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Welche Untersuchungen gehören zur MPU?

Dienstag, 13. April 2010

Meen Kumpel hat mir letztens erzählt, dass er zur medizinisch-psychologischen Untersuchung jeht. Hab ick erst nicht verstanden – als er Idiotentest meinte, wusste ick Bescheid. Er sachte mir, dass dit jar nicht so schlimm sei, ist allet ne Einstellungssache. Schließlich  möchte er ja seinen Führerschein bald wiederhaben. Und sacht er: Eine jute Vorbereitung ist allet und die braucht viel Zeit.

Ick fand‘s janz interessant, wat er so vom Test erzählte. Es jehörte ein medizinischer Check, ein Leistungstest am Computer und nen psychologisches Jespräch dazu. Beim medizinischen Check wird jetestet, ob körperliche Mängel gegen eine Fahrereignung sprechen oder Alkohol bzw. Drogen dat tägliche Leben bestimmen. Blut und Urin wird untersucht. Um Sinneswahrnehmungen, Belastbarkeit und Reaktionsvermögen jeht es im Leistungstest. Da hamse den Jungen janz schön in die Mangel jenommen. Zum Glück hat er dit jeschafft, sonst hätte er sich nochmal einer Fahrverhaltensbeobachtung mit Fahrlehrer und Psychologen unterziehen müssen. Beim Jespräch jeht es darum, herauszufinden, ob der Betroffene einsichtig ist und selbstkritisch reflektiert hat. Wenn die Leute also richtige Probleme haben, dann müssen se da eben nochmal durch. Und dat wird richtig teuer: zwischen 1000 und 2500 Euro kann dit allet kosten.

Also Freunde, ick rate euch: Lasst vorm Fahren sowohl Alkohol als auch Drogen wech, dann muss man erst jar nicht zu sonem Test.
Tschüssikowski, der Klaus

Die teuersten Fehler beim Melden eines Versicherungsschadens

Freitag, 19. März 2010

Ooch een juter Fahrer wie icke macht mal eenen Fehler – und dann knallt´s jewaltig. So wie letzte Woche. So blöd dit ooch ist – zum Glück bin ick ja jut versichert. Nur blöderweise hab ick in der janzen Hektik so wirklich allet falsch jemacht, wat man nur falsch machen kann.

Damit es Ihnen nicht ooch so erjeht, hier eenmal een paar Kardinalsfehler, die man beim Melden eines Schadens machen kann:

  1. Anzeigenfristen

    Ein Fehler, der oft gemacht wird, ist zu lange zu warten, bis man den Unfall bei seiner Versicherung meldet. Wenn Schadenersatzansprüche gegen einen gestellt werden, sollte man den Unfall am besten noch von der Unfallstelle aus melden, spätestens aber innerhalb der folgenden sieben Tage ab dem Unfallereignis.

  2. Richtige Angaben

    Auch wenn es versehentlich geschieht, falsche Angaben bei der Schadensmeldung können schwerwiegende Folgen haben. Die Versicherung kann im schlimmsten Fall die Leistung verweigern, kürzen oder bereits erbrachte Leistungen zurückfordern.

  3. Vollständigkeit der Angaben

    In der Hektik passiert es schnell, dass man die erforderlichen Daten unvollständig oder gar nicht aufnimmt. Man sollte aber am besten folgendes notieren: Wer ist der Autohalter, wer saß zum Zeitpunkt des Unfalls am Steuer, die Kennzeichen der beteiligten Fahrzeuge, wo ist der Wagen versichert. Eine nützliche Hilfe dabei kann der „Europäische Unfallbericht“ sein, den man gemeinsam mit allen Beteiligten ausfüllt. Um sich abzusichern sollte man sich auch den Personalausweis der Unfallbeteiligten zeigen lassen – denn durch unvollständig vorliegende Daten kann es zu Verzögerungen bei der Schadenregulierung kommen: Die vollständige Regulierung kann erst erfolgen, wenn alle benötigten Unterlagen vorliegen.

  4. Unfallstelle absichern

    Ein folgenschwerer Fehler ist, die Unfallstelle nicht abzusichern. Denn dann drohen Folgeunfälle, für die man selber auch verantwortlich gemacht werden kann. Deshalb wird auch schon das „Nicht-Absichern“ der Unfallstelle mit mindestens 30 Euro Verwarnungsgeld belangt.

  5. Polizei rufen

    Um einen Unfall “unkompliziert” zu regeln, ist es von Vorteil, die Polizei zu rufen. Der Unfallhergang kann durch sie ordnungsgemäß festgehalten werden. Die Polizei muss aber nicht bei jedem Unfall kommen (hoheitliche Bestimmungen). Bei unstrittigen Unfallhergängen reicht auch der bereits erwähnte Europäische Unfallbericht aus, der von den Unfallbeteiligten auszufüllen und zu unterschreiben ist. Neutrale Unfallzeugen sind dabei von besonderer Wichtigkeit.

  6. Eigenregulierung

    Genauso wenig sollte man auch darauf eingehen, einen Unfall gegen Barzahlung ohne Versicherung zu regeln, nur um den Schadenfreiheitsrabatt zu retten. Das ist viel zu riskant. Nur wenn der Schaden 750 Euro nicht übersteigt, kann eine Eigenregulierung erfolgen. Es ist in diesem Fall darauf zu achten, dass man sich vom Geschädigten quittieren lässt, für was und in welcher Höhe er das Geld erhalten hat.

  7. Beweissicherung

    Eines sollte man auch niemals tun: Das Auto zu früh beiseite fahren. Der Unfallort wird dadurch verändert und somit auch die Beweissituation. Bevor man das Auto bewegt, sollte die Unfallsituation deshalb mit Kreide markiert werden. Auch Fotos von der Unfallstelle mit den beteiligten Fahrzeugen sind oft sehr hilfreich. Deshalb ist es empfehlenswert, stets eine Kamera im Fahrzeug mit sich zu führen.

Aber Sie sind ja bestimmt nicht so blöd wie icke, wa?

Tschüssikowski, der Klaus

Dauerfrost – wie schütze ich mein Auto richtig?

Freitag, 19. Februar 2010

Der Dauerfrost macht nich nur den Winterdiensten zu schaffen, sondern och den meesten Autofahrern. Mal will meen Auto eenfach nich anspringen, dann sind die Türen zujefroren. Dabee is et jar nicht so schwer, problemlos durch den Winter zu kommen. Man muss nur foljende Tipps beachten:

Damit das Auto jederzeit ohne Probleme anspringt, sollten man Profis checken lassen, ob die Starterbatterie einwandfrei funktioniert und ob der Frostschutz ausreicht. Und sacht der Fachmann, man muss den Akku austauschen und Frostschutzmittel nachfüllen, sollte man dit ooch unbedingt tun. Eene spezielle Thermo-Batterieschutzhülle verbessert außerdem die Startkraft bei Kälte. Für eene jute Sicht besorg ick mir außerdem jeden Winter neue Wischerblätter.

Pflege-Stifte auf Silikon oder –Hirschtalgbasis verhindern, dat die Gummidichtungen von Türen und Heckklappe bei klirrender Kälte eenfrieren. Türschloss-Enteiser helfen bei zujefrorenen Schlössern. Doch die nützen nix, wenn sie im Auto liejen und jehören deshalb in die Jacken- oder Handtasche. Is mir allet schon passiert…

Der ADAC empfiehlt darüber hinaus im Winter stets eenen Eiskratzer, Handschuhe und eene Abdeckfolie für die Windschutzscheibe im Auto mitzuführen. Auf längeren Fahrten sollte man uff Notfälle vorbereitet sein und deshalb warme Jetränke sowie Decken im Auto haben.

Sehen se? Allet nur eene Frage der Vorbereitung…

Tschüssikowski, der Klaus

Airbags

Donnerstag, 21. Januar 2010

Ick steh uff Airbags – und dit sag ick jetze nicht als bekennender Macho, sondern Freund des sicheren Fahrens. Denn die „Luftsäcke“ aus festem Kunststoff oder Polyamiden, sind echte Lebensretter, wenn sie sich bei ´nem Unfall innerhalb von 10-40 Millisekunden von selbst uffblasen.

Airbags sind een Teil des sojenannten passiven Insassenrückhaltesystems und verringern bei Unfällen in erster Linie die Jefahr von schweren Kopf- und Brustkorbverletzungen. Zu ernsthaften Verletzungen oder sojar Todesfällen kann es jedoch kommen, wenn sich wat zum Zeitpunkt des Aufpralls im Entfaltungsbereich des Airbags befindet. Dit jilt insbesondere für rückwärtsjerichtete Babysitze und Jegenstände zwischen Airbag und Insasse, die im Ernstfall wie Jeschosse wirken können. Deshalb sollte man wirklich niemals wat auf die Airbag-Abdeckung schrauben oder kleben und einen Mindestabstand von 30 cm eenhalten.

Doch ooch Airbags nützen so jar nix, wenn man keenen Sicherheitsjurt anlegt. Eene Statistik zeigt, dat der Jurt weiterhin der Hauptlebensretter bei Autounfällen ist. Airbags erhöhen die Chance, eenen Unfall zu überleben, um weitere 30%. Dit jilt jedoch nur für anjeschnallte Insassen.

Ick sag´s ja: Safety first!

Tschüssikowski, der Klaus

Frohes Neues

Donnerstag, 7. Januar 2010

Ick hoffe, dass Sie alle jut ins Jahr 2010 jerutscht sind und mit viel Krawall und Remmidemmi die bösen Jeister verjagt haben!

Wir Blogger wünschen allen Lesern und Kunden von Direct Line een frohes neues und vor allem unfallfreies  Jahr. Und falls doch mal wat passieren sollte – die von der Direct Line sind natürlich auch in diesem Jahr wieder für Sie da.

Tschüssikowski, der Klaus


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