Monatsarchiv für September 2009

Kindersicherheit auf dem Motorrad

Mittwoch, 30. September 2009

Als Vater von zwei Söhnen hat man es echt nicht leicht. Täglich darf ich mir anhören, wie uncool ich bin. Doch wenn ich mich auf mein Motorrad schwinge, dann bin ich auf einmal gar nicht mehr spießig. Lang und breit wird mir dann erklärt, dass ich der „beste Papa“ auf der Welt sei. Dabei geht es den beiden nur um eines: Sie wollen mit!

Da ich aber weiß, das Motorradfahren nicht gerade zu den sichersten Hobbys gehört, habe ich mich vorher schlau gemacht. Die Helmpflicht auf Zweirädern ist in § 21 a Absatz 2 StVO geregelt. Danach ist als Fahrer oder Sozius ein geeigneter Schutzhelm zu tragen. Laut StVZO §§ 35a Absatz 9, § 61 müssen Kinder unter sieben Jahren auf einen besonderen Kindersitz. Ein Sitz gibt seitlich und hinten Halt, nach vorne schützt der Fahrer. Durch Radverkleidungen, Fußschlaufen oder andere Einrichtungen muss sichergestellt werden, dass die Füße nicht in die Speichen geraten. Ältere Kinder dürfen ohne Kindersitz nur mit, wenn sie problemlos die Fußrasten erreichen. Absolut verboten ist es, das Kind vor sich auf dem Motorrad mitzunehmen. Dadurch kann man nicht nur schnell die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren, sondern die Verletzungsgefahr für das Kind ist extrem hoch.

© Omid Mahdawi - Fotolia.comDesweiteren besteht auch für Kinder als Mitfahrer eine absolute Helmpflicht. Ist der Helm für das Kind zu schwer, kann eine Halskrause, die den Nacken stützt, helfen. Außerdem müssen Kinder schützende Kleidung tragen. Da es die meiste Motorradkleidung nicht in Kindergrößen gibt, sollte man darauf achten, dass die Kleidung aus festem Material ist. Keinesfalls dürfen Kinder Kleidung aus Kunstfasern tragen, wegen der hohen Verschmelzungsgefahr. Komplett wird das Kinder-Motorradoutfit durch feste Stiefel und Lederhandschuhe.

Generell sollte man das Kind vor der ersten Fahrt einweisen und Verhaltensregeln vereinbaren. Dabei muss man vor allem beachten, dass Kinder hinter dem Erwachsenen nichts sehen können, auch keine Gefahren. Deshalb sind hartes Beschleunigen, hohes Tempo und lange Etappen grundsätzlich tabu.

Ein cooler Papa nimmt seine Kiddies schon mal auf dem Motorrad mit, der coolste Papa sorgt aber auch für ihre Sicherheit.

Kfz-Versicherungen für Fahranfänger

Dienstag, 22. September 2009

Nachdem ich mich so langsam daran gewöhnt habe, dass mein Neffe den Führerschein mit 17 gemacht hat und ich immer häufiger auf dem Beifahrersitz neben im Platz nehmen muss, kam beim letzten Sonntagskaffee der nächste Schock. Sobald er 18 ist, möchte er sich ein Auto kaufen – genug gespart hat er angeblich.

Ein Problem, dass er dabei aber nicht bedacht hat, ist, dass er nicht nur das Auto bezahlen muss, sondern auch Versicherungen und Steuern für sein Auto. Ersteres ist aber bei Fahranfängern deutlich teurer, weil den jungen Fahrern die Fahrpraxis fehlt und diese überdurchschnittlich an Unfällen beteiligt sind. Junge Männer sind sogar besonders betroffen, weil diese innerhalb der Gruppe der jungen Fahrer die meisten Unfälle verursachen.

Aus diesem Grunde gibt es die verschiedenen Ideen zur Reduzierung der Unfälle mit jungen Fahrern, wie z.B. Fahrsicherheitstrainings für Fahranfänger bzw. das begleitete Fahren ab 17 Jahren.

Mein Neffe könnte das Auto auch über seine Eltern anmelden und versichern, aber das hat Vor- und Nachteile.  Es gilt zwar der Schadenfreiheitsrabatt der Eltern, aber der Fahranfänger kann so selbst keine Schadenfreiheitsklasse erfahren.

Besser ist es deshalb, der Fahrneuling sammelt von Anfang an eigene schadenfreie Jahre. Bei der Versicherung eines Leichtkraftrades ab dem Alter von 16 Jahren zum Beispiel.

© Saskia Massink - Fotolia.comBei der Versicherung des ersten Pkws für den jungen Fahrer ist es daher sinnvoll, nach Fahrzeugmodellen Ausschau zu halten, die eine günstige Versicherungseinstufung in den Typklassen haben. Dadurch können junge Fahrer am meisten Versicherungsbeitrag sparen.

Zusätzlich lohnt sich ein transparenter Versicherungsvergleich. Außerdem sollte sich mein Neffe möglichst viele Informationen einholen. Viele Versicherungsgesellschaften bieten nämlich auch spezielle Rabatte. So kann man zum Beispiel auch als Fahranfänger sparen, wenn man im Besitz einer Bahncard oder einer Jahreskarte für den öffentlichen Personennahverkehr ist, an einem Sicherheitstraining teilgenommen hat oder wenn nur der Versicherungsnehmer den Wagen fährt.

Eine reizende Idee hatte mein Neffe ja noch: Ich soll da was für ihn „drehen“, weil ich ja an der Quelle sitze. Vergiss es, mein Lieber, so etwas geht nun wirklich nicht.

Fahren mit lauter Musik

Mittwoch, 16. September 2009

Hundeohren sind viel empfindlicher als die Ohren von Zweibeinern. Deshalb finde ich, hat laute Musik im Auto nichts zu suchen. Aber mit der Meinung stehe ich nicht alleine da. Der Gesetzgeber stimmt da mit mir voll und ganz überein.

Dazu ein kleiner Auszug aus § 23 StVO: Der Fahrzeugführer ist dafür verantwortlich, dass seine Sicht und das Gehör nicht durch die Besetzung, Tiere, die Ladung, Geräte oder den Zustand des Fahrzeugs beeinträchtigt werden. So besteht durch zu laute Musik die Gefahr, dass andere Verkehrsteilnehmer oder Einsatzfahrzeuge wie Krankenwagen oder Feuerwehr mit Sonderzeichen nicht gehört werden.

Es hat wohl einen Grund, dass der ADAC beim Fahrsicherheitstraining, insbesondere mit jungen Fahrern, auf die Auswirkungen von zu lauter Musik eingeht.

Aber zu laute Musik stellt nicht nur eine Gefahr, sondern auch eine Lärmbelästigung für Anwohner und andere Verkehrsteilnehmer – aber  auch für kleine Hunde – dar. Gegen die Krach-Macher kann man sogar Anzeige erstatten. Ob das wohl auch für Hunde gilt?

Wuff Wuff

Direct Line – Test und Preisvergleich

Montag, 14. September 2009

Getestet und für gut befunden – das wurde die Direct Line. Denn die Stiftung Warentest hat im Heft 12/2008 Kfz-Haftpflicht- und Vollkaskoversicherungen für Kleinwagenmodelle ganz genau unter die Lupe genommen.

Das Ergebnis war für mich nicht wirklich überraschend. Die Direct Line wurde im Beitragsniveau bei Haftpflicht, Teilkasko und Vollkasko weit besser bewertet als der Durchschnitt. Ausführlicheres zum Test erfahren Sie im Heft 12/2008 der Zeitschrift Finanztest.

Nur wenige Monate später bestätigte die Stiftung Warentest im Heft 04/2009 der Direct Line auch einen Spitzenplatz im Praxistest Tarifrechner.  Die Direct Line wurde weiterhin bei der Vertragsabwicklung und Information im Test mit „gut“ bewertet.

Was solch gute Ergebnisse in unabhängigen Tests zu Zeiten der Abwrackprämie bedeuten, zeigen die unzähligen Angebote, mit denen Kfz-Versicherer derzeit locken. Nur leider halten die nur selten, was sie versprechen. Dem entgegen konnte sich die Direct Line mit Angeboten zur Abwrackprämie unter den besten acht Neuwagen-Tarifen für Haftpflicht und Vollkasko im Test der Stiftung Warentest platzieren.

Bei Direct Line gilt halt noch: „What you see, is what you get“ und daran halten wir uns konsequent. Unsere Kunden sollen das bekommen, was sie von uns erwarten: faire Angebote, Topp Leistungen, günstige Preise und hervorragender Service. All das machen wir aber nicht, um bei unabhängigen Tests prämiert zu werden, sondern für Sie, den Kunden!

Mit neuer Website in den Herbst!

Freitag, 11. September 2009

Ich habe dieser Tage nicht schlecht gestaunt, als sich eine komplett neue Website in der Scheibe meines Aquariums gespiegelt hat: Seit dem 01.09. kann man unser Online-Angebot unter www.directline.de im neuen Gewand betrachten!

Da mein Aquarium in der Schadensabteilung steht, habe ich mich natürlich besonders gefreut, dass die wichtige Funktion „Schaden melden“ nun sehr kundenfreundlich an zentraler Stelle im Hauptmenü der Website platziert wurde:

Hauptnavigation

Darüber hinaus lassen sich viele Kernfunktionen und Dialogelemente der neuen Website nun wesentlich schneller und einfacher bedienen. Besonders wichtig war die maximale Transparenz des Angebotsrechners. Ein absolutes Novum für Kfz-Versicherer: auch die nicht für das Angebot ausgewählten Deckungen und Leistungen werden während der Angebotsberechnung angezeigt, so dass der Kunde bereits mit Angebotsberechnung eine gute Leistungsübersicht erhält! So gibt es nach dem Abschluss einer Versicherung keine bösen Überraschungen.

Da uns die Meinung unserer Kunden sehr am Herzen liegt, war es zudem naheliegend, auch Nutzerbeteiligungsmöglichkeiten auf der neuen Website anzubieten. Zu diesem Zweck gibt es nun im Servicebereich eine Bewertungsfunktion, mit der Informationen zu häufig gestellten Fragen bewertet werden können:

Kundenbewertung

Die Bewertung der Service-Artikel durch unsere Kunden wird uns dabei helfen, die Website kontinuierlich zu verbessern.

Ganz besonders stolz sind meine menschlichen Kollegen auf die neue Service-Stoppuhr: Diese ermöglicht es auf die Sekunde genau anzuzeigen, wie schnell unsere Kunden zu Ihrem persönlichen Angebot kommen oder auch wie lange die Abwicklung eines Schadenfalls im Durchschnitt dauert. Im letzten Monat beispielsweise lag die durchschnittliche Wartezeit, bis unsere Kunden einen Service-Mitarbeiter der Direct Line telefonisch erreichen konnten, bei gerade einmal einer Minute und zwei Sekunden – lange Warteschleifen gibt es bei uns nicht:

Service-Stoppuhr

Mein persönliches Fazit

Sieht schick aus, der neue Webauftritt von Direct Line! Wir sind gespannt auf Ihre Meinung!

Bla und Blubb
Amalia


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