Monatsarchiv für Dezember 2008

Einlagerung von Sommerreifen

Montag, 8. Dezember 2008

So leicht kann ich meine Frau auch nach so langer Zeit noch durcheinanderbringen. „Schatz, ich bring die Reifen ins Hotel.” Daraufhin sie: „Du machst was? Reifen? Und welches Hotel überhaupt?”

Was die Einlagerung von Sommerreifen angeht, das ist bei uns mein Metier. Daher kann sie nicht wissen, dass wir unsere Sommerreifen schon längst nicht mehr auf einem Felgenbaum im Keller einlagern, sondern die Reifen praktisch bei unserer Werkstatt unterbringen können. Dort nennt man diese Winterresidenz liebevoll Hotel. Tolle Möglichkeit: platzsparend und die Reifen sind immer gleich da, wo sie hingehören.

Dass die Wintervorbereitungen meiner Frau keinen Reifenwechsel und die damit verbundene Einlagerung von Sommerreifen mit einbeziehen, davon habe ich ja erst neulich berichtet. Nachdem sie erfahren hat, dass die Reifen nicht mehr unnötig Platz wegnehmen, hat sie auch gleich angefangen zu planen, wozu sie diesen nutzen könnte. Hätte ich doch bloß nichts gesagt…

Vorsicht! Portable Navigationssysteme

Dienstag, 2. Dezember 2008

Diebstahl leicht jemacht

Portable Navigationssysteme – ein Diebstahl der tragbaren Pfadfinder kann jeden treffen. Och mir.

Dabei hab ick immer jedacht, wenn ick dat Navi nur nachm jebrauch untern Sitze leg, dann passiert och nüscht. Aber weit jefehlt. Sogar vor der eigenen Haustür ist man vor nüscht mehr sicher. Da kommt man morjens ausm Haus, will zur Maloche und dann sowat. Scheibe eenjeschlagen und dat jute Ding entwendet.

Und als ob dat nicht reichen würde, diese kleenen Dinger sind nicht mal versichert. Denn es gilt nun mal: Bei diesem neumodische Zeugs – diese portablen Navigationssysteme – Diebstahl und der dadurch entstehende Schaden wird bei nicht fest installierten Jegenständen nicht jedeckt.

In Zukunft merk ick mir uff jeden Fall, datt ick nüscht mehr im Auto liegen lasse, och nicht, wenn ick nur kurz Schrippen hole. Selbst die Halterung werd ick nun immer mit abbasteln, denn für Profis reicht nur der kleenste Hinweis, datt een Navi im Auto seen könnte und sie schlagen dir nur uff Verdacht die Scheibe een.

Naja, bis ick mir een neues Navi gönne, ärger ick mir bei jeder Fahrt uffs Neue, datt ick mir wieder uff meenen eigenen Orientierungssinn verlassen muss. Aber vor allem darüber, datt mir keen Navi mehr mit eener charmanten Frauenstimme den Weg weist. Dat liebliche „In 200 Metern biegen Sie bitte rechts ab” wird mir fehlen …

Tschüssikowski, der Klaus


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