Monatsarchiv für Mai 2010

Gebrauchtwagen Check

Freitag, 28. Mai 2010

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser – das gilt vor allem beim Kauf eines Gebrauchtwagens. Deshalb sollte man dem neuen Alten gründlich unter die Haube gucken, bevor man zuschlägt.

Um ein weiteres Sprichwort zu bemühen: Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Auch unter einer glänzenden Oberfläche kann sich Rost verbergen. Deshalb ist auch bei einem oberflächlichen Topzustand Vorsicht geboten. Daher sollte immer ein gründlicher Check des Gebrauchten erfolgen. Dazu gehört:

  1. Die Außenkontrolle: Kontrollieren Sie Reifen, Felgen und Lack. Gibt es Verformungen? Sind die Reifenlaufflächen gleichmäßig abgefahren? Sind die Bremsbeläge weder eingelaufen noch sind tiefe Riefen zu erkennen? Haben die Bremsbeläge noch die vom Hersteller vorgeschriebene Mindestbelagstärke?
  2. Der Innenraum: In welchem Zustand befindet sich das Interieur? Sind weder Pedale noch Lenkrad stark abgenutzt?
  3. Der Unterboden: Lassen sich Blechverformungen und Rostschäden finden?
  4. Der Motor/Getriebe: Testen Sie das Fahrzeug vor allem mit offenen Augen und Ohren. Prüfen Sie nach einer Probefahrt alle Aggregate auf  Undichtigkeiten und Leckstellen.
  5. Die Papiere: Achten Sie darauf, dass das Serviceheft korrekt geführt wurde und wie viele Vorbesitzer in den Papieren eingetragen sind. Ist die „Vorgeschichte“ des Fahrzeugs schlüssig? Überprüfen Sie die Fahrgestellnummer im Fahrzeug mit der Eintragung in den Fahrzeugpapieren.
  6. Die Probefahrt: Bleiben Sie konzentriert bei der Sache. Können Sie störende Fahrgeräusche vernehmen? Wie ist das Fahrgefühl? Fühlen Sie sich rundum wohl?

Eine ausführliche Checkliste zum Download, Ausdrucken und Mitnehmen findet man zum Beispiel hier.

Und ein letztes Sprichwort geb ich Ihnen noch mit auf den Weg. Merken Sie sich stets: Gut Ding brauch Weile. Nur so finden Sie einen Gebrauchtwagen, an dem Sie lange Freude haben.

Andreas

Big Brother is watching you

Dienstag, 25. Mai 2010

Ick weeß ja nicht, ich weeß ja nicht, was ick von den neuen Systemen zur Aufzeichnung und Informationsübermittlung von Fahrtstrecke, Fahrtzeiten und Fahrverhalten via GPS an die Versicherungen halten soll. Klar dit hätte den Vorteil, dat ick nur noch für alle tatsächlich gefahrenen Strecken meene Versicherungsbeiträge zahlen müsste. Frei nach dem Motto: „pay as you drive“. Aber ob es dat wert ist?

Wenn sojar die großen Namen wie der GDV zwar den erzieherischen Effekt der Systeme anerkennen, aber im Jegenzug auch den geringen Nutzen nennen, dann muss an der Sache doch wat faul seen. Der ADAC und der Auto Club Europa jehen sojar noch weeter. Sie sehen die neue aktive Black Box äußerst kritisch, weil die Kosten für die Autoversicherung so kaum noch kalkulierbar sind und mit den neuen Geräten sehr private und sensible Daten übermittelt werden.

Also, meene Versicherung sollte vielleicht besser nicht wissen, wo ick so überall hinfahre…

Tschüssikowski, der Klaus

Gebrauchtwagen-Import

Freitag, 21. Mai 2010

Immer häufiger liest man über Gebrauchtwagen-Import aus dem Ausland. Doch lohnt sich das überhaupt? Der ADAC rät erst einmal davon ab, weil es in Deutschland den besten Gebrauchtwagenmarkt gäbe. Kaum ein anderes Land biete so viele gebrauchte Fahrzeuge im Topzustand zu fairen Preisen.

Und auch sonst ist der Import von Gebrauchtfahrzeugen eine komplizierte Angelegenheit. Es ist schon eine Aufgabe für sich durch den Gesetzes-Dschungel zu blicken, um einen rechtskräftigen Kaufvertrag abzuschließen. Dieser unterliegt nämlich nicht der deutschen Rechtsordnung, sondern der des Kauflandes. Anders als bei Neuwagen ist bei Gebrauchtwagen zudem darauf zu achten, dass  alle notwendigen Steuern im Ausland bezahlt werden.

Ging der Kauf dann schließlich ordnungsgemäß über die Bühne, muss man das Fahrzeug noch nach Deutschland bekommen. Es empfiehlt sich von Ausfuhr- und Überführungskennzeichen des Kauflandes abzusehen, denn diese zu bekommen ist oft ein teurer und komplizierter Prozess. Deutlich einfacher ist die Überlieferung mit einem Anhänger, weil so keine zusätzliche Versicherung und Zulassung nötig ist.

Wenn Sie sich also für einen Gebrauchten aus dem Ausland interessieren, informieren Sie sich vorher ausgiebig, ob dieser Weg im Ergebnis auch wirklich lohnenswert ist.

Alte Liebe rostet nicht – Das Direct Line Retro-Quiz

Freitag, 14. Mai 2010

Ab nächster Woche geht es los: Das Direct Line-Retro-Quiz auf Twitter! Über die nächsten 2 Wochen verteilt werden wir verpixelte Bilder von klassischen Schönheiten – also, Schönheiten in Blech natürlich, twittern: heiß geliebte Young- und Oldtimer, die mittlerweile Kult sind. Sie können dabei tolle Preise gewinnen: Einfach mitraten um welchen Klassiker es sich handeln könnte – so geht es:

1.    Directlinede auf Twitter folgen
2.    Auf den Tweet mit dem verpixelten Klassiker warten
3.    „Antwort“ + @directlinede (also z.B. „Mercedes SL @directlinede“)
4.    Sie nehmen automatisch an der Verlosung teil
5.    Die Gewinner werden über Twitter bekanntgegeben

Insgesamt werden wir vier Motive twittern, die wir immer vormittags online stellen. Mitraten kann man dann immer so lange, bis das neue Bild getwittert wird. Je Klassiker verlosen wir unter allen richtigen Antworten 1 lustigen Wackeldackel, 1 coole Elvisfigur, die in Ihrem Wagen die Hüften schwingt sowie 1 praktischen Werkzeugkoffer für Bastler und kleine Reparaturen am Kfz.*
Also – ab Montag geht es los, seien Sie dabei!

* Teilnehmen kann jeder über 18 Jahre. Die Teilnahme ist unabhängig vom Abschluss eines Vertrages. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich. Direct Line speichert die eingegeben Daten, Name, Anschrift und E-Mailadresse, zur Durchführung des Gewinnspiels und zur Benachrichtigung und Veröffentlichung im Gewinnfalle. Direct Line ist weiterhin berechtigt, die Daten, Name, Anschrift und E-Mailadresse des Nutzers an die Dienstleister postalisch und elektronisch zu übermitteln, um über den Gewinnfall informieren und die Gewinne ausliefern zu können.

Schminken und Rasieren während der Fahrt

Mittwoch, 12. Mai 2010

Es gibt so einiges, das man relativ bedenkenlos machen kann, um sich vor allem längere Autofahrten zu versüßen: Musik hören und lauthals mitsingen, Hörspielen lauschen oder mit den Mitfahrern Gespräche über Gott und die Welt führen. Schminken und Rasieren während der Fahrt gehört aber definitiv nicht dazu.

Und dennoch hat eine Untersuchung der bundesweiten Präventionskampagne „Risiko raus!“ ergeben, dass ein Drittel der 845 befragten Autofahrerinnen und Autofahrer schon einmal in einen Unfall aufgrund mangelnder Aufmerksamkeit verwickelt waren. Auf die Frage hin, was sie denn beim Fahren ablenken würde, antworteten immerhin 13 Prozent, dass sie sich währenddessen schminken oder rasieren.

Ich schließe mich voll und ganz unserem lieben Bruce an: Schönheitspflege hat am Steuer nichts zu suchen. Das kann man einfach nicht oft genug sagen. Denn am schönsten kommt man doch am Ziel an, wenn man unversehrt ist, oder?


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