Monatsarchiv für Juli 2009

Praktische Satteltaschen für Motorradfahrer

Mittwoch, 29. Juli 2009

Als Motorradfahrer braucht man nicht viel, um glücklich zu sein. Die sieben Sachen, die man dennoch benötigt, sind schnell verstaut in praktischen Satteltaschen.

Aber Satteltasche ist nicht gleich Satteltasche. Beim Kauf sollte man einiges beachten. Da Satteltaschen meist ohne spezielles Trägersystem befestigt werden, hängen sie teilweise recht wackelig an der Maschine. Ein Abstandshalter verleiht dem Ganzen da zum Beispiel mehr Stabilität und verhindert, dass die Tasche ins Hinterrad gerät. Noch mehr Sicherheit bieten Satteltaschenclips zum Einhängen an die Rohrträger.

Beim Thema Befestigung scheiden sich allerdings die Geister: klassischerweise werden Satteltaschen mit Riemen dauerhaft am Motorrad befestigt. Für alle, die mit den Taschen flexibel bleiben möchten, gibt es als Alternative abnehmbare Systeme. Ob diverse Reißverschluss- und Klettsysteme, bei Bedarf abschließbare Drehverschlüsse oder einfache Karabinerhaken – alle Systeme bieten dem Fahrer die Möglichkeit, seine Satteltaschen jederzeit und überall hin mitzunehmen. Als Diebstahlschutz kann ein Schließzylinder nachgerüstet werden. Wer weniger Wert auf Flexibilität als auf Stabilität legt greift zu Systemen, die fest an das Motorrad geschraubt werden.

Mit Sack und Pack allzeit gute Fahrt!

Motorradreifen – Worauf kommt es an?

Donnerstag, 23. Juli 2009

Anfragen von Motorradfahrern drehen sich oft um die Frage: Worauf kommt es bei Motorradreifen an? Klar, dass das ein wichtiges Thema für Direct Line als Motorradversicherer für die Gewährleistung des Versicherungsschutzes ist.

Jeder Motorradfahrer ist für den verkehrssicheren Zustand seines Motorrads verantwortlich. Von der Bereifung darf keine Gefahr für den Fahrer und seine Umgebung ausgehen. Um diese Ansprüche zu erfüllen, reicht es nicht aus, lediglich auf den richtigen Luftdruck, die Reifenqualität, die Reifenaufschrift (Informationen zur Reifenbreite, Reifenbauweise und zugelassenen Geschwindigkeiten) und eine ausreichende Profiltiefe zu achten. Besondere Aufmerksamkeit sollte auch der Reifenbindung des Herstellers gelten. Aber auch das ist einfacher als es die Rechtslage in der Behördenwüste Deutschland auf den ersten Blick vermuten lässt.

Motorradreifen sind im Fahrzeugschein eingetragen, weshalb die Auswahl zunächst sehr begrenzt ist. Allerdings darf man die Reifenbindung beim TÜV austragen lassen, wenn der Maschinenhersteller keine spezielle Bereifung vorsieht. Ist dies erfolgt, kann in Grenzen eine freiere Reifenwahl erfolgen. Für ein sicheres Fahrverhalten und Fahrspaß gilt nach wie vor, dass die Kombination aus Motorrad und Reifen passen muss. Denn jedes Motorrad kann mit verschiedenen Reifentypen ein unterschiedliches Fahrverhalten zeigen.

Keine Reifenbindung vom Fahrzeughersteller heißt aber nicht, dass man willkürlich Reifen montieren kann, sondern es ist nach wie vor ein Gutachten erforderlich. Wer sich auf nicht getestete Reifen ohne Freigaben einlässt, darf sich später nicht beschweren, wenn er sich um Kopf und Kragen fährt. Denn keine Vorgaben vom Fahrzeughersteller heißt auch keine Haftung durch den Hersteller.

Bla und Blubb
Amalia

Uff zwee Rädern sicher durch den Sommer

Montag, 20. Juli 2009

Wat für schnieke Cabrios gilt, gibbet och für heiße Maschinen uff zwee Rädern: Saisonversicherungen. Wer eene Saisonversicherung hat, kann sein Motorrad janz jetrost in den kalten Wintermonaten in der Jarage stehen lassen, ohne dafür Versicherungsbeiträge zu zahlen. Denn mit ‘nem Saisonkennzeichen zahlt man ooch nur für die Saison.

Kommt dann im Frühjahr zum ersten Mal die Sonne raus, kann die Fahrt direkt losjehn. Aber Vorsicht! Saß man mehrere Monate nicht uff der Maschine, sollte man nicht direkt mit Höchstjeschwindigkeit starten, sondern sich erst eine kleene Eingewöhnungszeit jönnen. Außerdem sollte man die Maschine einer gründlichen Inspektion unterziehen – schließlich stand sie ne janze Weile einfach nur rum.

Damit die Zeitungen nach Saisonstart nicht Jahr für Jahr wieder voll sind mit schweren Motorradunfällen, sollten sich alle – ob Biker oder Autofahrer – an eine jegenseitige Rücksichtnahme halten. Soll heißen: keene riskanten Überholmanöver, keene Zigarettenkippen aus dem Fenster werfen und den Verkehr jenau beobachten.

So kommen alle heil ans Ziel – egal wie viele Reifen man unterm Hintern hat.

Tschüssikowski, der Klaus

Tour mit wertvoller Fracht

Mittwoch, 15. Juli 2009

Vorsicht bei Fahrt mit Sozius

Frauchen hat einen neuen Freund. Eigentlich ein ganz netter Kerl, wenn er mein Frauchen nicht Tag für Tag in Gefahr bringen würde. Denn dieser Mann ist passionierter Motorradfahrer und nimmt mein Frauchen gerne als Sozius auf Spritztouren mit. Ich hoffe der gute Mann weiß, worauf man bei einer Fahrt mit Sozius achten muss.

Am liebsten wäre mir natürlich, wenn mein Frauchen auf einem eigenen Sattel Platz nehmen könnte. Aber wenn ich es richtig gesehen habe, muss sie mit dem rückwärtigen Teil der Sitzbank, dem sogenannten Soziusplatz, Vorlieb nehmen. Zumindest ist der mit ordentlichen Festhaltemöglichkeiten und Fußrasten ausgestattet. Natürlich bekommt mein Frauchen vor jeder Fahrt einen Helm übergestülpt, mit dem sie irgendwie lustig aussieht. Aber sicher ist sicher. Deshalb bin ich froh, dass sie sich auch mit spezieller Motorradkleidung ausstaffiert hat. Die schützt im Ernstfall nämlich nicht nur den Fahrer, sondern auch den Sozius.

Es hat mich auch sehr beruhigt, dass der Neue meinem Frauchen vor der ersten Tour eindeutige Anweisungen gab: Er vereinbarte mit ihr Klopfzeichen für eine wortlose Kommunikation und versprach ganz piano zu beginnen. Außerdem gab er ihr den Tipp, am Anfang erst einmal eine Strecke mit geschlossenen Augen fahren, um das Fahren zu spüren und später bei Kurvenfahrten über die kurveninnere Schulter zu schauen. Nur die Instruktion mit der Notwendigkeit von engem Körperkontakt gefiel mir nicht wirklich, meinem Frauchen dafür umso mehr.

Aber eigentlich bin ich ihm für seine Vorsicht dankbar. Denn wenn meinem Frauchen etwas passiert, kann ich ziemlich ungemütlich werden. Und ich garantiere: ich will dann nicht „nur spielen“.

Wuff Wuff

Verbandskasten

Freitag, 10. Juli 2009

Neulich rief eine Kundin hier bei uns in der Schadensregulierung an, um einen Schaden an ihrem Fahrzeug zu melden. Doch was sie dann erzählte, ließ mir die Schuppen zu Berge stehen.

Sie war in einen Unfall auf einer Landstraße geraten, wobei sich der Unfallgegner schwere Schnittwunden zu gezogen hatte. Schnell hielten einige Leute an – doch was dann passierte, ist wirklich unglaublich. Niemand konnte helfen, da Verbandskästen entweder komplett fehlten oder nur spärlich bestückt waren. Schließlich kämpfte sich unsere Kundin noch völlig unter Schock aus ihrem Fahrzeug und hielt den „Helfern” ihren Verbandskasten hin.

Sie sehen, manchmal kann der Verbandskasten Lebensretter sein – und sollte deshalb ganz besondere Aufmerksamkeit durch Sie genießen. Denn neben reiner Anwesenheit bedarf jeder Verbandskasten regelmäßiger Kontrolle und Pflege.

Was alles in den Verbandskasten gehört und viele weitere nützliche Tipps, lesen Sie hier. Oder schauen Sie sich gleich dieses praktische Video an und sehen Sie nicht nur den gesetzlich vorgeschriebenen Inhalt, sondern auch gleich wie man was im Notfall verwendet.

Wie sieht´s bei Ihnen aus? Ist Ihr Verbandskasten auf dem neusten Stand?

Bla und Blubb
Amalia


© RBS Insurance Services Limited. Alle Markenrechte vorbehalten.Kontakt | Impressum | Datenschutz