Monatsarchiv für Februar 2009

Auto fit fürs Frühjahr machen

Mittwoch, 25. Februar 2009

Der Frühling naht. Doch vergessen Sie vor lauter Frühlingsgefühlen Ihr Auto nicht. Denn nicht nur die heimischen vier Wände benötigen einen gründlichen Frühjahrsputz, sondern auch Ihr Auto. Die kalte Jahreszeit kann einem Auto mit Frost, Schmutz und Streusalz nämlich ganz schön zu schaffen machen.

Nach dem Winter lohnt sich ein gründliches Waschprogramm für den Wagen, damit Salzrückstände, Ruß- und Schmutzpartikel möglichst gründlich entfernt werden. Wichtig ist dabei, dass beim Waschen genügend Wasser verwendet wird, Sandkörnchen können dann weniger Schaden anrichten. Für den vollen Durchblick beim ersten Aprilschauer lohnt sich ein Scheibenwischer-Check und das Auffüllen der Scheibenreinigungsanlage (denken Sie bitte an den Frostschutzzusatz, solange noch mit Frost zu rechnen ist).

Bringen Sie zum Schluss die Sommerreifen an – jedoch frühestens Anfang April, wenn kein Bodenfrost mehr zu erwarten ist. Vor dem Wechsel auf die Sommerreifen sollten diese auf ausreichende Profiltiefe und eventuelle Beschädigungen hin überprüft werden. Wir empfehlen, die Reifen nicht erst bei Erreichen der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern auszutauschen.

Die Winterreifen sollte man gründlich reinigen und dann trocken, kühl und dunkel einlagern.

Ich werde den Frühjahrs-Check so schnell wie möglich erledigen, dann kann ich mich danach voll und ganz den Frühlingsgefühlen widmen…

Strichmännchen-Zeichnungen

Donnerstag, 19. Februar 2009

Wenn ein Unfall passiert ist und dieser der Versicherung gemeldet werden soll, dann ist zumeist eine Skizze des Unfalls unverzichtbar. Doch manchmal bekommen wir wirklich witzige Unfallskizzen. Eine Skizze zeigte eine Kreuzung, das Unfallauto und einen Pfeil auf eine Stelle der Straße mit dem Kommentar: „Landeplatz des Fahrrads, nachdem es über mein Auto flog.“ Sehr makaber.

Unfallskizzen einfach online erstellenAuf einer anderen Skizze spazierten Strichmännchen über die Straße und an den beiden zusammengeprallten Autos stand groß und dick „BUMS“.

Sollten Sie eine Unfallskizze zeichnen müssen, dann habe ich einen Tipp: Hier können Sie online eine Unfallskizze erstellen, ganz professionell.

Eiskratzen – lästige Pflicht für Zweibeiner

Montag, 16. Februar 2009

Was für ein Glück: Das Phänomen Kratzen ist mir völlig fremd. Seien es juckende Stellen hinterm Ohr wie bei meinem Kollegen Bruce oder vereiste Windschutzscheiben als Gründe fürs Kratzen – solche Probleme kenne ich in meinem angenehm temperierten Aquarium nur vom Hörensagen.

Dabei ist gerade der zweite Grund fürs Kratzen im Straßenverkehr nicht zu verachten. Laut § 23 StVO hat jeder Fahrer dafür zu sorgen, dass seine Sicht nicht durch den Zustand des Fahrzeuges beeinträchtigt wird. Dazu gehört auch, alle Fahrzeugscheiben von Eis zu befreien.

879102-largeDoch wie bewerkstelligt man das am besten? Die meisten greifen nachwievor zur unbequemsten Methode, dem herkömmlichen Eiskratzer. Doch durch feine Staub- und Sandpartikel verkratzt die Scheibe schnell. Und auch die Finger müssen ganz schön leiden.

Die Eisschicht kann man alternativ mit Alkohol, mit chemischen Produkten wie speziellem Enteiserspray, entfernen. Garantiert schneller und fingerfreundlicher.

Vorsicht sei geraten bei altbekannten Hausmittelchen wie Wärmflasche auf dem Armaturenbrett oder Wasser auf die betroffenen Scheiben zu gießen – das macht es meist noch schlimmer oder kann zur Zerstörung der Windschutzscheibe führen.

Ach, was lob ich mir meine eisfreie Zone – ganz ohne Kratzen.

Bla und Blubb
Amalia

Wenn die Türe zu bleibt …

Dienstag, 10. Februar 2009

Wenn es draußen bitterkalt ist und die Temperaturen unter Null sinken, dann sieht man morgens wieder überall Zweibeiner an ihren Autotüren ziehen und zerren. Denn Eis macht so manche Autotür unbezwingbar. Was für mich ein amüsantes Schauspiel ist, ist für viele aber ein großes Ärgernis.

Doch was tun bei vereisten Schlössern und Autotüren?

Gewalt ist auch hier keine Lösung. Gegen eingefrorene Autoschlösser hilft immer noch der gute alte Enteiser am besten. Doch wenn der ausgerechnet im Auto liegt, hilft ein kleiner Trick. Einfach den Schlüssel mit einem Feuerzeug erwärmen, um das Eis im Schloss zum Schmelzen zu bringen. Um Schäden zu vermeiden, sollte man bei Fahrzeugen mit Zentralverriegelung auf diese Variante verzichten. Hartgesottene erreichen das gleiche Ergebnis, indem Sie den Schlüssel schnell reiben oder gezielt gegen das Türschloss hauchen.

Da aber immer mehr Autos per Fernbedienung geöffnet werden, gibt es das Problem zugefrorener Autoschlösser immer seltener. Dennoch lässt sich das Auto manchmal nicht öffnen, weil die Tür am Rahmendichtgummi festgefroren ist. Um dies vorzubeugen sollte man das Dichtungsgummi vor Beginn des Winters mit einem handelsüblichen Silikon- oder Talgstift behandeln. Auch das alte Hausrezept des Einreibens mit Glyzerin hilft da weiter.

Zum Glück macht ihr Zweibeiner andauernd merkwürdige Dinge. Wenn ich mich schon nicht mehr über an Autotüren zerrenden Menschen amüsieren kann, finde ich bestimmt ganz schnell etwas Neues, was mich erheitert.

Wuff Wuff

Abwrackprämie: „Wracks“ werden prämiert

Donnerstag, 5. Februar 2009

Hör ich das Wort Wrack, denk ich unweigerlich an Piraten. Und so manches versunkene Piratenschiff birgt noch echte Schätze. Seit dem 14. Januar 2009 können dank der Abwrackprämie auch deutsche „Pkw-Wracks” mehr wert sein als man vermutet, denn das Bundeskabinett beschloss eine Abwrackprämie im Wert von 2.500 Euro.

Doch was soll diese Abwrackprämie überhaupt sein? Eigentlich ganz simpel: Wer als Privatperson seinen alten Pkw verschrottet, bekommt Geld für einen neuen. Dabei ist allerdings noch einiges zu beachten. So muss die Erstzulassung des Altfahrzeugs vor dem 14. Januar 2000 stattgefunden haben, das Altfahrzeug muss also mindestens neun Jahre alt sein. Weiterhin muss nachgewiesen werden, dass das Fahrzeug zwischen dem 14. Januar und dem 31. Dezember 2009 durch einen anerkannten Demontagebetrieb verschrottet wurde. Aber das an dessen Stelle anzuschaffende Neufahrzeug oder Jahreswagen hat auch einige Bedingungen zu erfüllen: Der Pkw muss mindestens über Euro 4 Norm verfügen. Bei Neufahrzeugen gilt eine Erstzulassung, Jahreswagen dürfen nicht länger als ein Jahr einmalig auf einen Kfz-Hersteller, dessen Vertriebsorganisationen oder dessen Werksangehörigen, einem Kfz-Händler, eine herstellereigene Autobank, ein Automobilvermietungsunternehmen oder eine Automobilleasinggesellschaft zugelassen gewesen sein.

Doch wie immer, wenn es Geld gibt, muss man schnell sein. 13 Millionen Pkw kommen für die Prämie in Höhe von 2.500 Euro potenziell in Frage. Mit der eingeplanten Summe von 1,5 Milliarden Euro können jedoch maximal 600.000 Prämien bezahlt werden. Wenn das Geld verteilt ist, ist Schluss.

Auf auf, ihr Leichtmatrosen deutscher Straßen-Wracks. Wessen Pkw älter als neun Jahre ist und wem ein Neuwagenkauf eh bevorsteht, der sollte jetzt zuschlagen und sich bei Vater Staat für die nette Finanzspritze bedanken.


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