Alle Beiträge von Nick Sommerfeld

Das Auto der Zukunft ist mobile, social und local

Dienstag, 31. Januar 2012

Noch nie haben Autos so viel Sicherheit und Komfort geboten wie heutzutage. Doch wer glaubt, das Ende der Fahnenstange sei erreicht, der irrt. Eine ganze Reihe großer Automobilhersteller hat gerade auf der Consumer Electronics Show 2012 (CES) recht fortschrittliche Konzepte der Fusion von Internet und Automobil vorgestellt. Unter ihnen auch der Autobauer Mercedes-Benz, der mit seiner Software-Lösung mbrace2 laut seinem Vorstandsvorsitzenden Dieter Zetsche nichts Geringeres erreichen will, als „die digitale und die automobile Welt zusammenzuführen“.

All den digitalen Helferlein fürs Auto ist gemein, dass sie die Sicherheit der Reisenden sowie deren Wohlergehen im Auge haben; so zumindest die Aussage der Autohersteller. Dabei gehen deren Ansätze weit über das reine „Autogooglen“ hinaus. So experimentiert z.B. BMW mit der digitalen Anzeige freier Parkplätze im Bordsystem, Mercedes punktet u.a. mit Wettervorhersage und Internettelefonie, alles bedienbar mit dem hauseigenen Siri, also per Sprachbedienung. Audi trumpft mit Stauwarner, automobilem Facebook-Zugang und sog. Point-of-Interest-Suche auf. Letztere bietet Unterstützung bei der Suche nach interessanten „Ecken“ in der Nähe des aktuellen Standorts des Fahrzeugs. Auch Ford bastelt offenbar an einer eigenen Sprachsteuerung und will über entsprechende Apps Handydaten etwa zur Reiseplanung zwischen Mobiltelefon und Navigationsgerät synchronisieren. Besonderes Schmankerl ist die Projektion von Bildschirminhalten auf die Windschutzscheibe („Head up Display“), an der laut W&V Mercedes und Audi tüfteln.

Wer jetzt sagt, mobiles Internet ist zu teuer und dafür gäbe es doch gar nicht die Netzkapazitäten, dem sei erwidert, dass mobiles Internet nicht nur immer bezahlbarer wird, sondern auch die Datenübertragungsrate des kommenden Mobilfunkstandards Long Term Evolution (LTE) mit rund 75 Megabit pro Sekunde sehr ordentlich ist. D.h., dass sich die Internet-Infrastruktur aller Wahrscheinlichkeit nach nicht als „bottleneck“ in der Entwicklung des smarten Automobils entpuppen wird.

Ob und inwiefern diese vernetzten Autos der Zukunft wirklich „smart“ sind, also unser Leben und Autofahren sicherer und komfortabler machen, bleibt abzuwarten. Allein die Aussicht auf die erwähnten Entwicklungen dürfte jedoch das Herz des technikaffinen Menschens höher schlagen lassen…

Nick Sommerfeld

 

Hals und Beinbruch! Unsere Tipps für einen sicheren Winterurlaub

Dienstag, 17. Januar 2012

Lange hat uns der Winter warten lassen, doch in den höheren Lagen hüllen sich die Berge seit Kurzem nun endlich in die weiße Pracht. Bevor es auf die Piste geht, gibt es jedoch einiges zu beachten. Alle von euch, die einen Ski-Urlaub in den Bergen planen und mit dem eigenen Auto anreisen wollen, sollten ihr Fahrzeug gut auf die Fahrt vorbereiten und winterfest machen. Denn gerade, wenn man hierzulande bei fast frühlingshaften Temperaturen startet, unterschätzt man leicht die veränderten Bedingungen am Urlaubsort. Damit der Ski-Trip nicht zur Bauchlandung wird, haben wir hier noch einmal eine Reihe hilfreicher Tipps zur Vorbereitung für euch zusammengestellt:

Winterreifen und Schneeketten
Winterreifen und Schneeketten sind für den Ski-Urlaub ein absolutes Muss. Bei schlechten Straßenverhältnissen durch Eis und Schnee sind in Deutschland und den meisten Alpenländern M+S-Reifen (Matsch & Schnee) Pflicht. Kleine Unterschiede gibt es bei der vorgeschriebenen Profiltiefe. Mit mindestens 4 mm seid ihr aber immer auf der sicheren Seite. Damit im Ernstfall alles gut geht, empfehlen wir euch das Anlegen der Schneeketten schon vor dem Reisantritt zu trainieren.

Skiträger und Dachboxen
Skiträger und Dachboxen raten wir streng nach Montageanleitung zu befestigen und vor dem Start sowie zwischendurch auf ihren festen Sitz zu überprüfen. Achtet beim Einsatz einer Dachbox außerdem unbedingt darauf, dass die im Fahrzeugschein angegebene Dachlast nicht überschritten wird. Auf Dachträgern solltet ihr die Ski generell mit den Spitzen nach hinten und nach unten anbringen. Beachtet auch die vom Hersteller empfohlene Höchstgeschwindigkeit.

Frostschutz
Vor Fahrtantritt ist es unerlässlich, den Frostschutz und das Wasser für den Kühler und die Scheibenwischanlage zu prüfen bzw. aufzufüllen. Das Auftragen von Silikon-Spray auf Gummileisten und Dichtungen, bspw. an Türen und Kofferraumdeckeln, verhindert Einfrieren derselbigen. Sind die Scheiben oder das Türschloss trotz aller Vorbereitungen zugefroren, lohnt es sich, ein Enteisungs-Spray im Gepäck zu haben (Achtung: Während des Urlaubs am besten außerhalb des Autos aufbewahren!).

Vorsichtig fahren
Koffer, Schneeketten, Skier sowie Ski-Bekleidung sorgen für viel Last. Auf dem Weg in den Winterurlaub ist daher nicht nur aufgrund der veränderten Fahrbedingungen durch Eis und Schnee Vorsicht geboten, sondern auch die zusätzliche Beladung des Autos fordert eine besondere Aufmerksamkeit bei der Fahrt. Ein voll beladenes Fahrzeug reagiert beim Bremsen, Beschleunigen oder in Kurven bereits auf trockenen Straßen anders, als ein leeres oder normal beladenes Auto.

Gepäck
Grundsätzlich gilt: Schwere Gepäckstücke gehören im Kofferraum stets nach unten und unmittelbar hinter die Rücksitzwand, das Gepäck gleichmäßig verteilen sowie keine ungesicherten Gegenstände auf der Hutablage oder im Fahrgastraum verstauen – diese können bei einer starken Bremsung mit unheimlicher Wucht durch das Auto katapultiert werden. Bei hoher Beladung ist es zudem ratsam, Reifendruck und Scheinwerfereinstellung anzupassen.

Tank
Gerade im Winter empfehlen wir, den Tank nie ganz leer oder bis auf Reserve herunter zu fahren. Plötzliche Schneefälle, Glatteis oder Stau können die geplante Fahrt unvorhergesehen verzögern und es kann im Auto schnell kalt werden, wenn der Motor nicht läuft.

Nützliche Helfer
Eiskratzer, Besen, Starthilfekabel und eine kleine Schneeschaufel sollten im Winter zur Standardausrüstung gehören. Für den Fall, dass ihr in einem längeren Stau stecken bleibt, empfiehlt es sich darüber hinaus, ein Päckchen mit Lebensmitteln, eine Thermoskanne mit Tee und eine Decke dabeizuhaben. Letzteres schützt euch nicht nur vor Kälte im Stau, sondern kann auch als Unterlage bei der Montage der Schneeketten oder als Starthilfe bei vereistem Untergrund dienen.

Versicherung
Für eine sorgenfreie Reise, raten wir euch, rechtzeitig vor Fahrtantritt eure Versicherungen zu überprüfen, um sicher zu gehen, dass ihr und eure Mitreisenden im Schadensfall ausreichend abgesichert seid. Ins Handschuhfach gehören in jedem Fall: die grüne Versicherungskarte, der Europäische Schutzbrief und ein Europäischer Unfallbericht.

Nicht vergessen
Bevor es endgültig losgehen kann, solltet ihr unbedingt den Zustand der Bremsen, der Beleuchtung und die Standardausrüstung (Warndreieck, Verbandskasten, Warnwesten griffbereit und in ausreichender Anzahl) überprüfen. Seid ihr euch über den Zustand eures Fahrzeuges unsicher, sucht unbedingt ein paar Tage vor Fahrtantritt noch einmal die Werkstatt eures Vertrauens auf. So bleibt im Reparaturfall noch genügend Zeit.

Jetzt fehlen nur noch die Ski oder das Snowboard und die Koffer mit ausreichend warmer Kleidung. Wir wünschen euch einen schönen Winterurlaub!

 

Zittert ihr schon vor Freitag, dem 13.?

Freitag, 13. Januar 2012

Gerade hat das Jahr begonnen und schon sehen sich manche Menschen mit einer mehr oder weniger ernsthaften „Bedrohung“ konfrontiert: Der 13. Januar fällt auf einen Freitag und auch im April sowie Juli wird gezittert. An diesem Datum sind einige Menschen besonders vorsichtig. Eine repräsentative GfK-Umfrage hat ergeben, dass mehr als jedem sechsten Befragten (17,9%) an einem Freitag, dem 13., ziemlich mulmig zumute ist. Vor allem die weiblichen Befragten sind auf der Hut: Fast ein Viertel von ihnen (22,3 %) gab an, dann ganz besonders achtsam zu sein. Die deutschen Männer zeigen sich dagegen deutlich weniger abergläubisch. Für ein Großteil von ihnen (86,8 %) ist ein Freitag, der 13., ein ganz normaler Tag.*

Aber warum ängstigen sich so viele Menschen vor diesem Tag oder leiden sogar unter der so genannten Paraskavedekatriaphobie, der krankhaften Angst vor Freitag, dem 13.? Weshalb gibt es in vielen Hochhäusern kein 13. Stockwerk, keine Hotelzimmer mit der Nummer 13 und Fluglinien, die auf die 13. Sitzreihe verzichten? Der Grund hierfür kann nicht eindeutig belegt werden. Es gibt viele Deutungen und Erklärungen für dieses Phänomen.

Zunächst einmal gibt es religiöse Gründe für den Aberglauben. Freitag ist der Todestag von Jesus und nach der Bibel saßen beim letzten Abendmahl 13 Menschen an der Tafel, wobei der 13. Anwesende der Jünger Judas war, der Christus verraten hat. Außerdem war es ein Freitag, an dem Adam und Eva aus dem Garten Eden vertrieben wurden. Ebenso liefert die alte Zahlensymbolik eine Erklärung. Die 12 steht für Harmonie mit dem Universum, die 13 übersteigert diesen Einklang und bringt daher Unglück. Im Volksmund wird diese Zahl daher auch das “Dutzend des Teufels” genannt. Auch in Märchen erscheint die 12 oft und steht für Harmonie und Ordnung, während die Zahl 13 eine negative Bedeutung hat – zum Beispiel ist es bei Dornröschen die 13. Fee, die das Mädchen bei seiner Tauffeier verwünscht. Ebenso in der Wirtschaftsgeschichte finden sich Erklärungsansätze. Seit dem Börsen-Crash von 1929 steht der „Schwarze Freitag“ für ein großes Unglück – obwohl er an einem Donnerstag begann. Und auch beim Glückspiel macht sich die 13 nicht besonders gut: Bei den Lottoziehungen in Deutschland wird sie nämlich am seltensten gezogen.

Den Aberglauben um Freitag, den 13., teilt man allerdings nicht überall auf der Welt. So haben Menschen aus Spanien, Griechenland und Lateinamerika Angst vor Dienstagen, die auf den 13. eines Monats fallen, und in Italien gilt „Freitag, der 17.“ als Unglückdatum. In der jüdischen Tradition ist die 13 sogar eine Glückszahl, genauso wie bei den Japanern.

Wenn unter euch auch ein paar Abergläubische sind, kann ich euch, zumindest wenn es um Autounfälle geht, die Angst nehmen. Wir haben im letzten Jahr die  Haftpflichtschadensmeldungen von 1.211 Tagen in unserer Datenbank ausgewertet und festgestellt, dass statistisch gesehen kein signifikanter Unterschied zwischen der Zahl der Verkehrsunfälle an einem vermeintlichen Unglücksfreitag und jedem anderen Freitag besteht. Und wie hat es Franklin D. Roosevelt einmal so treffend formuliert: „Man braucht nichts zu fürchten, außer der Furcht selbst!“

Nick Sommerfeld

* Repräsentative Umfrage des Magazins “Apotheken Umschau”, Ausgabe Juni 2008, durchgeführt von der GfK Marktforschung bei 2.007 Personen ab 14 Jahren, davon 1.044 Frauen und 963 Männer.

Wenn´s kracht und knallt: So rutscht ihr schadenfrei ins neue Jahr

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Zum Jahreswechsel knallen nicht nur die Korken, sondern auch jede Menge Silvesterraketen und Böller. Doch was am Himmel für unver-gessliche Augen-blicke sorgt, kann auch am Boden bleibende Eindrücke hinterlassen, die nicht erwünscht sind: In der Silvesternacht bangen viele um ihr Fahrzeug, denn herabfallende Raketenreste oder Querschläger können Schäden verursachen.

Um das Risiko möglichst gering zu halten, solltet ihr schon vor dem 31. Dezember einiges beachten. Die einfachste Möglichkeit ist euer Auto dort zu parken, wo es nicht in der „Schusslinie“ steht. Der beste Platz für den Wagen ist dabei natürlich die eigene Garage. Wenn ihr diese Möglichkeit nicht habt oder in der Großstadt lebt, wo gesicherte Abstellmöglichkeiten Mangelware sind, sucht ihr euch am besten einen Parkplatz, der sich abseits der großen Straßen befindet. Noch sicherer ist euer Wagen in einem Parkhaus oder einer Tiefgarage. Die Kosten hierfür sind auf jeden Fall erheblich günstiger, als später Lackschäden ausbessern zu lassen. Ratsam ist es außerdem, dass Auto vorher in die Waschanlage zu fahren und wachsen zu lassen, denn ein gewachstes Fahrzeug ist besser vor Schäden geschützt und Schwarzpulverspuren lassen sich leichter beseitigen.

Doch was tun, wenn es dennoch passiert ist? Kleinere Schäden wie Schwarzpulverreste, Schmauchspuren oder sehr feine Kratzer in der Lackoberfläche lassen sich meist schon mit einem weichen Lappen und etwas Polierpaste beseitigen. Sind die Kratzer allerdings tiefer, sollte auf jeden Fall nachlackiert werden, da es ansonsten Rostschäden geben kann. Im Regelfall muss der Täter für den entstandenen Schaden aufkommen. Leider lässt sich dieser in der Silvesternacht nicht immer eindeutig identifizieren.

Dann hilft nur die eigene Teilkaskoversicherung, um den Brand- oder Explosionsschaden ersetzt zu bekommen. Die Teilkaskoversicherung zahlt meist aber nicht für Lackschäden durch umherfliegende Funken, sondern nur dann, wenn Autos durch Feuerwerkskörper in Brand gesetzt wurden oder explodieren sowie bei Fahrzeugschäden an Scheiben und Glasteilen. Wenn ihr ein Cabrio fahrt, solltet ihr an Silvester besonders aufpassen. Hier werden in der Regel bei einer Teilkaskoversicherung nur Schäden bezahlt, die durch Explosion des Autos oder offenes Feuer verursacht wurden. Wenn das Cabriodach durch einen glimmenden Knallkörper beschädigt wurde, trifft dies nicht zu. In diesem Fall greift nur die Vollkaskoversicherung. Das trifft genauso bei Vandalismus zu.

Und das wichtigste zum Schluss: Wenn es am Silvesterabend feuchtfröhlich zugeht und ihr es richtig krachen lasst, dann lasst das Auto stehen – so rutscht ihr sicher und gesund ins neue Jahr!

Nick Sommerfeld

2011: „Ich denk’, es war ein gutes Jahr!“

Freitag, 23. Dezember 2011

O du fröhliche… Zeit der Wintersonnenwende und der Jungfrauengeburt. Was wäre ein geeigneterer Moment den „Blick in den Rückspiegel“ zu wagen? 2011 war voller spannender Höhepunkte – eine kleine Übersicht:

Zum ersten Mal in unserer bald zehnjährigen Unternehmensgeschichte konnten wir dieses Jahr einen Gewinn nach HGB ausweisen (s. Geschäftsbericht 2010). Ein Novum und eine wunderbare Belohnung für unsere intensive Arbeit als Kfz-Versicherer!

Apropos Novum: Eine absolute Neuheit unter Versicherern ist unser vielbeachtetes Freunde-werben-Freunde-Programm, die TankConnection. Hier kann jedermann (egal ob Kunde von Direct Line oder nicht) durch Vermitteln seiner Freunde auf Facebook, virtuelle Benzintanks füllen und in ganz reale Benzingutscheine eintauschen.

Die größte Resonanz erzeugte dieses Jahr jedoch die von uns beauftragte „Marktstudie zur Preissituation im deutschen Kfz-Versicherungsmarkt“. Das unabhängige Institut für Versicherungswirtschaft an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin hat über 37.150 Tarifkalkulationen für 20 Städte und Regionen Deutschlands sowie für 10 verschiedene Musterkunden durchgeführt. Das Ergebnis: Im Durchschnitt beträgt der errechnete Preisunterschied zwischen dem jeweils teuersten und günstigsten Angebot 1.357 Euro! Also Obacht bei der Wahl der Kfz-Versicherung und regelmäßig Preise vergleichen nicht vergessen.

Last but not least: Die Champions-Challenge! Ziel war es virtuelle Fahrgemeinschaften mit möglichst viel Fahrerfahrung zu bilden. Ganze 120 Teams lieferten sich einen harten Wettkampf um die längste Gruppen-Fahrerfahrung. Das Sieger-Team konnte mit beachtlichen 517 Jahren Fahrerfahrung aufwarten. Respekt!

Alles in Allem: „Ich denk‘, es war ein gutes Jahr“, um es mit Reinhard Mey zu sagen; auch wenn es sich hier nur um eine kleine Auswahl besonderer Momente in 2011 handelt.

Wir möchten uns bei unseren Lesern, bei unseren Mitarbeitern und Kunden herzlich für dieses wunderbare Jahr bedanken: Danke schön! Wir wünschen Euch und Euren Familien und Freunden ein strahlendes und glückliches Weihnachtsfest 2011.


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