Monatsarchiv für Mai 2009

Rückwärts fahren – besondere Sorgfalt

Mittwoch, 27. Mai 2009

Rückwärts fahren ist schon eine Kunst für sich. Da kann es schon mal zu kuriosen Situationen kommen. Aber im Rückwärtsgang in eine Radarkontrolle zu fahren, das schaffen nur die wenigsten.

Dabei steht doch schon in der Straßenverkehrsordnung geschrieben, dass beim Rückwärtsfahren besondere Sorgfalt geboten werden muss, damit die Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist (§ 9 Absatz 5 StVO).

Kann der Rückwärtsfahrende den Raum hinter seinem Fahrzeug nicht vollständig überblicken, muss er sich eines Einweisers bedienen. Blindlings rückwärts fahren oder nur auf die eingebaute Einparkhilfe zu vertrauen ist grob verkehrswidrig. Das hat ein Mann aus dem Kreis Düren am eigenen Leib erfahren, der nichtsahnend seiner Frau beim Einparken half und von dieser beim Rückwärtsfahren übersehen wurde.

Führerschein mit 17

Freitag, 22. Mai 2009

17 Jahr, blondes Haar, so stand er vor mir – und hatte einen Führerschein in der Hand. Statt Freude zur bestandenen Führerscheinprüfung meines 17-jährigen Neffen, überkam mich die pure Angst. Der Kleine, der mir doch erst vorgestern mit dem Dreirad über die Füße fuhr, soll ganz offiziell einen PKW bewegen? Unvorstellbar!

Mir ist das so ganz und gar nicht geheuer. Dabei hatte doch auch er das komplette Programm mit Theorie-Unterricht, Fahrstunden und Prüfungen durchlaufen – nur halt alles schon ein Jahr früher. Es begann damit, dass er sich mit 16-einhalb Jahren zur Fahrausbildung angemeldet und einen Antrag beim zuständigen Amt gestellt hatte. Nur so konnte alles seinen rechten Weg gehen.

Nach der bestandenen Prüfung gab es lediglich eine Bescheinigung – sein „Führerschein mit 17″ ist streng genommen ein Begleitetes Fahren. Ohne eine im Antrag genannte, mindestens 30-jährige Begleitperson darf er sich noch nicht hinters Steuer setzen. Vorteil ist, dass die zweijährige Probezeit auch schon mit 17 beginnt und demnach mit 19 endet. Erst an seinem 18. Geburtstag kann er diese Bescheinigung gegen einen „richtigen” Führerschein eintauschen.

Solange heißt es nur mit Mama, Papa oder mit der Tante (das bin leider ich) auf dem Beifahrersitz fahren.

Gasantrieb

Mittwoch, 13. Mai 2009

Wenn ich Gas höre, denke ich immer zuerst an den langweiligen Chemieunterricht als ich noch die Schulbank gedrückt habe und unweigerlich auch daran, dass dieses Fach nicht zu meinen besten gehörte – eher im Gegenteil.

Doch ganz anders bei dem Wort „Gasantrieb”. Denn der hat wirklich etwas für sich. Denn im Gegensatz zu Modellen mit Benzin- oder Dieselmotoren, sind Modelle mit Gasantrieb eine wahre Spritspar-Alternative. Aber die Verwendung eines Gasantriebs ist nicht nur billiger, sondern auch deutlich sauberer. Der Antrieb der Saubermänner erfolgt durch 99 Prozent reinen Methans, das im Motor nahezu rückstandslos verbrannt wird. Erdgas enthält dabei nur rund 15 Prozent der Schadstoffe eines vergleichbaren Benzinmotors. Abgasbestandteile wie Ruß, Schwefel und Benzol entfallen.

Die wenigen Nachteile wie hohe Umrüstungskosten und ein dünn gesätes Gastankstellennetz werden mich nicht davon abhalten, meinem Auto einen Gasantrieb verpassen zu lassen. Denn dank der vielen Vorteile dieser Antriebsart, klingt „Gas” auf einmal wie Musik in meinen Ohren.

Abwrackprämie

Freitag, 8. Mai 2009

Verschrottung von Schmuckstücken

Ich weiß, wie schwer es ist, sich von manchen Dingen zu trennen. Auch von Autos. Denn es gibt Schmuckstücke, die haben neben einem tatsächlichen Wert auch einen persönlichen, ideellen. Und auch wenn mit der Abwrackprämie schnell verdiente 2.500 Euro winken, sollte man sich bei so manchem Liebhaberstück überlegen, ob es das wirklich wert ist.

Neulich kontaktierte uns zum Beispiel ein Kunde aufgrund unserer 12-für-10-Aktion. Mit der 12-für-10-Aktion würde er bei Verschrottung nicht nur die Abwrackprämie kassieren, sondern auch in der Versicherung sparen können.

Bei seinem Fahrzeug handelt es sich um ein echtes Liebhaberstück, einen Fiat Barchetta. Damit stand eine Verschrottung für den Kunden keinesfalls zur Debatte. Als Beweis hat er uns ein paar Fotos seines Schmuckstücks mit gesandt, die wir sogar hier im Blog veröffentlichen dürfen.

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Zwar gilt sein Auto (noch) nicht als Youngtimer, aber mehr als 2.500 Euro ist es sicherlich wert – vom ideellen Wert einmal ganz zu schweigen. Abschließend unterstrich der Kunde, dass er die Prämie zudem lieber jemanden gönne, der eine richtige Schrottkiste abgäbe.

Leider kommt es immer häufiger vor, dass das eine oder andere Schmuckstück wegen der Abwrackprämie in der Schrottpresse landet. Und ohne Trennungsschmerz wird das auch noch hingenommen. Einfach unglaublich.

Rußpartikelfilter

Dienstag, 5. Mai 2009

Filter sind wichtig. Niemand trinkt ungefilterten Kaffee (doch viele „türkisch”) und kaum einer raucht Zigaretten ohne Filter. Wie wichtig Filter sind, muss gerade ich wissen. Ohne Filter wären wir hier im Aquarium aufgeschmissen. Und genauso wichtig sind Rußpartikelfilter. Sie filtern das aus den Abgasen, was niemand in der Luft haben möchte. Rußpartikelfilter reduzieren die im Abgas von Dieselmotoren vorhandenen Partikel. So gelangen weniger Schadstoffe in die Umwelt.

Zum Glück wurde das in Deutschland erkannt. Seit 2007 fördert deshalb die Regierung mit verschiedenen Konzepten Fahrzeughalter, die auf Rußpartikelfilter setzen unter anderem mit Steuerersparnissen oder der Einführung der Umweltplakette.

Ob Rußpartikelfilter oder Wasserfilter – Filter sind einfach eine tolle Erfindung. Wer hat eigentlich den ersten Filter erfunden? Weiß man das? Dem würd ich gerne mal die Flosse schütteln…

Bla und Blubb
Amalia


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