Gebrauchtwagen Check
Freitag, 28. Mai 2010
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser – das gilt vor allem beim Kauf eines Gebrauchtwagens. Deshalb sollte man dem neuen Alten gründlich unter die Haube gucken, bevor man zuschlägt.
Um ein weiteres Sprichwort zu bemühen: Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Auch unter einer glänzenden Oberfläche kann sich Rost verbergen. Deshalb ist auch bei einem oberflächlichen Topzustand Vorsicht geboten. Daher sollte immer ein gründlicher Check des Gebrauchten erfolgen. Dazu gehört:
- Die Außenkontrolle: Kontrollieren Sie Reifen, Felgen und Lack. Gibt es Verformungen? Sind die Reifenlaufflächen gleichmäßig abgefahren? Sind die Bremsbeläge weder eingelaufen noch sind tiefe Riefen zu erkennen? Haben die Bremsbeläge noch die vom Hersteller vorgeschriebene Mindestbelagstärke?
- Der Innenraum: In welchem Zustand befindet sich das Interieur? Sind weder Pedale noch Lenkrad stark abgenutzt?
- Der Unterboden: Lassen sich Blechverformungen und Rostschäden finden?
- Der Motor/Getriebe: Testen Sie das Fahrzeug vor allem mit offenen Augen und Ohren. Prüfen Sie nach einer Probefahrt alle Aggregate auf Undichtigkeiten und Leckstellen.
- Die Papiere: Achten Sie darauf, dass das Serviceheft korrekt geführt wurde und wie viele Vorbesitzer in den Papieren eingetragen sind. Ist die „Vorgeschichte“ des Fahrzeugs schlüssig? Überprüfen Sie die Fahrgestellnummer im Fahrzeug mit der Eintragung in den Fahrzeugpapieren.
- Die Probefahrt: Bleiben Sie konzentriert bei der Sache. Können Sie störende Fahrgeräusche vernehmen? Wie ist das Fahrgefühl? Fühlen Sie sich rundum wohl?
Eine ausführliche Checkliste zum Download, Ausdrucken und Mitnehmen findet man zum Beispiel hier.
Und ein letztes Sprichwort geb ich Ihnen noch mit auf den Weg. Merken Sie sich stets: Gut Ding brauch Weile. Nur so finden Sie einen Gebrauchtwagen, an dem Sie lange Freude haben.
Andreas






