Monatsarchiv für Februar 2010

Schadenersatz bei verschneiten Straßen

Dienstag, 23. Februar 2010

Im Winter steigt durch glatte und verschneite Straßen das Unfallrisiko deutlich an. Viele Kunden der Direct Line fragen sich, wer im Fall eines Unfalls für den Schaden aufkommt.

Grundsätzlich gilt: Bei selbstverschuldeten Unfällen, wie zum Beispiel durch das Fehlen passender Bereifung oder unangepasste Geschwindigkeit, übernimmt die gesetzlich vorgeschriebene Kfz-Haftpflichtversicherung auch bei Glätteunfällen nur den Schaden am Wagen des Unfallgegners.

Für Schäden am eigenen Fahrzeug kommt die Kaskoversicherung auf. Dabei muss man beachten, dass die meisten Teilkaskoversicherungen nur Steinschlag-, Einbruch-, Brand-, Hagel-, Blitzschlag-, Sturm- oder Überschwemmungsschäden übernehmen. Einen Schutz bei selbstverschuldeten Beschädigungen am eigenen Fahrzeug bietet allein die Vollkaskoversicherung.

Wer bei Glätteunfällen innerhalb geschlossener Ortschaften die zuständige Kommune wegen einer Pflichtverletzung auf Schadensersatz in Anspruch nehmen möchte, muss die behauptete Pflichtverletzung nachweisen. Die Streupflicht der Kommunen ersetzt jedenfalls nicht eine besonders vorsichtige Fahrweise bei winterlichen Straßenverhältnissen. Untersuchungen nach Unfällen haben gezeigt, dass die Schuld in vielen Fällen beim Fahrer lag.

Deshalb: Sichern Sie sich durch umsichtige Fahrweise und eine umfassende Kfz-Versicherung ab. So sind Sie bestens für den anhaltenden Winter gerüstet.

Bla und Blubb

Amalia

Dauerfrost – wie schütze ich mein Auto richtig?

Freitag, 19. Februar 2010

Der Dauerfrost macht nich nur den Winterdiensten zu schaffen, sondern och den meesten Autofahrern. Mal will meen Auto eenfach nich anspringen, dann sind die Türen zujefroren. Dabee is et jar nicht so schwer, problemlos durch den Winter zu kommen. Man muss nur foljende Tipps beachten:

Damit das Auto jederzeit ohne Probleme anspringt, sollten man Profis checken lassen, ob die Starterbatterie einwandfrei funktioniert und ob der Frostschutz ausreicht. Und sacht der Fachmann, man muss den Akku austauschen und Frostschutzmittel nachfüllen, sollte man dit ooch unbedingt tun. Eene spezielle Thermo-Batterieschutzhülle verbessert außerdem die Startkraft bei Kälte. Für eene jute Sicht besorg ick mir außerdem jeden Winter neue Wischerblätter.

Pflege-Stifte auf Silikon oder –Hirschtalgbasis verhindern, dat die Gummidichtungen von Türen und Heckklappe bei klirrender Kälte eenfrieren. Türschloss-Enteiser helfen bei zujefrorenen Schlössern. Doch die nützen nix, wenn sie im Auto liejen und jehören deshalb in die Jacken- oder Handtasche. Is mir allet schon passiert…

Der ADAC empfiehlt darüber hinaus im Winter stets eenen Eiskratzer, Handschuhe und eene Abdeckfolie für die Windschutzscheibe im Auto mitzuführen. Auf längeren Fahrten sollte man uff Notfälle vorbereitet sein und deshalb warme Jetränke sowie Decken im Auto haben.

Sehen se? Allet nur eene Frage der Vorbereitung…

Tschüssikowski, der Klaus

Karneval und Alkohol

Montag, 15. Februar 2010

Alaaf und Helau – in Deutschland sind die Jecken los. Doch in der fünften Jahreszeit wird sich nicht nur lustig verkleidet und gemeinsam ausgelassen gefeiert, sondern auch ordentlich gebechert. Doch wer zu tief in Glas geschaut hat, gehört nicht mehr hinters Steuer, sondern sollte auf Bus, Bahn oder Taxi umsteigen. In den großen Karnevalshochburgen, auch zu fortgeschrittener Zeit, gar kein Problem.

Denn schon nach einem Bier kann das Reaktionsvermögen deutlich sinken, das Unfallrisiko steigt. Wem das immer noch nicht Warnung genug ist: Die Polizei führt in den Tagen der Dauerfeierei verstärkt Alkoholkontrollen bei Autofahrern durch. Wer dabei mit 0,5 Promille oder mehr erwischt wird, dem drohen Bußgeld und Fahrverbot. Bei Fahranfängern gilt sogar die 0,0 Promille-Grenze.

Doch Achtung: Bereits ab 0,3 Promille gilt die so genannte “relative Fahruntüchtigkeit”: Wer so einen Fahrfehler begeht, durch unsichere Fahrweise auffällt oder in einen Unfall verwickelt wird, kann als fahruntüchtig eingestuft werden. Die Folge ist neben Geldstrafe und Punkten auch der Entzug der Fahrerlaubnis. Dies gilt auch bei einem unverschuldeten Unfall.

Sei ein Jeck und kein Narr – wenn du trinkst, nicht selber fahr´. Tätätätätääää.

Es schneit, es schneit…

Samstag, 6. Februar 2010

…und hört gar nicht mehr auf. Auf einen solchen Winter war wohl niemand vorbereitet. Bis auf einige wenige Tage schneit es seit Weihnachten in weiten Teilen Deutschlands fast ununterbrochen. Dicke Mützen, feste Winterschuhe, Schneeketten und Enteisungsspray – wer hat schon so etwas zu Hause, schließlich hat man seit Jahren all das nicht gebraucht.

Aber am wenigsten haben wohl die Winter- und Streudienste mit dem langanhaltenden Schneewetter gerechnet: Die vorhandenen Mengen an Streusalz sind  deutschlandweit fast aufgebraucht. Aber um schwerwiegende Unfälle zu vermeiden, ist Streuen unbedingt notwendig. Deshalb wird nun das verbleibende Salz mit Splitt oder Sand gestreckt. Doch diese Mischung sorgt zwar für schneefreie Straßen, ist aber wie Gift für motorisierten Untersätze: Schäden am Lack und Glas von PKWs sind die Folge.

Immerhin sind nicht alle im Winterschlaf – Firmen wie zum Beispiel Carglass bieten für Kaskoversicherte sofortige Hilfe bei Steinschlag-Schäden an Scheiben.

Also, sollten Sie an der Frontscheibe Ihres Autos einen Steinschlag feststellen, dann melden Sie sich schnell bei Ihrem Versicherer und lassen die Scheibe am besten umgehend reparieren, bevor größere Schäden entstehen. Direct Line übernimmt die Kosten für Glasreparaturen in der Kasko bei Steinschlag auf jeden Fall.

Der Winter ist doch eine schöne Jahreszeit. Deshalb bin ich auch der Meinung: Let it snow, let it snow, let it snow…

Carsharing

Freitag, 5. Februar 2010

Im Durchschnitt steht ein Auto rund 23 Stunden am Tag ungenutzt herum. Ohne dass es auch nur einen Zentimeter bewegt wird, fallen Kosten wie Steuern, Versicherung und oft auch Parkgebühren an. Ist es da nicht naheliegend, ein Fahrzeug gemeinsam mit anderen zu nutzen? „Carsharing“ – also das Teilen von Autos – lautet das Zauberwort.

Dazu muss man nur einen Vertrag mit einem Carsharing-Anbieter abschließen, eine Kaution, ggf. ein Anmeldegeld, sowie einen geringen monatlichen Fixbetrag zahlen. Schon ist man ein Autoteiler und zahlt nur noch fürs Auto, wenn man auch tatsächlich fährt. Die vorab reservierten Fahrzeuge werden einem vom Anbieter reibungslos zur Verfügung gestellt. Im Unterschied zur Autovermietung ist die Fahrzeugnutzung auch stundenweise möglich.

Im Vergleich zum Eigen-Fahrzeug ist Carsharing eine sehr kostengünstige Alternative, weil sich alle Carsharer die Fixkosten wie Wertverlust, Reparaturen, Vollkaskoversicherung und Kraftstoff quasi teilen. Das lohnt sich vor allem bei unregelmäßigen Fahrten oder Transporten. Natürlich ist Carsharing auch deutlich bequemer, denn Wartung und Pflege, Reinigung, Versicherung und sogar den Parkplatz übernimmt der Carsharing-Anbieter. Dank Carsharing bleibt man zudem äußerst flexibel – vom sportlichen Flitzer bis zum praktischen Transporter kann man das Auto wählen, das dem jeweiligen Fahrtzweck am besten entspricht.

Last but not least ist Carsharing sehr umweltfreundlich, weil es vier bis zehn Fahrzeuge ersetzt. Das bedeutet weniger Autos auf den Straßen und weniger Energie- und Rohstoffeinsatz. Carsharer nutzen Autos außerdem wesentlich bewusster und tragen so viel zum Umweltschutz bei.

Carsharing – Auto fahren ohne es zu besitzen – ist ein Konzept mit Zukunft: kostengünstig, bequem,  flexibel und umweltfreundlich.


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