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Een letztes Tschüssikowski

Montag, 19. Juli 2010

Ick hab es ja schon vor een paar Wochen angekündigt, aber jetze ist es tatsächlich soweit: Es ist Zeit für mich Abschied zu nehmen. Die letzten Wochen verjingen so schnell, dass meen letzter Tag hier jetzt doch irgendwie überraschend gekommen ist. Meenen jungen Nachfolger habe ick noch versucht nach bestem Jewissen einzuarbeiten – aber bis der so jut ist wie icke, wird es wohl noch een wenig dauern, oder?

Meene netten Kollegen werden mir echt fehlen und das Direct Line Empfangshündchen würde ich am liebsten mitnehmen. Das geht natürlich nicht – da wäre das Frauchen von Bruce bestimmt traurig. Also, verlasse ich die Direct Line mit einer kleinen Kiste mit meenen sieben Sachen und jeder Menge schöner Erinnerungen…

Tschüsskowski, liebe Blogleser!

Tschüssikowski, liebe Kollegen!

Tschüssikowski, zum letzen Mal, der Klaus!

Die Rente rückt näher…

Dienstag, 22. Juni 2010

Ick weeß, ick weeß, bei eenem Jungspund wie icke es bin, kann man es kaum glooben, aber es ist tatsächlich wahr:

Ende des Sommers jeh ick in Rente.

Ooch wenn ick meenen Job als Hausmeister bei der Direct Line liebe, jetzt darf eene neue Jeneration mal ran. Mit eenem lachenden und eenem weinenden Auge werde ick die Direct Line verlassen. Die lieben und netten Kollegen werden mir echt fehlen, anderseits werde ick nix dagegen haben, ooch mal uff der faulen Haut zu liegen.

Und een Jutes hat es ja: Als Rentner kann ick demnächst bei meener Autoversicherung ordentlich was sparen. Denn wenn ick nicht mehr jeden Tag mit dem Auto zur Arbeit muss, verringert sich meene Kilometerleistung und damit ooch mein Versicherungsbeitrag.

Soviel hab ick hier in den letzten Jahren über Kfz-Versicherungen immerhin jelernt…

Tschüsskowski, der Klaus

Führerschein reloaded

Donnerstag, 10. Juni 2010

Da bin ick aber baff! Ick wollte doch nur ma´ testen, ob man mir heute noch den Führerschein in die Hand drücken würde. Meenem Ergebnis beim Online-Führerscheintest zufolge wohl kaum. Denn wat ick da jerissen hab, is allet andere als glorreich. Zum Glück haben die zahlreichen Fehlerpunkte bei der Theorieprüfung im Internet keine weiteren Folgen.

Aber würden Sie Ihren Lappen heutzutaje nochmal bestehen? Würden Sie Fragen nach Mindestabstand vorm Andreaskreuz oder Anhängelast beantworten können? Kennen Sie noch alle komplizierten Vorfahrtsregeln? Wer kommt Jahre nach der Führerscheinprüfung dabee nicht ins Straucheln?

Doch heißt das jetzte, dat ick een schlechter Fahrer bin? Eines hat mir das Ergebnis uff jeden Fall jezeigt, ooch wenn man den Schein inner Tasche hat, sollte man hin und wieder mal ins Regelwerk schauen. Immerhin, ick hab den Test zum Anlass jenommen, mich mal wieder mit den Verkehrsregeln zu befassen. Und kiek ma an, beim zweiten Anlauf lief der Test gleich viel besser…

Tschüssikowski, der Klaus

Tipps für den Gebrauchtwagenkauf

Donnerstag, 3. Juni 2010

Finanzkrise, die Griechen ham all ihr Jeld verpulvert und dem Euro jeht´s ooch nicht so jut – bei der derzeitigen Lage dreh´ ick jeden Cent lieber zweemal um. Deshalb wird meen nächstes Auto wohl een Gebrauchtwagen. Auf dem Markt kann man eenige hübsche Flitzer finden, jedoch deutlich unterm Listenpreis.

Doch für den Gebrauchtwagenkauf ohne böse Fallen sollte man eenige Tipps beachten. Ansonsten kann eenen auch der günstigste Gebrauchtwagen teuer zu stehen kommen:

Bevor es wirklich konkret wird, sollte man sich jenaustens informieren. Was erwartet man von eenem Auto? Bevorzugt man bestimmte Marken? Welche Autos erfüllen die Kriterien? Hat man sich für een Auto entschieden, sollte man Kontakt zum Verkäufer aufnehmen, bevor jemand anderes schneller ist. Man sollte eenen Besichtigungstermin vereenbaren. Dafür sollte man mindestens zwee Stunden eenplanen, um janz jenau zu überprüfen, ob Kilometerstand, Vorschäden und Vorbesitzer mit der Anzeige übereinstimmen und den Zustand des Wagens kontrollieren. Man sollte sich keenesfalls drängen lassen. Nur een Verkäufer, der etwas zu verbergen hat, hätte Sorgen, dass man dabei etwas entdeckt. Nach eener ausgiebigen Begutachtung, sollte man den Wagen ooch noch Probe fahren. Dabei sollte man sich voll und janz auf das Fahrzeug konzentrieren und es auch bei höheren Geschwindigkeiten testen.

Wenn der Gebrauchtwagen auf janzer Linie überzeugt, dann kann man mit dem Verkäufer in Preisverhandlungen treten. Doch nur wer sich vorher über eenen anjemessenen Preis informiert, wird beim Preis nicht über den Tisch gezojen. Bei der Bezahlung jilt: Nur im Jegenzug jegen den Fahrzeugbrief sollte man Barjeld überreichen.

Und wer – wie icke – mit all dem Kram überfordert ist sollte sich Hilfe vom Experten holen. TÜV und ADAC bieten zum Beispiel günstige „Vertrauens-Checks“ an. Und gloobt mir, die Investition lohnt sich. Denn die Jungs sehen wirklich allet.

Tschüssikowski, der Klaus

Wo würden Sie eher einen Gebrauchtwagen kaufen?

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Big Brother is watching you

Dienstag, 25. Mai 2010

Ick weeß ja nicht, ich weeß ja nicht, was ick von den neuen Systemen zur Aufzeichnung und Informationsübermittlung von Fahrtstrecke, Fahrtzeiten und Fahrverhalten via GPS an die Versicherungen halten soll. Klar dit hätte den Vorteil, dat ick nur noch für alle tatsächlich gefahrenen Strecken meene Versicherungsbeiträge zahlen müsste. Frei nach dem Motto: „pay as you drive“. Aber ob es dat wert ist?

Wenn sojar die großen Namen wie der GDV zwar den erzieherischen Effekt der Systeme anerkennen, aber im Jegenzug auch den geringen Nutzen nennen, dann muss an der Sache doch wat faul seen. Der ADAC und der Auto Club Europa jehen sojar noch weeter. Sie sehen die neue aktive Black Box äußerst kritisch, weil die Kosten für die Autoversicherung so kaum noch kalkulierbar sind und mit den neuen Geräten sehr private und sensible Daten übermittelt werden.

Also, meene Versicherung sollte vielleicht besser nicht wissen, wo ick so überall hinfahre…

Tschüssikowski, der Klaus


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