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Dauerfrost – wie schütze ich mein Auto richtig?

Freitag, 19. Februar 2010

Der Dauerfrost macht nich nur den Winterdiensten zu schaffen, sondern och den meesten Autofahrern. Mal will meen Auto eenfach nich anspringen, dann sind die Türen zujefroren. Dabee is et jar nicht so schwer, problemlos durch den Winter zu kommen. Man muss nur foljende Tipps beachten:

Damit das Auto jederzeit ohne Probleme anspringt, sollten man Profis checken lassen, ob die Starterbatterie einwandfrei funktioniert und ob der Frostschutz ausreicht. Und sacht der Fachmann, man muss den Akku austauschen und Frostschutzmittel nachfüllen, sollte man dit ooch unbedingt tun. Eene spezielle Thermo-Batterieschutzhülle verbessert außerdem die Startkraft bei Kälte. Für eene jute Sicht besorg ick mir außerdem jeden Winter neue Wischerblätter.

Pflege-Stifte auf Silikon oder –Hirschtalgbasis verhindern, dat die Gummidichtungen von Türen und Heckklappe bei klirrender Kälte eenfrieren. Türschloss-Enteiser helfen bei zujefrorenen Schlössern. Doch die nützen nix, wenn sie im Auto liejen und jehören deshalb in die Jacken- oder Handtasche. Is mir allet schon passiert…

Der ADAC empfiehlt darüber hinaus im Winter stets eenen Eiskratzer, Handschuhe und eene Abdeckfolie für die Windschutzscheibe im Auto mitzuführen. Auf längeren Fahrten sollte man uff Notfälle vorbereitet sein und deshalb warme Jetränke sowie Decken im Auto haben.

Sehen se? Allet nur eene Frage der Vorbereitung…

Tschüssikowski, der Klaus

So mache ich mein Motorrad winterfest

Montag, 14. Dezember 2009

Wenn es Winter wird und die Temperaturen immer mehr sinken, ist das Ende der Motorradsaison nicht mehr weit. Dann kommt mein heißgeliebtes Motorrad für lange Zeit in die Garage. Denn ich gehöre nicht zu den wenigen Hartgesottenen, die einfach ihre Winterbekleidung aus dem Schrank holen und auch noch bei Minusgraden mit ihrem Motorrad durch die Lande fahren.

Wenn Väterchen Frost an die Tür klopft, ist das für mich das sichere Zeichen, mein Motorrad winterfest zu machen. Zuerst fahre ich mit meiner Maschine ein letztes Mal zur nächsten Tankstelle und mach den Tank richtig voll. Das ist notwendig, damit sich kein Kondenswasser bildet oder der Tank von innen rostet und im Extremfall der Rost die Benzinleitung verstopfen kann.

Der Reifenluftdruck sollte zur Einwinterung auf  0,3-0,5 bar über dem normalen Luftdruck aufgefüllt werden. So werden mögliche Druckverluste ausgeglichen und dauerhafte Folgeschäden durch verformte Karkassen vermieden.

Steht ein Ölwechsel kurz bevor, sollte er noch vor der Winterpause erledigt werden, denn die Bestandteile des alten Öls können zu Korrosion im Motorinneren und zu Folgeschäden führen.

Bevor das Motorrad nun für Wochen und Monate in den vorübergehenden Ruhestand geschickt wird, muss es noch gründlich gereinigt werden. Sonst können sich Schmutzreste in Ecken und Winkeln absetzen, Feuchtigkeit anziehen und einen frühzeitigen, verdeckten Rostbefall verursachen. Dann kommt das Motorrad an seinen Standplatz. Wichtig ist es, dass dieser trocken und möglichst salzfrei ist.

Als letztes klemme ich die Batterie ab und lege damit die komplette Elektrik still. Denn auch wenn keine Verbraucher eingeschaltet sind, stellt der Akku permanent Strom zur Verfügung. Steht das Motorrad wie bei mir trocken und frostsicher, kann die abgeklemmte Batterie an Ort und Stelle verbleiben. Bei ungünstigen Standorten empfehlen sich der komplette Ausbau und die Lagerung an einem frostsicheren und trockenen Ort.

Ist die lange Zeit der „Abstinenz“ im Frühjahr vorüber, kann man sein Motorrad umso schneller in Gebrauch nehmen, je besser die Vorbereitungen vorm Winter waren – ganz ohne böse Überraschungen.


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