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Raus aufs Motorrad – Aber bitte nicht in Jeans!

Dienstag, 23. März 2010

Auch wenn man es mir nicht zutraut, ich liebe es auf einem Motorrad zu sitzen. Da ich aber leider selbst keinen Führerschein für das Zweirad habe, bin ich darauf angewiesen, dass mich jemand als Sozius mitnimmt.

Doch so schön es auch ist, so durch die Gegend zu düsen, warum muss ich bloß meine knackigen Jeans gegen eine unförmige, geliehene Lederkluft eintauschen? Besonders wenn es jetzt langsam wieder wärmer wird, wird spezielle Motorradbekleidung immer unbequemer. Aber wer sich aufs Motorrad schwingt, sollte zur eigenen Sicherheit niemals auf Motorradkleidung verzichten. Denn bei Stürzen schützt das feste Material vor schweren Schürfwunden oder sogar Schlimmerem. Was alles zur vollständigen Ausrüstung gehört und worauf man beim Kauf von Motorradkleidung achten muss, hat ja schon einmal Andreas berichtet. Gestürzt sind schließlich auch schon die besten Fahrer.

Ich werde auf jeden Fall jetzt erst einmal genug in hochwertige Motorradkleidung investieren. Ich bin mir sicher, ich werde etwas finden, was dank Hightech-Material einen hohen Tragekomfort verspricht und dabei auch noch gut aussieht.

Kindersicherheit auf dem Motorrad

Mittwoch, 30. September 2009

Als Vater von zwei Söhnen hat man es echt nicht leicht. Täglich darf ich mir anhören, wie uncool ich bin. Doch wenn ich mich auf mein Motorrad schwinge, dann bin ich auf einmal gar nicht mehr spießig. Lang und breit wird mir dann erklärt, dass ich der „beste Papa“ auf der Welt sei. Dabei geht es den beiden nur um eines: Sie wollen mit!

Da ich aber weiß, das Motorradfahren nicht gerade zu den sichersten Hobbys gehört, habe ich mich vorher schlau gemacht. Die Helmpflicht auf Zweirädern ist in § 21 a Absatz 2 StVO geregelt. Danach ist als Fahrer oder Sozius ein geeigneter Schutzhelm zu tragen. Laut StVZO §§ 35a Absatz 9, § 61 müssen Kinder unter sieben Jahren auf einen besonderen Kindersitz. Ein Sitz gibt seitlich und hinten Halt, nach vorne schützt der Fahrer. Durch Radverkleidungen, Fußschlaufen oder andere Einrichtungen muss sichergestellt werden, dass die Füße nicht in die Speichen geraten. Ältere Kinder dürfen ohne Kindersitz nur mit, wenn sie problemlos die Fußrasten erreichen. Absolut verboten ist es, das Kind vor sich auf dem Motorrad mitzunehmen. Dadurch kann man nicht nur schnell die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren, sondern die Verletzungsgefahr für das Kind ist extrem hoch.

© Omid Mahdawi - Fotolia.comDesweiteren besteht auch für Kinder als Mitfahrer eine absolute Helmpflicht. Ist der Helm für das Kind zu schwer, kann eine Halskrause, die den Nacken stützt, helfen. Außerdem müssen Kinder schützende Kleidung tragen. Da es die meiste Motorradkleidung nicht in Kindergrößen gibt, sollte man darauf achten, dass die Kleidung aus festem Material ist. Keinesfalls dürfen Kinder Kleidung aus Kunstfasern tragen, wegen der hohen Verschmelzungsgefahr. Komplett wird das Kinder-Motorradoutfit durch feste Stiefel und Lederhandschuhe.

Generell sollte man das Kind vor der ersten Fahrt einweisen und Verhaltensregeln vereinbaren. Dabei muss man vor allem beachten, dass Kinder hinter dem Erwachsenen nichts sehen können, auch keine Gefahren. Deshalb sind hartes Beschleunigen, hohes Tempo und lange Etappen grundsätzlich tabu.

Ein cooler Papa nimmt seine Kiddies schon mal auf dem Motorrad mit, der coolste Papa sorgt aber auch für ihre Sicherheit.

Retten Sie Ihre eigene Haut

Mittwoch, 8. Juli 2009

… durch sichere Motorradbekleidung

Jeder ist schon einmal mit dem Fahrrad gestürzt und kann sich nur zu gut an fiese Schürfwunden oder noch schlimmere Verletzungen erinnern. Nur ist man mit dem Fahrrad wesentlich langsamer unterwegs als mit dem Motorrad. Deshalb reichen auf dem Motorrad Jeans und T-Shirt als Bekleidung nicht aus – ausreichend Schutz bietet nur spezielle Motorradkleidung. Ohne komplette Schutzkleidung, bestehend aus Jacke, Hose, Handschuhen, Stiefeln und Helm, sollte niemand starten.

Bei der Wahl des richtigen Materials für sichere Kleidung scheiden sich allerdings die Geister. Die einen bevorzugen die klassische Lederkombination. Denn Leder hat eine hohe Abriebfestigkeit und bietet so Schutz bei einer unliebsamen Rutschpartie über den Asphalt.

Immer populärer wird aber auch textile Schutzkleidung aus Hightech-Materialien. Die haben den Vorteil leicht, atmungsaktiv, wasserdicht und kälteabweisend zu sein. Lange konnte Textilkleidung aber mit der Abriebfestigkeit von Lederbekleidung nicht mithalten. Heutzutage werden neue, abriebfeste Materialien verwendet. So wird weitestgehend die Gefahr des Einschmelzens des Materials in die Haut durch Reibungshitze eliminiert und nahezu vergleichbare Abriebwerte wie beim Leder erzeugt. Allerdings haben Hightech-Materialien ihren stolzen Preis.

Aber der Preis sollte bei der Wahl der Motorradbekleidung eh keine Rolle spielen. Eine Investition in Sicherheit kann nie falsch sein.


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