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Papa muss mit! Führerschein mit 17

Mittwoch, 23. Februar 2011

Was des einen Freud ist, ist oft des anderen Leid. Genau genommen bedeutet der Führerschein mit 17 nämlich bis zum Erreichen der Volljährigkeit ein begleitetes Fahren. Das erste Jahr über muss der Fahranfänger stets von einer Person begleitet werden.

Nachdem die Modellphase, wie zum Beispiel seit 2004 in Niedersachsen, sehr erfolgreich verlief, gilt in diesem Jahr auch bundesweit das so genannte Dauerrecht für 17-Jährige, nach erfolgreich bestandener Führerscheinprüfung Auto zu fahren. Doch der Führerschein mit 17 ist kein Freifahrtsschein, denn erst wenn der junge Fahrer 18 Jahre alt wird, darf er die Welt alleine auf vier Rädern erkunden. Solange muss er von einer Person mit Führerschein begleitet werden.

Doch mitfahren darf nicht jeder. Die registrierte Begleitperson muss mindestens 30 Jahre alt sein, muss den Führerschein schon über fünf Jahre lang besitzen und darf nicht mehr als drei Punkte in Flensburg haben. Ob das auf jeden Papa zutrifft? Außerdem muss die Begleitperson amtlich registriert sein – spontan kann also kein Erwachsener einen Fahranfänger begleiten.

Wer erst einmal Hemmungen hat, sich bei einem 17-Jährigen ins Auto zu setzen, der sollte wissen, dass das begleitende Fahren durchaus Vorteile für beide Seiten hat. Der Fahranfänger kann von der Fahrerfahrung und -routine seines Begleiters profitieren.

Laut Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer nehmen Verkehrs- unfälle von Fahranfängern dadurch deutlich ab, ihre Fahrsicherheit hingegen zu. Die Begleitperson kann durch das neue Führerschein-Modell seine Kenntnisse zu Verkehrsregeln wieder neu auffrischen und beim eigenen Fahren wieder bewusster auf verschiedene Kleinigkeiten achten, die schnell in Vergessenheit geraten können. So profitieren alle davon.

Achtung: Wer mit 17 allein am Steuer erwischt wird, muss den Führerschein wieder abgeben. Hinzu kommen ein Bußgeld und die Verlängerung der Probezeit. Außerdem muss vor dem erneuten Erwerb des Führerscheins ein Aufbauseminar absolviert werden.

Bla und Blubb!

Amalia

Wintertipps

Montag, 31. Januar 2011

Der Winter ist noch lange nicht vorbei. Kaum fallen wieder die ersten Schneeflocken, herrscht auf den meisten Straßen reges Chaos mit vielen Verzögerungen, Staus, Unfällen und Pannen. Ich habe hier ein paar Tipps für Sie, um mit dem Fahrzeug sicher durch den Rest des Winters zu kommen.

Nur mit den richtigen Reifen kommen Autofahrer auf Eis und Schnee sicher voran. Seit 04. Dezember 2010 gilt die geänderte Straßenverkehrs-Ordnung (StVO): Matsch- und Schneereifen (M & S Reifen) sind Pflicht bei Glatteis, Schneematsch, Schneeglätte, Eis und Reifglätte auf der Fahrbahn. M & S Reifen gibt es als Winter- und Ganzjahresreifen, die Bezeichnung M & S ist seitlich auf dem Reifen eingeprägt. Empfehlenswert sind Reifen mit dem zusätzlichen „Three-Peak-Mountain“-Siegel (Berg-Piktogramm mit Schneeflocke). Sie sind im Gegensatz zu den mit der Bezeichnung M & S gekennzeichneten Reifen durch die Reifenindustrie in einem standardisierten Test geprüft und als wintertauglich befunden worden.

Eine Profiltiefe von mindestens 1,6 Millimetern ist gesetzlich auch für Winterreifen vorgeschrieben. Für die Sicherheit bei winterlichen Straßenverhältnissen empfehlen die Reifenhersteller jedoch eine Mindestprofiltiefe von 4 Millimetern.

Wer dennoch mit Sommerreifen bei Glatteis, Schneematsch, Schneeglätte, Eis und Reifglätte fährt, muss mit 40 Euro Bußgeld und einem Punkt in Flensburg rechnen. Wenn der Verkehr durch die Sommerreifenutzung behindert wird, beträgt das Bußgeld sogar 80 Euro und es gibt einen Punkt in Flensburg. Bei einem Unfall kann die Kasko-Versicherung die Zahlung kürzen – wer bei winterlichen Straßenverhältnissen ohne M & S Reifen fährt, handelt grob fahrlässig.

Das A und O ist, einen größeren Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug zu halten und die Geschwindigkeit zu verringern. Bei glatter Fahrbahn ist der Bremsweg deutlich länger als auf trockenem Untergrund. Gefährliche Fahrmanöver durch abruptes Lenken oder Beschleunigen können besonders in Kurven zum Ausbrechen des Fahrzeugs führen. Neben vorsichtigem Fahren ist es besonders im Winter besonders wichtig, für eine gute Sicht zu sorgen – bei Gefahren auf der Fahrbahn können Autofahrer vorausschauender reagieren, wie zum Beispiel bei Schlaglöchern oder umgefallenen Bäumen auf der Fahrbahn. Zudem können Verkehrsschilder zugeschneit oder verdreckt sein, sodass sie nur noch schwer zu erkennen sind.

Vor der Fahrt sollten zunächst Dach, Motorhaube und Heckpartie von Schnee befreit werden, sodass die eigene Sicht oder die des nachfolgenden Verkehrs durch verwehten Schnee nicht beeinträchtigt werden kann. Außerdem sollten alle Scheiben rundherum sowie beide Außenspiegel, Scheinwerfer, Blinker, Rückleuchten und das Kfz-Kennzeichen frei von Schnee, Eis und typischem Winterschmutz sein. Die Scheinwerfereinstellung sollte in einer Werkstatt überprüft werden. Schließlich sind noch ausreichend Frostschutzmittel in den Scheibenwaschwasserbehälter und intakte Scheibenwischer(blätter) für eine gute Sicht nötig.

Wichtig: Es ist die Pflicht eines jeden Autofahrers, die Fahrweise den Sichtverhältnissen anzupassen und für eine gute Sicht zu sorgen.

Insbesondere im Winter gibt es wegen der Kälte und der schlechten Straßenverhältnisse viele Unfälle und Pannen. Deshalb sollten Fahrzeuge immer gut versichert sein. Die Kfz-Haftpflicht Versicherung reguliert nach einem Unfall fremde Personen- und Sachschäden. Sie kommt auch bei grober Fahrlässigkeit des Schadenverursachers für fremde Schäden auf. Bei Schäden am eigenen Fahrzeug – in der Kaskoversicherung – sieht es aber anders aus: Bei grob fahrlässigem Verhalten im Winter, wie zum Beispiel bei Glatteis bzw. tiefem Schnee mit Sommerreifen fahren, mit zu hoher Geschwindigkeit unterwegs sein oder das Eis von den Autoscheiben nicht vollständig entfernt haben, müssen Fahrer damit rechnen, für die Schäden am eigenen Fahrzeug ganz oder teilweise selbst aufzukommen.

Bla und Blubb

Amalia

Kuriose Erfindungen für’s Auto – Sprit sparen mit Extras

Donnerstag, 6. Januar 2011

Zu Beginn des neuen Jahres habe ich eine lustige Zusammenstellung von technischen Neuerungen, um den Kraftstoffverbrauch zu verringern und die Umwelt zu schonen.

1. „Kind, fahr langsam!“

Mit dem Autoschlüssel „MyKey“ von Ford können Eltern unter anderem die Höchstgeschwindigkeit für ihren Wagen einstellen, wenn der fahrberechtigte Nachwuchs mit ihm unterwegs ist: Wird die eingestellte Höchstgeschwindigkeit erreicht, läutet eine Alarmglocke, spätestens bei 130 km/h. Das ist ganz schön nervig! So spart der Nachwuchs aber unweigerlich Sprit, fährt automatisch langsamer und ist deshalb sicherer unterwegs. Außerdem lässt sich durch den Schlüssel das ESP nicht deaktivieren, das Auto-Radio funktioniert erst, wenn der Fahrer angeschnallt ist.

„MyKey“ gibt es jedoch bislang nur in den USA.

2. Ein „Eco-Pedal“ gegen Bleifüße

Das „Eco-Pedal“ von Nissan baut einen spürbaren Gegendruck auf, wenn der Fahrer zu sehr auf das Pedal drückt. Während der Fahrt ermittelt das System die Daten zum Kraftstoffverbrauch und zur Getriebeeffizienz, aus denen der bestmögliche Beschleunigungswert berechnet wird. Gibt der Fahrer mehr Gas, als es die Elektronik für nötig erachtet, erzeugt das Gaspedal einen Gegendruck – was dem Fahrer sicherlich auf die Nerven geht. Dadurch wird der Wechsel zwischen Gasgeben, starkem Bremsen und erneutem Gasgeben vermieden – der Fahrstil wird ausgeglichener und schont so die Umwelt.

3. „Eco Drive“ mit Lern-Faktor

„Eco Drive“ wurde von Fiat speziell für junge Autofahrer entwickelt, um ihnen beim Sprit-Sparen zu helfen – ohne als Oberlehrer aufzutreten! Nach jeder Fahrt stellt Eco Drive fest, wie energieeffizient der Fahrer gewesen ist – und wo Verbesserungspotential vorhanden ist. Und so funktioniert es: Das System liest die Daten aus dem CAN-Bus aus, dem elektronischen Nervenzentrum des Autos, und speichert sie auf einem USB-Stick. Den Stick nimmt der Fahrer nach der Fahrt heraus und überspielt die Daten auf den Computer zuhause. Ein Programm, das sich der Fahrer kostenlos von der Fiat-Website herunterlädt, analysiert aus den Daten sein Fahrverhalten: Wie stark hat er beschleunigt und gebremst, wurden die Schaltempfehlungen beachtet und wie gleichmäßig hat der Fahrer sein Auto bewegt?

Mit diesen technischen Tricks kann man also Benzin sparen. Tipps für Autofahrer, die auf diese technischen Hilfsmittel noch verzichten, jedoch energieeffizient fahren wollen, gibt es zum Beispiel hier.

Gute Fahrt!

Bla und Blubb

Amalia

Sicher in den Winterurlaub

Dienstag, 30. November 2010

Es wird Winter und die Weihnachtsferien sind nicht mehr weit. Wer seinen Ski-Urlaub in den Bergen plant und mit dem eigenen Auto anreisen will, sollte auf jeden Fall auch sein Fahrzeug fit für die Berge machen. Wir haben hier ein paar Tipps für Sie zusammengestellt:

1. Winterreifen

Winterreifen sind im Winter unerlässlich: Dies gilt auch dann, wenn die Straßen aufgrund milder Witterung frei von Schnee und Eis sind. Das Wetter in den Bergen kann rasch umschlagen.

2. Schneeketten

Unbedingt sollten Sie auch Schneeketten mitnehmen. Um bei starkem Schneefall dann nicht unbeholfen am Straßenrand zu stehen, sollten Sie die richtige Montage schon daheim in der Garage trainieren.

3. Alles dabei

Eiskratzer, Besen, Starthilfekabel und Frostschutz für die Scheibenwaschanlage sollten im Auto niemals fehlen. Nicht vergessen sollten Sie eine Decke als Wärmespender im Stau oder nach einer Panne beziehungsweise als Unterlage zum Beispiel für die Montage der Schneeketten.

4. Skiträger und Dachboxen

Skiträger und Dachboxen sollten Sie streng nach Montageanleitung befestigen. Die Ski sollten Sie auf dem Dachträger mit den Spitzen nach hinten und nach unten anbringen und die Befestigung nochmal testen.

5. Spikereifen?

Spikes sind kleine Stahlstifte, die in das Profil von Autoreifen eingearbeitet sind. Die Stifte bohren sich beim Fahren in die schnee- oder eisbedeckte Fahrbahn und geben dem Fahrzeug dadurch mehr Halt. Auf trockener Fahrbahn haben diese Reifen jedoch eine sehr schlechte Haftung und führen dem Asphalt erheblichen Schaden zu. In Deutschland sind sogenannte Spikereifen deshalb verboten – außer in einer Region nahe den österreichischen Alpen.

Vor allem in Skandinavien und in den Alpen können Spikereifen benutzt werden: In Norwegen, Schweden und Finnland ist zum Beispiel mehr als jeder zweite Autofahrer so ausgerüstet.

In Österreich sind die Spikereifen von Anfang Oktober bis Ende Mai erlaubt und müssen an allen vier Rädern montiert sein. Pflicht ist ein amtlicher Spikesaufkleber am Fahrzeugheck. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 80 km/h außerorts und 100 km/h auf Autobahnen.

In der Schweiz dürfen Spikes von November bis April gefahren werden, bei entsprechendem Wetter auch länger. Außerorts beträgt die Höchstgeschwindigkeit 80 km/h – ein Autoaufkleber muss auf diese Beschränkung hinweisen. Die Autobahnnutzung ist mit den Ausnahmen San-Bernadino-Tunnel und St.-Gotthard-Tunnel allerdings verboten.

So fit für den Winterurlaub können Sie die Vorfreude noch ausgiebiger genießen!

Bla und Blubb

Amalia

Fragen aus der Fahrschule: Kennen Sie die Regeln noch?

Freitag, 12. November 2010

Sie sind sicherlich ein guter Autofahrer. Aber mal ganz ehrlich: Wie lange liegt Ihre theoretische Führerscheinprüfung zurück? Und: Würden Sie den Test auch heute noch bestehen? Wir haben hier ein paar typische Fragen einer theoretischen Führerscheinprüfung für Klasse B rausgekramt und würden Sie gerne zum Test bitten. Die richtigen Antworten finden Sie unten im Text. Egal wie Sie abschneiden, wir sagen es niemandem weiter.

Viel Spaß!

Bla und Blubb

Amalia


1. Sie fahren im Ort hinter einem Auto mit einem ortsfremden Kennzeichen. Was könnte passieren?

Das vorausfahrende Auto

A) hält unerwartet an

B) biegt plötzlich ohne Blinker ab

C) bremst plötzlich, um nach dem Weg zu fragen


2. Wodurch kann eine Gefährdung entstehen?

A) Durch falsch eingestellte Scheinwerfer

B) Durch ein abgefahrenes Reifenprofil

D) Durch bunte Lackierung des Fahrzeugs


3.
Wo ist das Halten verboten?

A) An Bushaltestellen

B) Auf dem Fahrstreifen der Autobahn

C) Auf dem Seitenstreifen der Autobahn


4.
Wann ist das Telefonieren für den Fahrer während der Fahrt unzulässig?

A) Wenn das Telefon in der Hand gehalten werden muss

B) Wenn dadurch die Sicherheit der Beifahrer gefährdet ist

C) Wenn das Telefon auf dem Armaturenbrett liegt und auf Lautsprecher geschaltet ist


5. Wo tritt besonders häufig Aquaplaning auf?

A) An Bahnübergängen

B) Bei Spurrillen in der Fahrbahn

C) Auf Kuppen




Die richtigen Antworten:

1: A, B, C

2: A, B

3: B

4: A, B, C

5: A, B


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