorschläge und Anregungen.

Die Services der Autounfall App

Im Schadensfall leitet Euch die App durch alle wichtigen Schritte. Nach wie vor könnt Ihr mit der Applikation Fotos vom Unfall erstellen, diese von der App direkt in die Schadenmeldung einfügen und dadurch als Beweise sichern. Des Weiteren steht Euch ein Freitextfeld zur Verfügung, um schriftliche Aufzeichnungen zum Hergang festzuhalten. Zudem dient das iPhone in Verbindung mit der App als Diktiergerät, mit dem sich Audio-Dokumente für die Schadensmeldung festhalten lassen. Besonders praktisch ist die Standortbestimmung. Diese erkennt die aktuelle Position für die Schadensmeldung und ermittelt mit Hilfe der Werkstattsuche die nächste Direct-Line-Partnerwerkstatt in Eurer Nähe. Alle aufgenommen Daten können jederzeit gespeichert, geändert, gelöscht und neu versendet sowie weitere Schadenmeldungen angelegt und gesichert werden. Weiterhin findet die App für Euch eine geeignete Unfall- oder Pannen-Hilfe und zeigt Notruf, Polizeiruf und EU-Notrufnummern an. Eine Anleitung führt Euch durch alle Schritte, die je nach Fall beachtet bzw. ausgeführt werden müssen. Für Direct-Line-Kunden mit Kasko Clever informiert die App sofort über die nächste Partnerwerkstatt sowie deren Kontaktdaten und Anfahrtsbeschreibung.

Die iPhone Applikation ist gratis im iPhone App Store erhältlich.

Taugen Reifenreparatursets bei einer Reifenpanne?

Freitag, 18. Februar 2011

Für jeden Autofahrer ist eine Reifenpanne unangenehm. Rein statistisch gesehen muss jeder Autofahrer jedoch alle 10 Jahre mit einem Platten rechnen. Das passiert mir nicht? Denkste! Und ob mir das passiert ist. Natürlich war es Nacht und natürlich war weit und breit kein Helfer in Sicht. Wie gut, dass ich auch auf so eine Situation gut vorbereitet war. Ich hatte einen Reservereifen und das passende Werkzeug dabei – also konnte ich schnell den Reifen wechseln, auch ohne fremde Hilfe.

Viele Autofahrer verzichten aber heutzutage auf das „fünfte Rad am Wagen“, weil es viel Platz im Auto wegnimmt und aufgrund seines Gewichts den Kraftstoff-Verbrauch und damit den CO2-Ausstoß erhöht. Im Notfall soll die Chemie helfen, also Reifensets und spezielle Sprays. Aber sind diese wirklich wirksam?

Billige Reifenpannensprays sind für die Anwendung im Schadenfall nicht empfehlenswert – nur sehr kleine Reifenschäden können damit kurzfristig behoben werden. Zudem fehlt vielen dieser Sprays die nötige Gebrauchsanweisung. Bei kalten Außentemperaturen versagen manche sogar ganz.

Sogenannte Reifenreparatursets sind eine Übergangslösung – soweit es sich nur um eine leichte Beschädigung in der Lauffläche des Reifens handelt. Ein solches Pannenset für das Auto besteht aus einem speziellen Reifendichtmittel und einer kleinen elektrischen Luftpumpe (Kompressor). Neben Gewichts- und Platzeinsparung liegen die Vorteile auch in der relativ einfachen Handhabung – oft fehlt im Pannenfall das passende Werkzeug, um einen Reifen auszuwechseln. Nachteilig ist, dass das Pannenset im Falle größerer Schäden am Reifen nutzlos ist. Auf jeden Fall sollte das Verfallsdatum des Reifendichtmittels beachtet werden.

Achtung: Diese Hilfsmittel gelten nur als Notbehelf – es darf nur vorsichtig und mit geringer Geschwindigkeit bis zur nächsten Fachwerkstatt gefahren werden. Ein mit Reifendichtmittel behandelter Reifen darf nicht repariert werden. Das selbständige Einlegen eines Luftschlauches zum Abdichten ist zudem unzulässig. Grundsätzlich gilt: Eine Beurteilung der Reparaturstelle sowie die Entscheidung über die Reparaturfähigkeit sollte nur von einer professionellen Werkstatt vorgenommen werden.

Andreas

Winterreifenpflicht – was mache ich bei einer Panne?

Freitag, 4. Februar 2011

Wir alle kennen ja mittlerweile die geänderte Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) zur Winter-reifenpflicht, die seit dem 04. Dezember 2010 gilt. Soweit so gut. Was ist aber, wenn man eine Reifenpanne hat und aufgrund der aktuellen Winterreifenknappheit kein entsprechender Er- satzreifen zur Verfügung steht?

Mir ist nämlich Folgendes passiert: Ich hatte mir bei einer Fahrt eine Schraube in meinen rechten Vorderreifen eingefahren. Etwa 30 Km vor dem Ziel wurde ich dann vom Bordcomputer gewarnt, dass ich eine Reifenpanne habe. Also bin ich an die Tankstelle gefahren und wollte das Problem begutachten. Tatsächlich! Der Reifen vorne rechts hatte bereits einiges an Luft verloren. Die Ursache konnte ich jedoch vor Ort nicht feststellen. Da der Reifen nur wenig Luft verlor, beschloss ich langsam weiter zu fahren. An meinem Ziel angekommen, versuchte ich gleich bei verschiedenen Werkstätten anzurufen, um mein Reifenproblem zu lösen. Doch Fehlanzeige! Keine Werkstatt war besetzt. So blieb mir nur eine Möglichkeit: Ich musste mein Auto notgedrungen stehen lassen!

Auch in diesem Fall gilt:

Es gibt keine Übergangsfrist – wer keine Winterreifen hat, muss das Auto also stehen lassen. Die Pflicht gilt grundsätzlich für alle Auto-, Lkw-, Bus- und Motorradfahrer, unabhängig davon, ob ihnen das Fahrzeug gehört. Bei einem Unfall kann die Kasko-Versicherung die Zahlung kürzen – wer bei winterlichen Straßenverhältnissen ohne
M & S Reifen fährt, handelt grob fahrlässig.

Nick Sommerfeld

Starthilfe im Winter

Freitag, 21. Januar 2011

Den Winter mag ich ja besonders, wenn es draußen kalt ist und viel schneit. Doch die Kälte setzt meinem Auto schon ziemlich zu. Als ich am Wochenende Besorgungen machen wollte, sprang mein Motor einfach nicht an. Der Grund: Eine schwache Batterie, die ich eigentlich schon längst hätte auswechseln sollen, hatte ihren Geist aufgegeben. Zum Glück hatte ich einen Helfer, der mir mit Starthilfekabel und seinem Auto fachmännische Starthilfe gab. Hier sind ein paar Tipps, die ich mir sicherlich gut merken werde:

1. Zunächst sollten alle Stromverbraucher bei beiden Autos ausgeschalten sein – dazu gehören zum Beispiel Licht, Scheibenwischer oder das Autoradio. Die Zündung sollte natürlich auch aus sein.

2. Mit dem roten Starthilfekabel werden nun die Pluspole der beiden Batterien verbunden: Als erstes die Klemme des roten Starthilfekabels am Pluspol der entladenen Batterie, dann das andere Ende des Kabels am Pluspol der Spenderbatterie befestigen. Vorsicht: Die beiden Minuspole dürfen auf keinen Fall miteinander verbunden werden, da sich explosive Gase durch den so entstandenen Funkenschlag entzünden könnten!

3. Das Ende des schwarzen Kabels wird danach am Minuspol der Spenderbatterie befestigt.

4. Das freie Ende des schwarzen Kabels wird NICHT am Minuspol der entladenen Batterie angeschlossen sondern an Motor- oder Karosseriemasse (z.B. eine stabile Metall-Lasche) befestigt.

5. Nun sollte der Motor des Spenderfahrzeugs gestartet werden – diesen dann eventuell mit einer etwas höheren Drehzahl laufen lassen.

6. Jetzt wird das Pannenfahrzeug gestartet und der Motor sollte eine Weile laufen gelassen werden.

7. Nach gelungener Starthilfe wird das Starterkabel schließlich vollständig abgeklemmt – erst schwarz / minus, dann rot / plus.

8. Dann sollte man mit dem Auto möglichst eine größere Strecken fahren, damit der Akku schnell wieder aufgeladen wird. Ideal wäre eine anschließende Überprüfung der Batterie in einer Fachwerkstatt.

Vorsicht: Eine völlig entladene Batterie kann einfrieren und darf auf keinen Fall gestartet werden! Hier besteht Explosionsgefahr.

Monika

Bei Winterwitterung Schlaglochgefahr

Donnerstag, 13. Januar 2011

Dieser Winter hat es wirklich in sich! Es friert, es schneit, es taut und dann gibt es auch noch Blitzeis! Auch die Straßen leiden unter diesen Wetterbedingungen – die Substanz der Straßen wird von der Kälte extrem angegriffen, Fahrbahndecken brechen auf und es entstehen gefährliche Schlaglöcher. Schlaglöcher auf der Fahrbahn schränken die Fahrsicherheit ein. Deshalb ist es ratsam, besonders vorausschauend und vorsichtig zu fahren – sonst kann es leicht zu Unfällen oder Schäden am Auto kommen, insbesondere am Fahrwerk, den Stoßdämpfern oder Reifen.

Wer einen solchen Schaden hat, steckt oft in der Klemme: Denn der sogenannten Verkehrssicherungspflicht von Gemeinden und Ländern steht die Pflicht eines jeden Autofahrers gegenüber, die Geschwindigkeit den Straßenverhältnissen anzupassen (StVO). Es wird also oft erst vor Gericht geklärt, ob Gemeinde oder Land ihrer Pflicht nicht nachgekommen sind oder ob sich der Autofahrer trotz Warnung fahrlässig verhalten hat.

Im Fall von Unfällen oder Schäden durch Schlaglöcher sollte deshalb Folgendes beachtet werden:

1. Als erstes muss der Unfallort so schnell wie möglich gesichert werden. Also Warnblinker anschalten und Warndreieck aufstellen. Falls es sich um einen kleineren Schaden handelt, sollte das Fahrzeug an den Straßenrand gefahren werden, um den Verkehrsfluss nicht zu gefährden.

2. Der Fahrer sollte sowohl vom Fahrzeug als auch vom Straßenzustand ein Foto machen. Sind Hinweisschilder aufgestellt bzw. weißen andere Schutzmaßnahmen auf das Schlagloch hin, wie zum Beispiel Warntafeln, Hütchen oder Ähnliches?

3. Es wird empfohlen, im Fall eines Schlagloch-Schadens gleich die Polizei zu verständigen. Ebenfalls sollten Adresse und Telefonnummer von Zeugen notiert werden.

4. Danach sollten die Schadenmeldung an die Versicherung, das Polizeiprotokoll sowie der Kostenvoranschlag der Werkstatt beim zuständigen Verkehrssicherungspflichtigen eingereicht werden. Das ist in der Regel die Gemeinde oder der Landkreis.

Wichtig: Die iPhone App von Direct Line bietet für Autofahrern eine mobile Hilfe, um im Fall eines Falles einen kühlen Kopf zu bewahren: Schritt für Schritt gibt sie Anleitung, wie man sich korrekt  verhält und was in welcher Reihenfolge zu tun ist.

In der Regel deckt die Vollkaskoversicherung des Fahrzeugs einen Schlagloch-Schaden ab, wenn es trotz Vorsicht und Warnschildern dazu kommen sollte.

Andreas


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