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Halterwechsel – ganz ohne Stress und Ärger

Freitag, 19. November 2010

Wer schon einmal ein Auto verkauft hat, der weiß, dass die Angelegenheit ganz schön anstrengend sein kann – besonders wenn das Fahrzeug von privat an privat den Besitzer wechseln soll. Mit einer Anzeige in der örtlichen Tageszeitung oder bei Online-Portalen ist es längst nicht getan: Jeder Verkäufer sollte darauf achten, dass er einen dem aktuellen Wert des Autos entsprechenden Kaufpreis erhält. Doch hält der Verkäufer endlich das Geld in den Händen, ist die Sache noch nicht ganz erledigt.

Bei einem Verkauf und Halterwechsel des Fahrzeugs wird meistens vereinbart, dass der neue Besitzer das gekaufte Fahrzeug ummelden muss. Dies kann eine ganze Menge Ärger nach sich ziehen, wenn der Käufer das nicht macht.

Dabei benötigt die Abmeldung des Fahrzeugs vor dem Verkauf nur wenig Zeit und Aufwand: Einfach das Fahrzeug bei der Zulassungsbehörde „abmelden“, das heißt im Amtsdeutsch „außer Betrieb setzen“. Sie dürfen das Fahrzeug nach der Außerbetriebsetzung sogar innerhalb des gleichen Zulassungsbezirkes mit den entstempelten Kennzeichen nach Hause fahren. Dazu benötigen Sie folgende Unterlagen:

  • Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil 1)
  • Fahrzeugbrief (Zulassungsbescheinigung Teil 2)
  • Betriebserlaubnis (anstelle der Zulassungsbescheinigung bei zulassungsfreien Fahrzeugen, wie zum Beispiel Leichtkrafträder)
  • Das bisherige bzw. die bisherigen Kennzeichenschilder
  • Bei Überlassung eines Fahrzeugs der Klasse M1 (PKW und Wohnmobile) oder N1 (LKW, Lieferwagen bis zu 3,5 Tonnen) an eine anerkannte Verwertungsstelle benötigen Sie zusätzlich ein Verwertungsnachweis nach dem Muster in Anlage 8 FZV

Übrigens: Wenn Sie einen Dritten mit der Außerbetriebsetzung beauftragen, benötigt dieser eine schriftliche Vollmacht von Ihnen; außerdem muss er Ihr Personaldokument (im Original) bei der Zulassungsstelle vorlegen. Er selbst muss das für ihn zutreffende Personaldokument dabei haben, um sich auszuweisen.

Diese hier beschriebene sichere Variante hat leider auch einen Haken: Der Käufer benötigt für eine Probefahrt dann ein Kurzzeitkennzeichen.

Sollten Sie Ihr Fahrzeug für den Verkauf nicht abmelden wollen, so sollten Sie unbedingt beachten, mit dem Kaufvertrag die Veräußerungsanzeige für Zulassungsbehörde und Versicherung auszufüllen und zusammen mit dem Käufer zu unterzeichnen. Das Formular für die Veräußerungsanzeige kann man zum Beispiel im Internet fertig zum Ausdrucken finden.

Versäumt der Verkäufer die Abmeldung, kann das zeitraubende und finanzielle Folgen haben. So läuft zum Beispiel die Kfz-Steuer bis zur Um- oder Abmeldung des Fahrzeuges weiterhin auf den bisherigen Halter– also bis der neue Besitzer das Auto auf sich zugelassen hat. Wird das Auto aber nicht umgemeldet, so kann der Verkäufer dies der Zulassungsstelle mitteilen. Die Zulassungsstelle kann das Auto des Käufers im schlimmsten Fall stilllegen lassen, falls er sich nicht meldet. Dieser Vorgang kann aber bis zu einem Jahr dauern! Auch Knöllchen werden weiterhin an den Verkäufer adressiert. Er bleibt ggf. auch auf diesen Kosten sitzen, weil er noch als Halter registriert ist.

Darüber hinaus muss der Verkäufer unbedingt seine Kfz-Versicherung über den Halterwechsel informieren – ansonsten bleibt er gegebenenfalls auf der ab dem Verkauf anfallenden Versicherungsprämie sitzen und kann im schlimmsten Fall für einen Schaden verantwortlich gemacht werden.

Monika

Herbstspezial: Wie mache ich mein Auto fit für die kältere Jahreszeit?

Freitag, 15. Oktober 2010

Wenn ich so aus dem Fenster schaue, dann war‘s das wohl mit dem goldenen Herbst. Die Tage werden immer kürzer, die Sonne lässt sich seltener blicken und die Temperaturen sinken stetig. So langsam muss ich mein Auto für die kältere Jahreszeit fit machen, denn bereits das herbstliche Wetter kann für mein Auto eine große Herausforderung sein: Laub, Regen, Frost und vielleicht auch schon der erste Schnee machen uns Autofahrern das Leben bald schwer. Höchste Zeit für einen Wintercheck! Hier sind ein paar Tipps für Autopflege, Fahrsicherheit und Komfort speziell für die kältere Jahreszeit.

Das wichtigste sind die Reifen: Beim Wechsel auf Winterreifen halte ich mich an das Sprichwort „Von O bis O – von Oktober bis Ostern“. Die Winterreifen lasse ich jedes Jahr bereits im Oktober aufziehen. Dabei halte ich mich an die Reifendruckempfehlung des Herstellers. Ich nutze dazu die bekannte Faustformel: Danach sollte der Luftdruck um 0,2 bar höher sein als bei den Sommerreifen. Im Zweifel muss man eben den Hersteller kontaktieren. Die Profiltiefe muss bei allen Reifen mindestens 1,6 Millimeter betragen – aus Sicherheitsgründen ist jedoch gerade bei Winterreifen eine Mindestprofiltiefe von 4 Millimetern empfehlenswert.

Dann prüfe ich noch den Füllstand des Kühlwassers und den Frostschutz, denn ein eisfreies Kühlsystem gehört zu den wichtigsten Vorbereitungen für den Winter.

Wichtig ist auch, die Batterie zu checken: Hier sollten Sie den Füllstand und den Ladezustand kontrollieren lassen. Nach den ersten frostigen Nächten kann es nämlich vorkommen, dass ältere Batterien nicht mehr funktionieren: Wenn morgens die vielen Stromverbraucher im Auto in Betrieb sind (z.B. Heckscheiben- und Sitzheizung), kann es bei einer altersschwachen Starterbatterie passieren, dass das Auto nicht anspringt oder auf der morgendlichen Fahrtstrecke plötzlich liegen bleibt.

Ganz wichtig ist es, für eine gute Sicht zu sorgen, denn schon im frühen Herbst können sich die Sichtverhältnisse aufgrund von Nebel, Regen und Dunkelheit auf den Straßen deutlich verschlechtern. Deshalb reinige ich die Autoscheiben gründlich von innen und außen, ebenso die Scheinwerfer und überprüfe die Einstellung der Scheinwerfer. Die Scheinwerfereinstellung sollte in einer professionellen Werkstatt erledigt werden.

Für eine gute Sicht fülle ich noch ausreichend Frostschutzmittel in den Scheibenwaschwasserbehälter und erneuere bei Bedarf die Scheibenwischerblätter. Für alle, die es noch nicht wissen und ich konnte es auch kaum glauben: Auch die Befüllung der Scheibenwaschanlage mit Frostschutz gehört zu den gesetzlich vorgeschriebenen Maßnahmen im Winter. § 2 Abs. 3a StVO lautet nämlich: „Bei Kraftfahrzeugen ist die Ausrüstung an die Wetterverhältnisse anzupassen. Hierzu gehören insbesondere eine geeignete Bereifung und Frostschutzmittel in der Scheibenwaschanlage.“

Abschließend denke ich noch an die Pflege der Türgummis, um ein Festfrieren der Gummidichtungen bei Frost zu verhindern. Vorsichtshalber kaufe ich mir noch ein hochwertiges Schlossöl als Türschlossenteiser.

So vorbereitet dürfte ich auf jeden Fall sicher durch die nasskalte Zeit kommen und kann vielleicht noch den einen oder anderen sonnigen Herbsttag in Ruhe genießen.

Monika

Sicher in die Schule

Freitag, 3. September 2010

Die Schule hat in vielen deutschen Bundesländern wieder begonnen. Doch sechs Wochen Sommerferien sind eine lange Zeit, in der alle mühsam gelernten Verkehrsregeln wieder schnell vergessen werden können. Hinzu kommen noch zahlreiche Erstklässler, die ihren Schulweg zum ersten Mal in ihrem Leben bestreiten. Und dieser kann für sie gefährlicher sein, als man als Erwachsener vermuten mag. Denn Kinder werden wegen der geringen Größe leicht übersehen und haben noch nicht den nötigen Weitblick auf der Straße. So können Kinder unter 10 Jahren oft links und rechts nicht voneinander unterscheiden und benötigen fast dreimal so lange wie ein Erwachsener, um auf eventuelle Gefahren auf der Straße zu reagieren.

Beim Überqueren der Straße kommt es deshalb zu den meisten Unfällen. Mit unseren Tipps können Sie die Gefahren für Ihr Kind minimieren:

  • Üben Sie den Schulweg mit Ihrem Kind mehrmals und unter realen Bedingungen. Wochenenden und Ferien sind beispielsweise für den Anfang ganz gut dafür geeignet. Besser ist es jedoch, das Verhalten im Straßenverkehr zu normalen Schulwegzeiten zu trainieren.
  • Besprechen Sie mit Ihrem Kind ausführlich die Gefahren, die ihm  auf dem Schulweg begegnen könnten. Machen Sie ihm damit keine Angst. Loben Sie stattdessen Ihr Kind oft, bei Dingen, die es richtig macht.
  • Begleiten Sie Ihr Kind am Anfang, bis es Routine hat. Danach beobachten und kontrollieren Sie am besten das Verhalten unbemerkt noch für einige Tage.

Manchmal ist es unumgänglich, sein Kind mit dem Auto in die Schule zu bringen, insbesondere wenn der Weg dorthin zu weit zum Gehen ist und ein Schulbus nicht fährt. Auch hier gibt es Verschiedenes zu beachten:

  • Das wichtigste zur Beförderung des Nachwuchses ist ein richtiger Kindersitz – solange Ihr Kind unter 12 Jahre alt ist bzw. eine Körpergröße von weniger als 150 cm hat, reicht das Anlegen des Sicherheitsgurtes alleine nicht aus.
  • Auf dem Weg zur Schule sollten Sie besonders vorsichtig fahren, hier sind viele Kinder unterwegs.
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Kind nach dem Aussteigen die Fahrbahn nicht mehr überqueren muss und grundsätzlich zur Gehwegseite aussteigt. Halten sie mit ihrem Wagen entsprechend, um das Kind sicher aussteigen zu lassen.
  • Im Falle eines Unfalls gilt, dass alle Mitfahrer im Auto über die Kfz-Haftpflichtversicherung mitversichert sind, also nicht nur die eigenen Familienmitglieder.

Direct Line bietet mit dem Familienschutz „Kind und Kegel“ zusätzlich noch wichtige Sonderleistungen, welche die Absicherung aller Pkw-Insassen ergänzen: Sollte es zu einem Schaden kommen, bei dem Kinder verletzt werden, zahlt Direct Line für Aufwendungen der Eltern wie z.B. für ein Familienzimmer im Krankenhaus oder das Übernachten im Zimmer des Kindes (Rooming-In). Bei schulpflichtigen Kindern werden zudem Kosten für Nachhilfe-Unterricht im Krankenhaus übernommen. Genaueres zu den Konditionen können Sie auf der Website www.directline.de erfahren oder direkt aus den Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AKB) entnehmen.

Monika

Die iPhone App von TV Spielfilm

Dienstag, 31. August 2010

Auf meinem iPhone befindet sich nicht nur die Direct Line App Autounfall”. Ich habe auch eine tolle App von TV Spielfilm entdeckt, die eine meiner Lieblingsanwendungen geworden ist. Damit kann man das gesamte Angebot von TV Spielfilm Online direkt auf dem iPhone nutzen – und das kostenlos! Wenn ich also wissen will, was gerade im Fernsehen läuft, nehme ich mein iPhone zur Hand und habe sofort eine praktische Übersicht zu allen Kanälen. Und als eingeschworener Krimi-Fan kann ich von unterwegs aus nachsehen, um was es im nächsten Tatort geht und worauf ich mich in dieser Woche noch so freuen kann.

Auch meine Kollegen vom Marketing sind von der App überzeugt. Daher nutzen wir die Applikation als innovative Werbefläche für unsere Direct Line iPhone App „Autounfall“. Diese können sich also alle User von TV Spielfilm auch dort kostenlos downloaden.

Monika

Ein wahres Zocker-Paradies

Montag, 9. August 2010

Na, sind Sie auch schon im Street Skills-Fieber? Ich finde das Spiel einfach großartig. Endlich vermisse ich nicht mehr die Spielekonsole, wenn ich unterwegs bin. Denn Street Skills kann ich immer und überall spielen, wo ich Internet habe.

Die Graphik überzeugt total und das Spiel zeigt sehr viel Liebe zum Detail. Das rote Telefon muss man über spannende Strecken steuern. Und wenn einem die Strecken langweilig werden, kann man sich und seinen Konkurrenten neue, raffinierte Strecken bauen.

Mich hat der Ehrgeiz gepackt. Irgendwann möchte ich auch einmal die Highscore-Liste anführen – schließlich winken dem Gewinner auch noch tolle Preise.

Hand aufs Herz - wie schätzen Sie Ihr Fahrkönnen ein?

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