Carsharing

Geschrieben am 05.02.2010 - 10:19 Uhr von Monika

Im Durchschnitt steht ein Auto rund 23 Stunden am Tag ungenutzt herum. Ohne dass es auch nur einen Zentimeter bewegt wird, fallen Kosten wie Steuern, Versicherung und oft auch Parkgebühren an. Ist es da nicht naheliegend, ein Fahrzeug gemeinsam mit anderen zu nutzen? „Carsharing“ – also das Teilen von Autos – lautet das Zauberwort.

Dazu muss man nur einen Vertrag mit einem Carsharing-Anbieter abschließen, eine Kaution, ggf. ein Anmeldegeld, sowie einen geringen monatlichen Fixbetrag zahlen. Schon ist man ein Autoteiler und zahlt nur noch fürs Auto, wenn man auch tatsächlich fährt. Die vorab reservierten Fahrzeuge werden einem vom Anbieter reibungslos zur Verfügung gestellt. Im Unterschied zur Autovermietung ist die Fahrzeugnutzung auch stundenweise möglich.

Im Vergleich zum Eigen-Fahrzeug ist Carsharing eine sehr kostengünstige Alternative, weil sich alle Carsharer die Fixkosten wie Wertverlust, Reparaturen, Vollkaskoversicherung und Kraftstoff quasi teilen. Das lohnt sich vor allem bei unregelmäßigen Fahrten oder Transporten. Natürlich ist Carsharing auch deutlich bequemer, denn Wartung und Pflege, Reinigung, Versicherung und sogar den Parkplatz übernimmt der Carsharing-Anbieter. Dank Carsharing bleibt man zudem äußerst flexibel – vom sportlichen Flitzer bis zum praktischen Transporter kann man das Auto wählen, das dem jeweiligen Fahrtzweck am besten entspricht.

Last but not least ist Carsharing sehr umweltfreundlich, weil es vier bis zehn Fahrzeuge ersetzt. Das bedeutet weniger Autos auf den Straßen und weniger Energie- und Rohstoffeinsatz. Carsharer nutzen Autos außerdem wesentlich bewusster und tragen so viel zum Umweltschutz bei.

Carsharing – Auto fahren ohne es zu besitzen – ist ein Konzept mit Zukunft: kostengünstig, bequem,  flexibel und umweltfreundlich.

2 Kommentare zum Beitrag Carsharing

  1. einszwei

    Gibt es denn Versicherungen, die z. B. auch lokale Car-Sharings (Nachbarn) entsprechend versichern – z. B. mit einer besonderen Kasko? Das wär doch mal was. Versicherung und Öko – das geht doch.

    Antwort von Kundenservice

    Hallo,

    prinzipiell läßt sich die Verwendung – wie Sie beschreiben – im Rahmen einer üblichen Kfz-Versicherung abdecken: Offenbar hat einer der Nachbarn das Auto auf seinen Namen zugelassen und versichert. Der Nutzerkreis des Autos beschränkt sich hier allerdings nicht auf die Familie, sondern auch auf Nachbarn. Im Versicherungsvertrag werden heute meist die Nutzer namentlich oder nur über bestimmte Altersangaben berücksichtigt. Mehr muß nicht sein und die private Initiative für eine ökologisch sinnvoll Fahrzeugnutzung ist auch gut versichert.

    Ihren Hinweis auf “Versicherung und Öko” möchten wir noch speziell beantworten. Neben einigen anderen Versicherern honoriert auch Direct Line die Nutzung von emissionsarmen Pkw. Für diese umweltfreundlicheren Fahrzeuge bieten wir unseren CO2-Rabatt an. Informieren Sie sich doch einfach auf unserer Website.

    Eine besondere Kasko oder spezielle Angebote für diese Art von Nutzung sind uns im deutschen Markt nicht bekannt.

    Viele Grüße

    Ihr Direct Line Kundenservice

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