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Motorradfahren im Frühling – wie verhalte ich mich bei spontanem Wetterwechsel?

Freitag, 26. März 2010

April, April macht was er will. Und das macht vor allem Motorradfahrern zu schaffen: Da kann man bei wunderschönem Sonnenschein und strahlend blauem Himmel losfahren und schon nach wenigen Kilometern in ein richtiges Unwetter geraten.

Ich habe für solche Fälle im Frühling einfach immer meine Regenausrüstung dabei. Überrascht mich einmal das Wetter, bin ich gut vorbereitet. Dann passe ich außerdem mein Fahrverhalten und Geschwindigkeit an die Situation an, d.h. ich nehme den Fuß vom Gas, denn stellenweise kann es bei Regen im Frühling richtig glatt werden. Gerate ich in ein richtig heftiges Unwetter, kommt es schon mal vor, dass ich mich irgendwo unterstelle. Denn schlechte Sicht und Aquaplaning können die Weiterfahrt unmöglich machen. Dabei achte ich allerdings darauf, wo ich mich unterstelle, damit ich nicht vom Blitz getroffen werde.

Aber vor allem verfolge ich den Wetterbericht, wenn ich eine Tour im Frühling plane. Heißt es da „das Wetter wird wechselhaft“, lasse ich das Bike besser stehen und unternehme etwas mit meiner Familie.

Uff zwee Rädern sicher durch den Sommer

Montag, 20. Juli 2009

Wat für schnieke Cabrios gilt, gibbet och für heiße Maschinen uff zwee Rädern: Saisonversicherungen. Wer eene Saisonversicherung hat, kann sein Motorrad janz jetrost in den kalten Wintermonaten in der Jarage stehen lassen, ohne dafür Versicherungsbeiträge zu zahlen. Denn mit ‘nem Saisonkennzeichen zahlt man ooch nur für die Saison.

Kommt dann im Frühjahr zum ersten Mal die Sonne raus, kann die Fahrt direkt losjehn. Aber Vorsicht! Saß man mehrere Monate nicht uff der Maschine, sollte man nicht direkt mit Höchstjeschwindigkeit starten, sondern sich erst eine kleene Eingewöhnungszeit jönnen. Außerdem sollte man die Maschine einer gründlichen Inspektion unterziehen – schließlich stand sie ne janze Weile einfach nur rum.

Damit die Zeitungen nach Saisonstart nicht Jahr für Jahr wieder voll sind mit schweren Motorradunfällen, sollten sich alle – ob Biker oder Autofahrer – an eine jegenseitige Rücksichtnahme halten. Soll heißen: keene riskanten Überholmanöver, keene Zigarettenkippen aus dem Fenster werfen und den Verkehr jenau beobachten.

So kommen alle heil ans Ziel – egal wie viele Reifen man unterm Hintern hat.

Tschüssikowski, der Klaus


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