Kommt das Wechselkennzeichen?
Dienstag, 15. Juni 2010
Anfang 2011 kommt dann wohl doch das von einigen Autofahrern- und Besitzern ersehnte Wechselkennzeichen. Das gehört in Österreich und der Schweiz schon längst zur gängigen Praxis.
Doch im Zuge des „Bürokratieabbaus“ steht der Einführung des privaten W-Kennzeichens jetzt nichts mehr im Wege. Für das Wechselkennzeichen spricht unter ökologischer Betrachtung der Mehrumsatz für Händler und Werkstätten durch Zweitwagen. Denn durch dieses Kennzeichen zieht so mancher die Anschaffung eines zusätzlichen Kleinstwagen, Elektroautos oder Hybrids in Betracht, gerade wenn sich diese bislang aufgrund der Mehrkosten einfach nicht gelohnt hätte.
Es wurde ein Konzept erarbeitet, nach dem nun Fahrzeugkennzeichen für insgesamt drei Fahrzeuge ausgestellt werden können. Das Fahrzeug, an dem das Kennzeichen gerade angebracht ist, ist dann für den Straßenverkehr zugelassen. Versteuert wird nach diesem Konzept das teuerste Fahrzeug. Besitzt man zum Beispiel einen Smart und einen Porsche so werden Steuern nur für den Porsche veranschlagt. Die Fahrzeuge ohne Kennzeichen dürfen mit dem W-Kennzeichen dann jedoch ohne Ausnahmegenehmigung nur noch auf einem Privatgrundstück oder in der Garage abgestellt werden.
Natürlich macht ein Wechselkennzeichen nur Sinn, wenn immer nur ein Auto benötigt wird. Für Haushalte, die mehrere Autos gleichzeitig nutzen wollen oder müssen, kommt ein W-Kennzeichen nicht in Frage. Mit einem einzigen Wechselkennzeichen ließen sich zum Beispiel neben der großen Familienkutsche, auch ein Stadtauto oder Schönwetterfahrzeug unterhalten.
Was halten Sie vom Wechselkennzeichen? Braucht Auto-Deutschland das Wechselkennzeichen?


Der Countdown läuft. Wer noch am großen 


