Vertragen Fahrzeuge mit nachgerüsteten Bauteilen den Kraftstoff E10?
Dienstag, 5. April 2011
Seit Anfang des Jahres gibt es den neuen Kraftstoff E10, der allgemein auch als Bio-Sprit bezeichnet wird. Die Debatte um den neuen Kraftstoff E10 reißt nicht ab. Viele Autofahrer sind immer noch verunsichert, ob ihr Kfz den Treibstoff verträgt. Doch selbst wenn vom Hersteller einwandfrei erklärt wurde, dass das Fahrzeug E10 verträgt, heißt das noch lange nicht, dass dies auch für die nachgerüsteten Bauteile, wie zum Bespiel Standheizungen oder nicht serienmäßige Ersatzteile gilt. Daher sollte man den Fahrzeughersteller unbedingt immer nach der Verträglichkeit für alle Komponenten des Fahrzeugs fragen. Wenn Bauteile von einem anderen Hersteller eingebaut wurden, fragen Sie auch hier immer den jeweiligen Hersteller.
Vorsicht sollten Sie auch bei Saisonfahrzeugen walten lassen: Cabrios oder Motorräder, die den Winter über in der Garage stehen, sollten als letzte Tankfüllung kein E10 bekommen.
Ob Ihr Fahrzeug den Kraftstoff E10 generell verträgt, erfahren Sie ggf. in einem umfangreichen Leitfaden, den der Verband der Automobilindustrie gemeinsam mit dem Verband der internationalen Kraftfahrzeughersteller herausgegeben hat. Hier gibt es detaillierte Informationen zu den verschiedenen Modellen der Autobauer sowie die entsprechenden Servicenummern für Rückfragen:
http://www.dat.de/e10liste/e10vertraeglichkeit.pdf.
Bei nachgerüsteten Bauteilen ist es hingegen immer besser, sich die Verträglichkeit direkt bestätigen zu lassen.
Viele Grüße,
Ihr Arnd Schröder
P.S.: Mit diesem Beitrag möchte ich mich als aktiver Blogger aus dem Direct Line Blog verabschieden, da ich mich zukünftig neuen Herausforderungen stellen werde. Ich bedanke mich bei allen Lesern meiner Artikel und wünsche Ihnen weiterhin viel Freude bei den Inside Stories von Direct Line. Alles Gute Ihnen allen!






