Monatsarchiv für Oktober 2008

Autopanne – was ist zu tun?

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Einmal meldete sich ein Direct Line Kunde bei uns, der eine Reifenpanne hatte und verlangte, dass wir kommen und seinen Wagen wieder straßentauglich machen. Nun ja, diese Aufgaben überlassen wir lieber den Experten der Straße und so verwiesen wir den Herrn freundlich an eine unserer bekannten Schutzbrief-Partnerwerkstätten. Das man die Abläufe in der Aufregung schon mal durcheinander bringt, ist verständlich, daher möchte ich erzählen, was ich von den Mitarbeitern der Schadensregulierung gelernt habe:

Die richtigen Handgriffe im Fall einer PanneIm Falle einer Autopanne heißt es erst einmal, Ruhe zu bewahren. Auf der Autobahn bedeutet das z.B., möglichst den rechten Seitenstreifen zu erreichen und vorsichtig zur rechten Seite aus dem Auto auszusteigen. Panische Reaktionen führen laut RP Online häufig zu Unfällen und vor allem Kinder müssen in diesem Moment unter Kontrolle gehalten werden.

Ist die Situation erst einmal entschärft, sollten Sie ein Notfalltelefon aufsuchen oder per Handy Helfer herbeiholen. Erst wenn alle Schwierigkeiten und der größte Schock überwunden sind, sollte daran gedacht werden, die Versicherung zu kontaktieren.

Bla und blubb
Eure Amalia

Beweggründe beim Autokauf

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Laut dem carmondo-Blog achten die Deutschen beim Autokauf momentan vorrangig auf den Spritverbrauch und die Sicherheit, während Motorleistung, Design und Komfort in den Hintergrund treten. Dieser Trend hängt natürlich auch eng mit dem steigenden Spritpreis und der zunehmenden Ölknappheit zusammen.

Sparsame und sichere Autos werden natürlich auch von den Versicherungen bevorzugt. Ist ein Fahrzeugmodell weniger oft in Unfälle verwickelt, so senkt dies in der Regel den Beitragssatz. Hier kann der Fahrzeughalter also doppelt sparen, wenn er beim Fahrzeugkauf sorgfältig abwägt.

Entscheidend für den Versicherungsbeitrag ist u.a. die Typenklasse. Hier werden Autotypen neben anderen Kriterien nach der Anzahl ihrer Beteiligungen an Verkehrsunfällen eingestuft. Sportliche Wagen haben hierbei meist das Nachsehen im Vergleich zu kleinen Stadtautos wie dem Smart oder dem Renault Twingo.

Eis, Schnee und rechtzeitig Winterreifen

Donnerstag, 16. Oktober 2008

Zur Zeit stehen die Telefone hier gar nicht mehr still. Und alle haben die gleiche Frage:

Wann ist der beste Zeitpunkt, um meinem Auto Winterreifen aufziehen zu lassen? Es wird ja mittlerweile schon wieder mächtig kalt…

Ach was?!? Das hab ich auch schon bemerkt! Ich verliere mein schönes Sommerfell und an Gassi gehen in der Kälte mag ich gar nicht denken. Wenn es dann auch noch glatt wird, schlitter und rutsch ich armer, kleiner Hund nur noch von A nach B. So etwas wie Winterreifen für Hundepfoten hat wohl noch niemand erfunden, oder? Was habt ihr Menschen es doch gut, ihr setzt euch in euern warmen fahrbaren Untersatz und kommt heil am Ziel an. Vor allem wenn ihr rechtzeitig dran gedacht habt, auf euer Auto Winterreifen aufzuziehen! Doch wann denn nun? “Von O bis O – von Oktober bis Ostern” – so lautet eine landläufige Regel zur Dauer der Winterreifensaison. Seit Mai 2006 kann ein Nichtbenutzen von Winterreifen teuer werden: Wer reifentechnisch nicht “an die Wetterverhältnisse angepasst” auf der Straße fährt (§2 Abs. 3a StVO), muss neben den Sicherheitsrisiken mit einem Verwarnungsgeld von 20 Euro bzw. bei einer Verkehrsbehinderung mit einem Bußgeld von 40 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen.

Die veränderte Gesetzeslage bedeutet allerdings keine generelle Winterreifenpflicht. Meine Kollegen von Direct Line empfehlen als Versicherer generell in der kalten Jahreszeit den Einsatz von Winterreifen. Damit Sie nicht je nach Wetterlage doch einen unerwarteten Reifenwechsel bewerkstelligen oder das Auto stehen lassen müssen, halten wir die „O bis O Formel” für normale Regionen in Deutschland als ganz brauchbare Faustformel.
Und solange noch niemand Winterreifen für Hundepfoten erfunden hat, rutsche ich im Winter fleißig weiter vor mich rum.

Wuff, Wuff

Wildwechsel – Vorsicht sonst knallt´s

Montag, 13. Oktober 2008

Was geht es mir doch gut in meinem schönen Aquarium. Fröhlich kann ich Tag ein Tag aus hin und her schwimmen – ohne dass mir je eine Gefahr begegnet.

Auf den Straßen sieht es da schon anders aus. Was ich hier so in der Schadensregulierung mitbekomme, knallt es gerade jetzt immer häufiger aufgrund von Wildwechsel. Die meisten Unfälle passieren in der Dämmerung der Abend- und frühen Morgenstunden, wobei es gerade zwischen Wäldern und Feldern besonders gefährlich werden kann.

Zur Vermeidung von Unfällen sollten Sie Folgendes beachten: An gefährlichen Stellen mit erhöhter Wildwechsel-Frequenz sind Gefahrenschilder aufgestellt, die unbedingt befolgt werden sollten. Auch sonst gilt an den relevanten Stellen: Tempo runter und den Fahrbahnrand im Auge behalten. Wenn ein Wild Ihren Weg kreuzt, dann niemals unkontrolliert bremsen oder ausweichen. Und bedenken Sie, ein Wild kommt selten allein und verhält sich meist unberechenbar. Deshalb blenden Sie ab, damit das Wild einen Fluchtweg finden kann.

Sollte es doch einmal zu einem Unfall durch Wildwechsel kommen, sollten Sie zuerst die Unfallstelle absichern und gegebenenfalls Verletzte versorgen. Um den nachfolgenden Verkehr nicht zu gefährden, sollten Sie das Tier von der Straße entfernen und sich vor möglichen Krankheiten wie Tollwut mit Handschuhen schützen. Mitnehmen dürfen Sie das Tier keinesfalls, weil Ihnen sonst eine Anzeige wegen Jagdwilderei droht.

Wichtig für Sie und uns von Direct Line ist es, dass Sie den Unfall unverzüglich, am besten noch am Unfallort, bei der nächsten Polizei- und Forstdienststelle sowie uns als Versicherer melden. Schäden durch eine Kollision mit einem Wild sind in der Regel durch die Kfz-Teilkaskoversicherung gedeckt – vorausgesetzt, es handelt sich um so genanntes Haarwild. Direct Line bietet darüber hinaus auch Versicherungsschutz bei Kollisionen mit allen anderen Tieren im Rahmen der Kfz – Teilkasko an. Wenn Sie sich für die erweiterte Deckung entscheiden, sind damit auch Kollisionen mit Haustieren, wie Schafen, Schweinen, Kühen und Pferden abgedeckt, die ebenso große Schäden an Ihrem Pkw anrichten können, wie klassische Wildschäden.

Grundsätzlich gilt, vorausschauendes Fahren und ein erhöhtes Gefahrenbewusstsein hilft Ihnen, sicher durch die Zeit des Wildwechsels zu kommen. Also alles ganz einfach, wenn man einige Regeln beachtet. Das weiß doch jeder Fisch!

Bla und Blubb
Eure Amalia

Der tierische Fernsehkarton

Mittwoch, 8. Oktober 2008

Ein Versicherungsnehmer durfte für ein Wochenende auf den Hund seines Nachbarn aufpassen. Der Nachbar gab dem Aufpasser noch den Tipp, den kleinen Vierbeiner (der erst 12 Wochen jung war), immer mit on Tour zu nehmen, da ansonsten die Wohnung einem Schlachtfeld gleicht.

Zum Einkaufen wurde er vor dem Geschäft angeleint. Nach dem Einkauf lag der Kleine regungslos auf der Erde. Der Hundesitter konnte tragischerweise nur noch den Tod feststellen. Völlig perplex ging er zu einem benachbarten Elektrofachmarkt und ließ sich eine leere Verpackung eines TV-Gerätes geben, um den Hund zu transportieren. Diesen Karton samt Hund stellte er dann in den Kofferraum. Auf der Rückfahrt hielt er noch kurz bei der Bank an. Ein Technik vernarrter Dieb sah die Fernseherverpackung im Kofferraum, nutzte die Gelegenheit und klaute den Karton aus dem Kofferraum – mit Hund!!!

Ich denke, nach diesem „krummen Ding” wird sich der Dieb wohl einen neuen Nebenjob zugelegt haben.

Schönen Tag wünscht Euch
Andreas


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