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Dienstwagenaffäre

Donnerstag, 6. August 2009

So hat sich Frau Schmidt ihren Urlaub bestimmt nicht vorgestellt: Da wollte sie doch nur ein paar entspannte Tage auf dem spanischen Festland verbringen und am Ende steht sie mit einem geklauten Dienstwagen ohne Versicherungsschutz da. Zwar ist das gute Stück mittlerweile wiederaufgetaucht, dennoch bleibt die Frage, was die ganze Aktion den Steuerzahler kostet. Spritkosten, Kosten für den Fahrer, Kosten für einen neuen Dienstwagen nach dem Diebstahl und schließlich die Ermittlungskosten – all das will bezahlt werden. Aber den größten Schaden trägt wohl die SPD kurz vor der Bundestagswahl davon…

Eine ganz andere Geschichte, die mit der Dienstwagenaffäre ans Licht kam, ist die Versicherungspolitik in Berlin. Da heißt es, dass es für die Bundesregierung günstiger wäre keine Teil- oder Vollkaskoversicherungen abzuschließen. Doch ist das wirklich so? JA! Denn zum einen handelt es sich um eine Sonderkonfiguration eines Marken-Fahrzeuges, die gesondert in der Versicherung berechnet werden muss, zum anderen handelt es sich bei dem Dienstwagen von Frau Schmidt um ein Flotten- oder Fuhrpark-Fahrzeug. Bei einer solch großen Anzahl von Fahrzeugen, die versichert werden müssen, kann es sich schon lohnen, auf eine Kaskoversicherung zu verzichten.

Nun das große AAAABER: Diese Rechnung geht eben nur bei hochwertigen Dienstfahrzeugen oder bei Fuhrparks auf, bei Privatfahrzeugen gilt: Eine Kasko-Versicherung lohnt sich je nach Alter des Fahrzeuges in den allermeisten Fällen!

Da stellt sich abschließend die Frage, ob Frau Schmidt auch bei ihrem Privatfahrzeug aus Kostengründen auf eine Kaskoversicherung verzichten würde? Aber darüber muss sie sich ja keine Gedanken machen. Sie hat ja ihren Dienstwagen…

Weihnachtsgeschenke rund ums Auto

Mittwoch, 17. Dezember 2008

„Schatz, was wünschst du dir zu Weihnachten?” Jahr für Jahr das gleiche Drama im Hause meiner Schwester. Mit Krawatten, Socken oder technischem Schnick Schnack braucht meine Schwester ihrem Mann schon lange nicht mehr kommen und wenn Buch oder DVD, dann nur mit Autos in der Hauptrolle. Denn mein Schwager ist Auto-Narr durch und durch.

Ihnen kommt das bekannt vor? Bei Ihrem Liebsten können Sie auch nur mit Geschenken rund um den fahrbaren Untersatz punkten?

Vergessen Sie nicht: Bei Geschenken fürs Auto muss man was die Versicherung betrifft einiges beachten. Z. B. sollte man nach einem erfolgten Tuning jede noch so kleine Veränderung auch der Kfz-Versicherung melden, um sicher zu gehen, dass sie im Schadensfall nicht den Versicherungsschutz verlieren. Bei Geschenken, die nicht fest zu installieren sind, wie zum Beispiel portable Navigationssysteme, gilt, dass im Falle eines Diebstahls der dadurch entstehende Schaden nicht versichert ist. Daher gilt: das portable Navigationssystem beim Verlassen des Fahrzeuges immer mitnehmen.

Bedenken Sie meine kleinen Hinweise, dann kann dieses Jahr unter dem Weihnachtsbaum gar nichts mehr schief gehen.

Eine schöne Vorweihnachtszeit und fröhliche Weihnachten!

Vorsicht! Portable Navigationssysteme

Dienstag, 2. Dezember 2008

Diebstahl leicht jemacht

Portable Navigationssysteme – ein Diebstahl der tragbaren Pfadfinder kann jeden treffen. Och mir.

Dabei hab ick immer jedacht, wenn ick dat Navi nur nachm jebrauch untern Sitze leg, dann passiert och nüscht. Aber weit jefehlt. Sogar vor der eigenen Haustür ist man vor nüscht mehr sicher. Da kommt man morjens ausm Haus, will zur Maloche und dann sowat. Scheibe eenjeschlagen und dat jute Ding entwendet.

Und als ob dat nicht reichen würde, diese kleenen Dinger sind nicht mal versichert. Denn es gilt nun mal: Bei diesem neumodische Zeugs – diese portablen Navigationssysteme – Diebstahl und der dadurch entstehende Schaden wird bei nicht fest installierten Jegenständen nicht jedeckt.

In Zukunft merk ick mir uff jeden Fall, datt ick nüscht mehr im Auto liegen lasse, och nicht, wenn ick nur kurz Schrippen hole. Selbst die Halterung werd ick nun immer mit abbasteln, denn für Profis reicht nur der kleenste Hinweis, datt een Navi im Auto seen könnte und sie schlagen dir nur uff Verdacht die Scheibe een.

Naja, bis ick mir een neues Navi gönne, ärger ick mir bei jeder Fahrt uffs Neue, datt ick mir wieder uff meenen eigenen Orientierungssinn verlassen muss. Aber vor allem darüber, datt mir keen Navi mehr mit eener charmanten Frauenstimme den Weg weist. Dat liebliche „In 200 Metern biegen Sie bitte rechts ab” wird mir fehlen …

Tschüssikowski, der Klaus

Dreiste Diebe

Mittwoch, 20. August 2008

Ein eher ängstlicher Zweibeiner hat vor nicht all zu langer Zeit sein neues Auto, einen schönen Mercedes, bei uns versichern lassen. Er fürchtete nicht nur um den Verlust des gesamten Wagens, nein sogar Kleinteile wie das Navigationsgerät hat er extra versichern lassen.

Und tatsächlich wurde er in seiner Vorsicht bestätigt: 9 Wochen nach Abschluss der Versicherung meldete er einem Mitarbeiter der Direct Line, dass Diebe den Inhalt seines Wagens komplett ausgeschlachtet hätten. Inklusive Navigationsgerät, Radio und allem was nicht niet- und nagelfest war.

Unter all den Wertgegenständen befanden sich – und das ärgerte ihn am meisten – Überraschungseier für die Kinder. Nur das Hundefutter im Kofferraum hatten sie ihm gelassen.
Banausen.

Wuff Wuff


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